New Year's Eve
Jessica Tomalaam 02.01.2017

Oje, oje. Ihren Auftritt bei der Neujahrsfeier am Times Square in New York hatte sich Pop-Diva Mariah Carey bestimmt eigentlich ganz anders vorgestellt. Nach knapp fünf Minuten verließ sie entnervt die Bühne. Was war vorgefallen? Nun ja, sagen wir’s mal so: Ohne Playback trifft die gute Frau Carey wohl nicht ganz die Tonlagen von früher…

Der Balldrop am Times Square in New York gehört seit 1907 zum festen Silvesterritual in der Metropole. Dabei wird ein bunt gestalteter Zeitball 60 Sekunden vor dem Neujahrsbeginn an einer Stange am Wolkenkratzer One Times Square heruntergelassen. Jedes Jahr wird die Silvesterfeier von einer famosen Show begleitet, bei der natürlich auch zahlreiche Musiker auftreten. Stars wie Taylor Swift, Miley Cirus, Macklemore, Charlie Pruth und Whiz Khalifa, Justin Bieber und Jessie J waren schon dabei und haben den Menschenmassen kurz vor dem Jahreswechsel nochmal ordentlich eingeheizt. Die meisten singen dabei natürlich live, was man bei so einer Feier ja auch durchaus erwarten kann. Mariah Carey setzte allerdings auf die eigentlich sichere Playback-Variante – und griff damit voll ins Klo.

Lip-Sync bei „New Year’s Rockin’ Eve“

Anscheinend hatte es vor der Performance vor rund acht Millionen Zuschauern der TV-Show „New Year’s Rockin’ Eve“ keinen Soundcheck gegben. Während der Show traten dann Ton-Probleme auf. Mariah Carey bewegte zwar die Lippen, allerdings leider nicht synchron. Das fiel schon gleich zu Beginn des Covers „Auld Lang Syne“ auf, tatsächlich wegschauen und sich einfach nur fremdschämen wollten wir uns aber mit dem Beginn ihres Hits „Emotions“. Die fünffache Grammy-Gewinnerin resignierte gleich zu Beginn, begann während der Performance mit dem Publikum zu reden und machte sich auch gar keine Mühe, ihren Patzer irgendwie professionell über die Bühne zu bringen. Man hört von ihr nur Sätze wie: „Ich höre nichts“ und „Ich lass das Publikum singen“. Dazu stemmt Carey die Hände in die Hüfte und wirkt wie ein ziemlich frustriertes, trotziges, kleines Kind. Nach dem zweiten Song „performte“ sie noch ihren Hit „We belong together“, setzte aber auch hier voll auf Playback und bewegte nur die Lippen – natürlich auch falsch. Schließlich verließ die 46-Jährige völlig entnervt die Bühne. Aber schaut Euch die Performance selbst an:

So reagierte die Pop-Diva auf ihren verpatzten Auftritt

Nach dem Auftritt meldete sich eine Sprecherin der Sängerin zu Wort und warf der Produktionsfirma Dick Clark Productions Sabotage vor, um bessere Einschaltquoten zu bekommen. Die Produktionsfirma dementierte diesen Vorwurf umgehend. Mariah Carey selbst bewies nach ihrer Performance noch etwas Humor und verfasste bei Twitter diesen Tweet:

Leider war das nicht der erste musikalische Aussetzer des früheren Pop-Sternchens. Ob bei ihrer Weihnachtsperformance im Rockefeller Center 2014, als sie mit ihrem Hit „All I want for Christmas is you“ auftrat oder auf der Beerdigung von Michael Jackson: Man merkt, dass Mariah Carey nicht mehr die Tonlagen erreicht, mit denen sie einst berühmt wurde.

Bildquelle: Getty Images/Nicholas Hunt

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