LONDON, ENGLAND - MARCH 29: Daniel Radcliffe attends the Jameson Empire Awards 2015 at Grosvenor House, on March 29, 2015 in London, England. (Photo by Alex B. Huckle/Getty Images for Jameson)
Diana Heuschkelam 21.10.2015

Während viele Kinderstars, wie Lindsay Lohan, Shia LaBeouf oder Macaulay Culkin, schnell dazu zu neigen scheinen, abzuheben und den Bezug zur Wirklichkeit zu verlieren, scheint „Harry Potter“-Alumnus Daniel Radcliffe auf dem Boden der Tatsachen geblieben zu sein. Im Interview mit dem „Playboy“-Magazin erklärte der ehemalige Jungstar nun, wie er das geschafft hat.

LONDON, ENGLAND - MARCH 29: Daniel Radcliffe attends the Jameson Empire Awards 2015 at Grosvenor House, on March 29, 2015 in London, England. (Photo by Alex B. Huckle/Getty Images for Jameson)

Starallüren? Bei Daniel Radcliffe Fehlanzeige!

Im zarten Alter von zwölf Jahren wurde Daniel Radcliffe mit dem Erscheinen des ersten „Harry Potter“-Films in die Welt des Showbusiness katapultiert. Innerhalb der nächsten zehn Jahre wurden acht Fortsetzungen des erfolgreichen Franchise gedreht und verhalfen dem Schauspieler so zu Geld, Ruhm und weltweiter Bekanntheit. Was für manches Kind zu viel des Guten gewesen wäre, stellte sich für Daniel Radcliffe als willkommenes Glück heraus, das ihm verhalf, konstant das zu tun, was er liebte. Im Interview mit dem „Playboy“ erklärt der heute 26-Jährige: „Der am meisten unterschätzte Grund, wieso ich und die Producer von ,Harry Potter‘ Glück hatten, war, dass ich die Arbeit einfach verdammt geliebt habe. Ich habe Kinder auf dem Set gesehen, die gelangweilt waren und ich dachte mir nur ,Was macht ihr da? Das hier ist der beste Ort auf Erden.‘“

Die Dreharbeiten seien zwar lang und anstrengend gewesen, erinnert sich Daniel, aber dennoch habe sich das Schaupielern als seine wahre Leidenschaft herausgestellt: „Ich habe es geliebt, seitdem ich das erste mal ,Und los!‘ hörte. Ich liebte es, auf dem Set zu sein. Ich liebte die langen Arbeitszeiten. Ich liebte die Menschen. Ich liebte den verrückten, eigenartigen Sch**ß, den ich jeden Tag machen durfte. Schauspielern war für mich der Fokus und ich wollte nichts tun, was das hätte aufs Spiel setzen können.“ Die langen Drehtage und die harte Arbeit scheinen es also demnach auch gewesen zu sein, die Daniel Radcliffe nicht viel Raum für jugendlichen Wankelmut ließen.

Daniel Radcliffe: Man muss sich an die eigene Berühmtheit anpassen

Denn auch, wenn er sich gerne wie ein ausgelassener Teenager verhalten hätte, begriff der Schauspieler schnell, dass er sich an seinen Starstatus anpassen musste: „Als ich anfing, in Bars und Pubs zu gehen, habe ich erst so getan, als ob ich ein normales Leben führen konnte“, erzählt der Weltstar. „Dann merkt man irgendwann, dass die Leute einen erkennen. Und wenn man sich dann in einer Bar befindet, zücken sie ihre Smartphones. Mit der Zeit lernt man zu akzeptieren, dass man sich daran anpassen muss.“ Allerdings scheint Daniel seine große Bekanntheit nichts auszumachen. Im Gegenteil, so erklärt er, freue er sich darüber, mit den Jahren immer mehr erkannt zu werden: „Es fühlt sich großartig an, immer mehr erkannt zu werden. Die Kinder unter zehn werden jetzt zum ersten Mal mit ,Harry Potter‘ bekanntgemacht. Wir bekommen die nächste Generation dazu. Es ist einfach bizarr, weil es niemals verschwinden wird.“

Ziemlich beeindruckend, welche Arbeitsmoral Daniel Radcliffe schon als Kind an den Tag legte und dass er, nach fast fünfzehn Jahren Starrummel, noch immer nicht genug vom Showgeschäft hat. Diese Begeisterung lässt uns hoffen, dass wir von ihm auch in Zukunft immer mit neuen Filmen versorgt werden.

Bildquelle: GettyImages/ Alex B. Huckle


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