Stefan Raab soll Kanzlerduell moderieren

Entwickelt sich Stefan Raab in Richtung Polittalk? Nachdem der Entertainer erst kürzlich mit seiner Politikshow „Absolute Mehrheit“ auf Sendung gegangen ist, um auch sein junges Publikum für Politik zu begeistern, wurde der gebürtige Kölner nun auch für den Moderationsposten für das TV-Duell von Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Kandidat Peer Steinbrück vorgeschlagen. Stefan Raab steht dem Plan positiv gegenüber.

Die Idee, Stefan Raab im Kanzlerduell als Interviewer einzusetzen, hatte mit dem ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, der nun als Vorsitzender im Beirat der Sendergruppe ProSieben/Sat.1 sitzt, gerade der Mann eingebracht, der mit dem Ex-Kanzler Gerhard Schröder 2002 das erste Fernsehduell in Deutschland ausgefochten hatte. Stefan Raab selbst scheint von dieser Idee begeistert zu sein. „Ich bin an politischen Themen interessiert und mache deswegen ja auch nicht erst seit gestern politische Sendungen. Außerdem nehme ich gerne neue Herausforderungen an“, erklärte der 46-Jährige gegenüber „dwdl.de“.

Stefan Raab setzt sich für ProSieben ein

Stefan Raab soll Angela Merkel und Peer Steinbrück in die Mangel nehmen

In diesem Jahr bestehen erstmals Pläne, die Ausstrahlung des Fernsehduells im Privatfernsehen ProSieben zu überlassen, um das junge Zielpublikum des Senders anzusprechen – ein Plan, den Stefan Raab selbst nur gutheißen kann. „Wenn man junge Leute erreichen will, muss man auch dahin gehen, wo sie sind. Es nützt ja nichts, wenn man seinen alten Routinen treu bleibt. Wenn man nur Wähler über 65 haben will, muss man eben in den Talkshows von ARD und ZDF bleiben“, fand Stefan Raab, der seit vielen Jahren für ProSieben tätig ist und den Erfolg des Senders beim jungen Publikum mit seinen zahlreichen Sendungen mitbegründet hat.

Stefan Raab: Wird er zum Polittalker?

Für Stefan Raab ist es eine nicht zu übersehende Tatsache, dass man junge Wähler nur über ProSieben erreichen könne: „Wir erfinden diese Fakten ja nicht. Wir erreichen mehr junge Zuschauer als alle anderen Talkshows zusammen.“ Daher verwundert es nicht, dass auch die betroffenen Politiker die Ideen der Privatsender befürworten und sich bereits auf Stefan Raab als Talkmaster freuen. „Wenn Angela Merkel auch mit Stefan Raab einverstanden ist, wird es so geschehen“, signalisierte Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in der „Bild“ seine Zustimmung.

Wir halten es für eine gute Idee, Stefan Raab als Polittalker einzusetzen. Schließlich erreicht er mit seinen Sendungen mit Sicherheit ein jüngeres Publikum als Maybrit Illner, Frank Plasberg und Co.

Bildquelle: © Getty Images / Ralf Juergens


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