Angelina Jolie: Ihre Ärztin berichtet von der Mastektomie

Im Mai sorgte Angelina Jolie für Aufsehen, als sie ihre Mastektomie öffentlich machte – nachdem bei der Schauspielerin ein Gen-Defekt entdeckt wurde, der Brustkrebs hervorrufen kann, entschied sich sie dazu, sich vorsorglich die Brüste abnehmen zu lassen. Jetzt spricht ihre Ärztin über die berühmte Patientin und diesen mutigen Schritt.

Im „Pink Lotus Breast Center“ in Los Angeles unterzog sich Angelina Jolie der schweren Operation, die sie vor Brustkrebs schützen sollte – das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, soll bei Angelina Jolie bei 87 Prozent gelegen haben, da sie das sogenannte Brustkrebsgen „BRCA1“ in sich trägt.

Angelina Jolie auf dem roten Teppich

Angelina Jolie sorgte durch ihre Brust-OP für viel mediale Aufmerksamkeit

Die Ärztin, der sich Angelina Jolie anvertraute, Dr. Kristi Funk, äußerte sich jetzt über ihre berühmte Patientin – und veröffentlichte auf ihrer Homepage einen detaillierten Bericht über den Verlauf der Behandlung. Demnach zog sich die Behandlung über zweieinhalb Monate – vom den ersten Gewebeproben bis hin zur vollständigen Rekonstruktion der Brüste. Einige Wochen später ging Angelina Jolie mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit: Nach Einschätzungen von Dr. Funk ein wohlüberlegter Schritt: „Sie schützt ihr Privatleben sehr und hat sich den Moment genau ausgewählt, in dem sie bereit war, etwas so Intimes zu enthüllen“, verriet die Ärztin dem „Los Angeles Magazin“.

Angelina Jolie rückt Brustkrebs in die Öffentlichkeit

Indem sie offen und ehrlich mit der Brustamputation umging, habe Angelina Jolie die Krankheit und die Mastektomie in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt – und sorgt somit möglicherweise für mehr Aufklärung, hofft Dr. Kristi Funk im Interview mit dem „Los Angeles Magazin“. „Wenn die wohl schönste Frau der Welt sich den Teil ihres Körpers entfernen lässt, der das Symbol für Femininität und Sexualität ist, muss man sich doch fragen ‚Warum tut sie das?‘“ Tatsächlich wurde viel über die Vorbeugung und Behandlung von Brustkrebs berichtet, nachdem Angelina Jolie das Thema öffentlich ansprach. Mit der OP scheint sie also nicht nur für mehr Sicherheit in ihrem eigenen Leben gesorgt zu haben – viele Frauen dürften jetzt noch aufmerksamer gegenüber dem Thema Brustkrebs geworden sein.

Die Amputation ihrer Brüste öffentlich zu machen, dürfte Angelina Jolie schwer gefallen sein – doch nicht nur für sich und ihre Kinder scheint dieser Schritt genau der richtige gewesen zu sein. Denn wenn nun mehr Frauen auf das Thema aufmerksam geworden sind und sich frühzeitig untersuchen lassen, hat Angelina Jolie ihre Vorbildfunktion perfekt erfüllt. Vor so viel Engagement ziehen wir unseren Hut!

Bildquelle: gettyimages / Jason Kempin


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Was denkst du?

  • Nettesbambi am 22.09.2013 um 23:33 Uhr

    Mutig? Ob dass das richtige wort dafür ist, naja. Krebs ist keine leichte Sache, aber viele haben es auch so schon geschafft. Wenn sie dazu gestanden hätte, dann hätte man keine Rekonstruktion der Brüste gebraucht. So steht sie nur halb dahinter, das ist meine Meinung.

    Antworten
  • bluemchen1307 am 19.08.2013 um 16:07 Uhr

    Ich finds Blödsinn was sie gemacht hat. Krebs lässt sich heilen, ohne sich vergiften zu lassen! Vor Krebs muss man keine Angst haben, ich finde ihren Schritt nicht mutig sondern einfach nur total dämlich. Meine Meinung!

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  • sunnyangel91 am 19.08.2013 um 15:22 Uhr

    ich auch...

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  • redheadgirl am 19.08.2013 um 10:59 Uhr

    ich finde es total mutig von Angelina Jolie, sich die Brüste abnehmen zu lassen. Aber nicht alle Frauen sollten jetzt in Panik verfallen, denke ich, dieses Gen scheint ja nicht so oft vorzukommen!

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