Brad Pitt spielt lieber Mörder als Rassisten

Hollywood-Star Brad Pitt hat weniger Probleme mit der schauspielerischen Darstellung von Mord als mit der von Rassismus. Der Schauspieler ist er Ansicht Gewalt sei ein unleugbarer Teil des Lebens.

Brad Pitt kann sich eine Welt ohne Gewalt nicht vorstellen.

Hollywood-Star Brad Pitt ging schon als kleiner Junge auf die Jagd.

Brad Pitt ist derzeit in Cannes, um dort seinen neusten Film „Killing Them Softly“ vorzustellen. In dem neuen Streifen spielt der Star einen Auftragskiller, der zwei Kleinganoven, die ganz große Beute machen konnten, jagt. Während einer Pressekonferenz wurde Brad Pitt gefragt, ob er kein Problem damit habe, einen Killer zu verkörpern. Der Schauspieler gestand daraufhin, dass es ihm weniger ausmache einen Mörder zu spielen, als einen Rassisten. Laut „Vulture.com“ erklärte er: „In keinster Weise! Ich fände es viel schwieriger, einen Rassisten oder ähnliches zu spielen. Das fände ich beunruhigender als einen Mann, der einem anderen Mann ins Gesicht schießt, denn Mord ist eine akzeptable Möglichkeit, wenn man es mit Kriminalität zu tun hat.“

Brad Pitt kann sich eine Welt ohne Gewalt nicht vorstellen

Gewalt gehört für Brad Pitt zum Lauf des Lebens, weshalb er es für sinnvoll und wichtig hält, Gewalt als Motiv auch auf der filmischen Ebene zu thematisieren: „Wir leben in einer gewalttätigen Welt. Ich bin schon als Kind zur Jagd gegangen, was ein sehr gewalttätiger Akt ist“, erklärte der Star. „Haben Sie jemals einen Hamburger gegessen? Haben Sie jemals gesehen, wie Kühe geschlachtet werden? Es ist barbarisch, furchtbar und sehr gewalttätig. Das ist die Welt, in der wir leben, und es ist wichtig, das in Filmen zu thematisieren.“ Der Verlobte von Angelina Jolie stellt aber auch klar, dass die Darstellung von Gewalt im Film diskussionswürdig, aber für ihn aus dem Filmgeschehen nicht wegzudenken ist: „Wird ihr ein Denkmal gesetzt, wird sie verherrlicht oder auf irgendeine Weise romantisiert? Das ist eine gute Frage, aber eine Welt ohne sie kann ich mir nicht vorstellen.“

Brad Pitt hat recht, wenn er sagt, dass Gewalt zum Kreislauf des Lebens dazugehört, aber pauschalisiert er das Ganze nicht zu sehr? Denn seine Aussage, Mord sei „eine akzeptable Möglichkeit, wenn man es mit Kriminalität zu tun hat“ ist wohl mindestens genauso diskussionswürdig wie die Darstellung von Gewalt auf der Leinwand.

Bildquelle: gettyimages

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