Actress Emma Watson arrives for the Asian premiere of the Disney Movie The Beauty and The Beast in Shanghai on February 27, 2017. / AFP / Johannes EISELE (Photo credit should read JOHANNES EISELE/AFP/Getty Images)
Diana Heuschkelam 06.03.2017

„Die Schöne und das Biest“-Star Emma Watson setzt sich seit Jahren für die Rechte von Frauen ein. Als UN-Botschafterin verleiht sie jenen Frauen eine Stimme, die sie nicht selbst erheben können, ohne schlimme Konsequenzen fürchten zu müssen. Nun steht Emma Watson wegen eines freizügigen Fotoshootings für das US-Magazin „Vanity Fair“ in der Kritik. Dem Vorwurf, dass eine echte Feministin sich so nie zur Schau stellen würde, begegnet die Schauspielerin nun mit deutlichen Worten.

Nur in ein grobmaschiges Bolerojäckchen der Edelmarke Burberry gekleidet, posiert Emma Watson in der aktuellen Ausgabe der „Vanity Fair“. Das Dekolleté der jungen Britin steht dabei definitiv im Fokus.

„Ich weiß nicht, was meine Titten damit zu tun haben“

Echte Feministinnen, so lautet die Kritik vieler, haben es gar nicht nötig, sich so durch ihr Äußeres zu profilieren und statt ihres Könnens und ihrer Anliegen, ihren Körper in den Vordergrund zu stellen. Emma Watson sieht das anders und wehrt sich im Interview mit der BBC: „Es geht um Freiheit, um Befreiung, um Gleichberechtigung. Ich weiß wirklich nicht, was meine Titten damit zu tun haben.“ Für die Kritiker, die Feministinnen das Recht auf freie Entfaltung streitig machen wollen, findet sie klare Worte: „Feminismus ist kein Stock, mit dem man Frauen schlagen kann“.

Wir finden die Debatte genauso absurd. Auch die Freiheit, sich für die Öffentlichkeit entkleiden zu dürfen, gehört zum Feminismus. Und nur, weil Emma Watson uns ausnahmsweise mal ganz freizügig aus dem Magazin entgegenlächelt, wird ihre harte Arbeit für die Rechte von Frauen dadurch in keinster Weise berührt.

Bildquelle: GettyImages/Johannes Eisele


Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?