Angelina Jolie: Film eine Beleidigung?

Für Angelina Jolie gestaltet sich ihr Debüt als Regisseurin schwierig. Kriegsopfer aus Bosnien fassen Angelina Jolies Drehbuch als beleidigend und verletzend auf.

Angelina Jolie wird wegen ihrem ersten eigenen Film angefeindet

Angelina Jolie macht sich unbeliebt und
muss sich mit schweren Anschuldigungen
auseinander setzen

Schauspielerin Angelina Jolie (35) versucht sich zurzeit zum ersten Mal als Regisseurin. Die Frau von Brad Pitt dreht einen Film über die Liebesgeschichte zwischen einem Serben und einer Bosnierin, die sich während des Kriegs in Bosnien begegnen. Nun meldeten sich Stimmen aus der bosnischen Bevölkerung und sorgten mit großen Protestaktionen gegen den Inhalt des Filmes für den Entzug der Dreherlaubnis für Angelina.

Weibliche Kriegsopfer des Verbandes „Woman – war victims“ hatten in den Medien gehört, dass der serbische Soldat in Angelina Jolies Film die muslimische Frau erst vergewaltigen würde, bevor sich die zwei ineinander verliebten. Bakira Hasecic, Präsidentin des Verbandes, war empört. “Das verfälscht die Geschichte. Unter den tausenden Aussagen von im Krieg vergewaltigten Frauen ist nicht eine, die von Liebe zwischen Opfer und Täter erzählt. Niemand darf unser Leid so verhöhnen.”

Gavrilo Grahovac, Kulturminister der muslimisch-kroatischen Föderation, ging sofort auf die Protestaktion ein: “Sie haben keine Genehmigung mehr, in Bosnien zu drehen. Wir erteilen sie wieder sobald uns ein Drehbuch vorgelegt wird, das anders ist als das, von dem uns Menschen berichtet haben, die es gelesen haben.” Unklar ist allerdings, ob die bosnischen Medien überhaupt mit ihrer Behauptung richtig liegen, dass Angelina Jolies Drehbuch solche Inhalte hat. Die Richtigkeit dessen wurde bisher noch nicht von Seiten der Drehbuchautorin bestätigt.

Sicher ein harter Schlag für Angelina Jolie. Schließlich setzt sich die Oscar- Preisträgerin gemeinsam mit ihrem Mann Brad Pitt (46) wie kaum eine andere Prominente für Menschenrechte weltweit ein. Die leidenden Frauen zu verhöhnen ist sicherlich nicht ihre Absicht. Immerhin setzen sich Angie und Brad bereits seit Jahren als Botschafter der Uno-Flüchtlingsorganisation UNHCR unter anderem auch für die Opfer des bosnischen Bürgerkriegs ein. So oder so heißt dies trotz allem noch nicht, dass der Film tatsächlich gefährdet ist. Zu einem großen Teil befinden sich die geplanten Drehorte in Ungarn. Bleibt nur abzuwarten, wie Angelina Jolie auf diese schweren Vorwürfe reagieren wird.

Bildquelle: gettyimages


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