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Böses Gemüse: So nahm Kelly Clarkson 17 Kilo ab

Lektin-Diät

Böses Gemüse: So nahm Kelly Clarkson 17 Kilo ab

Gewichtsschwankungen sind für Kelly Clarkson nichts Neues. Schon seit Beginn ihrer Karriere bringt sie mal mehr, mal weniger Kilos auf die Waage – steht aber immer selbstbewusst zu ihrer Figur. Jetzt hat die Sängerin ganze 17 Kilo abgenommen und verrät erstmals, wie sie das geschafft hat. Schon mal vorweg: Sport hat Kelly Clarkson keinen gemacht!

Wie viele Frauen leidet Kelly Clarkson an einer Schilddrüsenerkrankung, die es den meisten trotz vieler Versuche sehr schwer machen kann, abzunehmen. Um ihre Autoimmunkrankheit in den Griff zu bekommen, nahm sie sich die Tipps aus dem Buch „The Plant Paradox“ (dt. Titel: „Böses Gemüse“*) vom Kardiochirurgen Dr. Steven Gundry zu Herzen, die nicht nur dafür sorgten, dass Kelly Clarkson nun keine Medikamente nehmen muss, sondern – ganz nebenbei – auch 17 Kilo purzeln ließen.

Kelly Clarkson

Dies verriet Kelly Clarkson bei ihrem Besuch in der Today Show. Die Sängerin hat in den vergangenen Wochen bereits bei mehreren öffentlichen Auftritten stolz ihre neue Figur präsentiert und spricht jetzt endlich darüber, wie sie so viel abgenommen hat. „Ich hab 37 Pfund runter“, verrät sie. „Und ich habe buchstäblich überhaupt keinen Sport gemacht.“

Darum geht es im Buch „Böse Pflanzen“

„Böses Gemüse. Wie gesunde Nahrungsmittel uns krank machen“, BELTZ Verlag

„Es geht im Prinzip darum, wie wir unser Essen kochen“, erklärt Kelly Clarkson. „Keine Gentechnik, keine Pestizide, wirklich alles organisch essen.“ Damit hat sie das Prinzip von Gundry stark vereinfacht auf den Punkt gebracht. Der Mediziner beschreibt in seinem Buch, wie bestimmte Proteine, genannt Lektine, die meist in Pflanzen vorkommen, den Darm verkleben und das Immunsystem schwächen. Verzichtet man auf die Pflanzen, die viel Lektin enthalten, oder bereitet sie so zu, dass die „bösen“ Proteine zerstört werden, soll man – wie Kelly Clarkson – abnehmen können und sein Immunsystem stärken.

Lektine sind zum Beispiel in Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini, Auberginen, in Vollkornprodukten und allen Hülsenfrüchten enthalten. Kocht man rohe Bohnen, die besonders lektinreich sind, vor dem Verzehr, kann man sie aber dennoch essen. Erlaubt sind dagegen Gemüsesorten wie Brokkoli, Kohl, Salat, Karotten, Knoblauch, Meerrettich, Pilze und Sellerie, an Obst nur Beeren und Avocados sowie Fisch und Geflügel aus biologischer Aufzucht.

Lektinfreie Ernährung ist umstritten

Wie du an der Liste der verbotenen Lebensmittel bei einer lektinfreien Ernährung schon sehen kannst, werden sehr viele eigentlich als gesund geltende Lebensmittel vom Speiseplan gestrichen. Die Erkenntnisse von Gundry sind daher bei einigen Medizinern teils umstritten. Es stimmt zwar, dass Lektine, die im Prinzip Schutzmechanismen von Pflanzen gegen Fressfeinde sind, auch dem Menschen schaden können. Dennoch sei ein kompletter Verzicht dieser Lebensmittel nicht nötig, wie etwa Ernährungsexperte Udo Pollmer im Gespräch mit mdr Wissen erklärt. „Die Lektine werden ja mit der klassischen Küche weitgehend beseitigt“, so Pollmer. Der Mensch solle also essen, was ihm schmeckt und vor allem bekommt.

Es schadet auf jeden Fall nicht, sich einmal mit der Lektin-Thematik auseinanderzusetzen und schon gar nicht, beim Essen auf organische und selbst zubereitete Produkte zu achten. Wer weiß, vielleicht hilft dir ein Verzicht ebenso beim Abnehmen wie Kelly Clarkson.

Bildquelle:

Getty Images/Cindy Ord/Mike Coppola, giphy.com, BELTZ Verlag * Partner-Link

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