Harald Schmidt: Muss er den Fußballübertragungen weichen?

Harald Schmidt muss abtreten. Der Fernsehsender Sky setzt seine Show zum 13. März endgültig ab. Traurig scheint Harald Schmidt darüber aber nicht zu sein – beim Sport-Business-Kongress witzelte er sogar darüber und stellte eine interessante These auf.

Hat Sky die Late-Night-Show von Harald Schmidt abgesetzt, weil man dort das Geld für Fußballübertragungen einsparen möchte? Diese mögliche Erklärung formulierte der Entertainer nun zumindest scherzhaft beim Gespräch mit Marco Klewenhagen während des Sport-Business-Kongresses in Düsseldorf am Montag. Klewenhagen ist Chefredakteur und Mitherausgeber des Magazins „SPONSORs“ und interviewte Harald Schmidt auf der Bühne des Sportkongresses. „Ich vermute, Sky braucht das Geld für den Fußball, was okay ist“, erklärte der 56-Jährige laut dem Medienmagazin „DWDL“ sein überraschendes Showaus.

Harald Schmidt bei einer Gala

Harald Schmidt: Wurde er für den Fußball geopfert?

Harald Schmidt beantwortete Klewenhagen darüber hinaus auch noch einige andere persönliche Fragen. So scheint die Showlegende keine Angst zu haben, nach der Absetzung seiner Sendung in ein Loch zu fallen. „Nein, ich bin verheiratet“, verriet die TV-Ikone. Eine Fortsetzung seiner „Harald Schmidt Show“ auf einem anderen Sender hatte er bereits im Vorfeld mehrmals ausgeschlossen. Auch eine Rückkehr ans Theater kann sich Harald Schmidt derzeit scheinbar nicht vorstellen, der er die Weltliteratur nach eigener Aussage auswendig kenne und ihm das Theater nichts zu sagen habe.

Harald Schmidt reißt noch Witze

Harald Schmidt führte den Rauswurf bei Sky scherzeshalber auch auf seine flachen Witze zurück: Als Klewenhagen meinte, die Fußball-WM stünde vor der Tür, fragte Schmidt „Oh, wieso kommt sie nicht rein?“ und sorgte damit für einige Lacher im Publikum. „Wie dankbar die Meute ist! Kein Wunder, dass man mich bei Sky rausgeworfen hat!“, frotzelte Harald Schmidt anschließend und schob noch hinterher, dass er jahrzehntelang davon gelebt hätte, immer mit hohen Künsten in Verbindung gebracht zu werden, obwohl es sich dabei wohl um ein Fehlurteil handeln würde.

Der Schlagabtausch beim Sport-Business-Kongress macht deutlich, dass Harald Schmidt trotz seiner rückläufigen Quoten in der TV-Landschaft schmerzlich vermisst werden wird. Schmidts Humor mag vielleicht nicht einzigartig und auch nicht immer tiefgründig sein, ist aber dennoch eine Instanz in Deutschland, die jetzt verloren geht. Die letzte Ausgabe der „Harald Schmidt Show“ läuft am 13. März.

Bildquelle: Hannes Magerstaedt/Getty Images for Best Brands


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Was denkst du?

  • susi2000 am 06.02.2014 um 16:46 Uhr

    Mir egal, ich mochte Harald Schmidt noch nie

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