Michael Douglas hofft, seinen Sohn bald zu sehen

Am Sonntag wurden in Los Angeles die Emmys verliehen. Unter anderem wurde Michael Douglas als „Bester Hauptdarsteller“ ausgezeichnet und nutze die Dankesrede sogleich, um auf das – seiner Meinung nach – ungerechte Gefängnissystem in den USA aufmerksam zu machen.

Michael Douglas empört sich über amerikanische Gefängnisse

Michael Douglas spricht über Cameron

Auslöser für den Unmut von Michael Douglas ist sein Sohn Cameron, der eine zehnjährige Haftstrafe wegen Drogenhandels im Gefängnis absitzen muss. Weil Cameron Douglas nun allerdings erneut straffällig wurde, muss er rund zwei Jahre in Einzelhaft sitzen.

Zwar hofft Michael Douglas, dass er seinen Sohn bald sehen kann, doch Einzelhaft schließt auch ein Besuchsrecht aus. „Mein Sohn ist in einem staatlichen Gefängnis. Er war einen Großteil seines Lebens drogenabhängig. Wenn du dir einen Ausrutscher leistest, auch als nicht-gewalttätiger Häftling, landest du wie er für zwei Jahre in Einzelhaft“, berichtete Michael Douglas laut „US Weekly“. Außerdem habe sich dadurch inzwischen auch seine Einstellung zum System geändert, so Michael Douglas: „Natürlich war ich am Anfang enttäuscht von meinem Sohn und seinem Handeln. Aber jetzt habe ich einen Punkt erreicht, wo ich von dem ganzen System enttäuscht bin“.

Catherine Zeta-Jones besuchte China

Catherine Zeta-Jones in China

Michael Douglas dankt auch seiner Frau

In seiner Dankesrede erwähnte Michael Douglas neben seinem Sohn Cameron aber auch seine Frau Catherine Zeta-Jones und dankte ihr von Herzen für ihre Unterstützung. Während sich Michael Douglas bei den Emmys die Ehre gab, zeigte sich Catherine Zeta-Jones in China bei der Eröffnung ihres eigenen Filmstudios. Es war ihr erster öffentlicher Auftritt, nachdem das Paar die Auszeit bekannt gab. In einem bodenlangen Kleid sah die Schauspielerin dabei strahlend schön aus.

Zwei Jahre Einzelhaft ohne Besucher empfangen zu dürfen – da kann wohl jeder verstehen, dass Michael Douglas das Gefängnissystem kritisiert. Andererseits ist es unverständlich, dass sein Sohn Cameron selbst im Gefängnis die Finger nicht von Drogen lassen konnte.

Bildquelle: Getty Images / Kevin Winter – Getty Images / AFP / Ed Jones

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