Lily Allen vergießt Tränen für gute Songs

Lily Allen ist vor allem für ihre Spitzzüngigkeit und ihre positive Energie bekannt. Ganz egal, wo die gebürtige Britin auftaucht, Lacher und gute Laune sind vorprogrammiert. Dabei ist Lily Allen eigentlich viel lieber traurig – zumindest wenn es ums Songwriting geht…

„Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt“, lautet das Motto von Lily Allen wenn sie sich ins Tonstudio zurückzieht, um an neuen Songs zu feilen. Dabei hätten wir gerade von Lily Allen gedacht, dass das Songwriting bei ihr wie eine riesengroße Party abläuft, schließlich klingen die Hits auf ihrem neuen Album „Sheezus“ eher nach gute Laune und Sonnenschein, statt nach drei Tage Regenwetter.

Lily Allen auf der Bühne

Lily Allen setzt beim Songwriting auf Melancholie

Doch im Interview mit dem Radiosender „BBC Radio 2“ verriet Lily Allen nun, dass sie auch ganz anders kann. „In meinem Kopf will ich eigentlich fröhlich sein, aber zur selben Zeit, möchte ich auch traurig sein, sodass ich ein paar gute Songs schreiben kann.“ So lautet also das Erfolgskonzept der 29-Jährigen: Party gehört auf der Bühne, Melancholie ins Studio!

Lily Allen vermisst ihre Familie

Vor allem wenn sie auf Tour ist, laufe Lily Allen zu Höchstformen auf, was vermutlich daran liege, dass sie während dessen von ihrem Mann und ihren zwei Töchtern getrennt ist. Immer dann entstehen die besten Songs, verriet Lily Allem im Interview mit dem Radiosender weiter. „Es gelingt mir, wenn ich irgendwie mit meinen Gefühlen kämpfen muss, die Worte kommen im Studio dann ein bisschen einfacher heraus. Vielleicht habe ich mich deswegen dazu entschieden, jetzt Songs zu schreiben, weil ich traurig bin und nicht bei der Familie bin.“ Doch zum Glück kann Lily Allen ihre Familie dann irgendwann wieder in die Arme schließen – nicht umsonst landet sie einen nach dem anderen fröhlichen Hit.

Jedem seine Inspirationsquelle. Lily Allen braucht offenbar die Distanz zu ihrer Familie und die Melancholie, um gute Songs schreiben zu können. So viel Tiefsinn hätten wir der britischen Popprinzessin gar nicht zugetraut.

Bildquellen: gettyimages/Stuart C. Wilson

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Lily Allen


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Was denkst du?

  • citygirl33 am 01.09.2014 um 13:43 Uhr

    Man fühlt sich doch immer am kreativsten wenn es einem schlecht geht. Ich kann Lily Allen verstehen.

    Antworten