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Katharina Meyer am 02.12.2016

Er hat allen Grund zur Freude: Charlie Sheen hat neuen Tests zufolge seine HIV-Erkrankung mit experimentellen Medikamenten derart gut unter Kontrolle bringen können, dass der Virus bei ihm nicht mehr nachweisbar sein soll.

Das offenbarte Charlie Sheen anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember im Gespräch mit „Daily Mail“. Demnach soll der Medikamenten-Cocktail, der dem Star im Rahmen einer medizinischen Studie einmal wöchentlich gespritzt wird, das aggressive Virus derart stark unterdrückt haben, dass die Immunschwächekrankheit in aktuellen Blutproben nicht mehr nachweisbar sei. „Es ist unglaublich verblüffend. Persönlich denke ich daran, wie ich mich an dem Tag gefühlt habe und wie ich mich heute fühle. Wow. Man kann von einer Transformation sprechen. In der einen Minute befindet man sich auf dem Weg ins Verderben, in der nächsten auf dem des Schicksals.“

Er sei sich immer sicher gewesen, für den Rest seines Lebens an den (herkömmlichen) Medikamenten-Cocktail gebunden zu sein, der täglich eingenommen werden muss, stellt Charlie Sheen weiter fest. Doch dank des experimentellen neuen Präparates müsse er nur noch einmal pro Woche eine Injektion erhalten. „Ich bin den Genies von CytoDyn so dankbar dafür, dass sie das entwickelt und mich gefunden haben.“

Klinische Studie macht Hoffnung

Anders, als die herkömmlichen HIV-Medikamente muss das neue Präparat nicht nur lediglich einmal pro Woche verabreicht werden, sondern hat bisher auch keine bekannten Nebenwirkungen. PRO-140, so der Name des experimentellen Medikaments, wird aus einem speziellen Antikörper hergestellt, der sich an die Immunzellen heftet und so verhindert, dass diese von HIV-Erregern angegriffen werden können. Sollte die Studie weiterhin erfolgreich verlaufen, könnte das nicht nur für Charlie Sheen, sondern für Millionen Infizierte weltweit die Aussicht auf eine bessere Lebensqualität bedeuten.

Wir freuen uns für Charlie Sheen und wünschen dem Schauspieler weiterhin alles Gute. Vielleicht kommen durch den prominenten Paten bald ja noch ganz viele andere Menschen in die Studie.

Bildquelle: JasonLaVeris/GettyImages


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