Amy Winehouse: Ihr Tod wird neu untersucht

Nach dem Tod von Amy Winehouse stellte die damalige Gerichtsmedizinerin als Todesursache eine Alkoholvergiftung fest. Nun kam heraus, dass die damalige Ärztin für diese Untersuchung nicht qualifiziert war.

Sängerin Amy Winehouse wurde früh für ihre begnadete Stimme und ihre tolle Musik bekannt. Sehr schnell stand aber leider auch ihr ausschweifendes und exzessives Leben im Mittelpunkt. Am 23. Juli 2011 starb sie im Alter von nur 27 Jahren in London.

Die zuständige Gerichtsmedizinerin Suzanne Greenway stellte damals als Todesursache eine Alkoholvergiftung fest. Doch nun wird die Akte Amy Winehouse neu geöffnet, denn Greenway war für diese Untersuchung eigentlich gar nicht qualifiziert. Damit steht fest, dass der Tod der Soulsängerin neu untersucht wird. Dr. Shirley Radcliffe, die vorläufige Gerichtsmedizinerin Nordlondons, teilte jetzt mit: „Ich kann bestätigen, dass eine Untersuchung des Todes von Amy Winehouse im St. Pancras Coroner`s Court stattfinden wird.

Amy Winehouse: Die neue Untersuchung ist für die Eltern ein Schock

Der Vater von Amy Winehouse, Mitch Winehouse, äußerte sich bereits zu diesem erschütternden Vorkommnis: „Wir waren sehr schockiert, als wir informiert wurden, dass die Gerichtmedizinerin nicht entsprechend qualifiziert war. Es ist schwer zu glauben, dass ihre Referenzen nicht komplett überprüft wurden. Man sollte eigentlich annehmen, dass sowas nicht passieren kann.“ Es sei „erschütternd“, alles noch einmal durchleben zu müssen. „Wir hoffen einfach, dass die Sache bald gelöst werden kann“, so der Vater von Amy Winehouse.

Amy Winehouse: Wie konnte es in ihrem Fall so weit kommen?

Die Gerichtsmedizinerin, die den Tod von Amy Winehouse untersuchte, trat im November 2011 zurück, als bekannt geworden war, dass sie entgegen ihrer Angaben nicht fünf Jahre als Anwältin in England gearbeitet habe. Dies war für ihre damalige Position – und damit auch für die Untersuchung des Todes von Amy Winehouse – jedoch die entscheidende Voraussetzung. Eingestellt wurde sie vom eigenen Ehemann Dr. Andrew Reid, der ebenfalls als Gerichtsmediziner arbeitete. Im Februar wurde er zunächst suspendiert, kündigte aber, als die Ermittlungen gegen ihn begannen.

Wir finden es ebenfalls schockierend, dass der Fall der Amy Winehouse noch einmal komplett neu aufgerollt werden muss, und wünschen der Familie viel Kraft für die nächste Zeit.

Bildquelle: © Bulls / Barcroft Media


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Was denkst du?

  • Fruchtzwerg1 am 18.12.2012 um 10:31 Uhr

    Lady Gaga ist eine tolle Musikerin, aber hat sie auch genug schauspielerisches Talent umd Amy Winehouse zu spielen?

    Antworten