Til Schweiger hat keine Angst

Dass es nicht nur gute Seiten hat, in der Öffentlichkeit zu stehen, musste Til Schweiger im März am eigenen Leibe erfahren. Eine mutmaßlich linksradikale Gruppe hatte es auf den Schauspieler abgesehen. Zunächst wurde sein Anwesen in Hamburg mit Farbbeuteln attackiert, wenig später stand das Auto seiner Lebensgefährtin in Flammen. Sogar vor einer Bombendrohung schreckten die Aktivisten nicht zurück. Dennoch scheint Til Schweiger die schweren Wochen gut überstanden zu haben.

In seiner neuen Rolle im „Tatort“ spielt Til Schweiger einen knallharten Polizisten, der es auch mit den finstersten Gestalten aufnimmt. Dass er aber auch im realen Leben einmal mit Anschlägen und Bombendrohungen zu tun bekommen würde, hätte der 49-Jährige wohl selbst nicht vermutet. Trotzdem hat Til Schweiger die Gefahr, in der er und seine Familie schwebten, gut verarbeitet. „Ich bleibe solange in Hamburg, solange es mir da gefällt“, schloss der Schauspielstar im Gespräch mit RTL eine Flucht aus.

Til Schweiger bei einer Filmpremiere

Til Schweiger lässt sich nicht unterkriegen

Auf sich selbst und seine Arbeit als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent bezieht Til Schweiger die vollkommen unverständlichen Angriffe ohnehin nicht. „Also ich hab wahnsinnig viele Fans. Ganz viele Millionen Menschen, die die Filme mögen. Es gibt keinen Schauspieler, der so viele Zuschauer ins Kino gezogen hat. Dann gibt es Menschen, die mich nicht mögen. Das ist doch ganz normal. Es gibt auch Leute, die Brad Pitt nicht mögen“, erklärte Til Schweiger.

Til Schweiger stellt sich vor seinen Film

Dennoch soll angeblich sein Streifen „Schutzengel“, in dem sich Til Schweiger mit dem Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan beschäftigt, der Auslöser der Angriffe gewesen sein. Für den „Tatort“-Star ist dies allerdings vollkommen unverständlich. „Zu sagen: `Das ist die Strafe dafür, dass sein Film den Kriegseinsatz in Afghanistan verherrlicht.` Das ist einfach so bescheuert. Da muss ich auch mal sagen, die haben den Film gar nicht gesehen. Die haben darüber gelesen, aber die haben den Film gar nicht gesehen. Das tut der überhaupt nicht der Film. Das ist ja eher das Gegenteil“, verteidigte Til Schweiger seine Arbeit.

Til Schweiger hat die Attacken auf seine Person glücklicherweise unbeschadet überstanden. Hoffentlich lässt er sich auch in Zukunft nicht beirren und macht genau die Filme, die ihm wichtig erscheinen.

Bildquelle: © Getty Images / Andreas Rentz


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Was denkst du?

  • stachelbeere13 am 17.06.2013 um 10:48 Uhr

    Ich mag Til Schweiger auch nicht besonders, aber das ging eindeutig zu weit.

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