Orange Is the New Black
Jessica Tomalaam 10.06.2016

Interviews: Daniel Schmidt

Die Netflix-Serie Orange Is the New Blackstartet ab dem 17. Juni in die vierte Staffel. In den vergangenen drei Jahren erregte die amerikanische Dramedy-Serie Aufmerksamkeit mit dem Versuch, das klassische Frauenbild zu durchbrechen. Wir haben den Cast von OITNB in Berlin getroffen und sprachen mit ihnen exklusiv über Schönheitsideale und Frauenbilder in Zeiten von Gender-Diskussionen, Plus-Size-Models und mehr Natürlichkeit. Für die Darstellerinnen sind die neuen, vielfältigen Frauenbilder, die auch in der Serie immer wieder aufgegriffen werden, ein Aufbruch in eine neue Zeit. Die Show habe gute Arbeit geleistet, weil sie den Zuschauerinnen mehr Selbstbewusstsein gegeben habe. Aber schaut selbst, was die Darstellerinnen uns zu erzählen hatten:

Kein Make-Up, orangefarbene Overalls, schlecht frisierte Haare – außer sie bekommen einen Termin bei Knastfrisörin Sophia (Laverne Cox). So kennt man die Darsteller der Netflix-Serie Orange Is the New Black“ im Fernsehen. Zum Interview kamen Uzo Aduba (Suzanne „Crazy Eyes“ Warren), Yael Stone (Lorna Morello), Dascha Polanco (Dayanara „Daya“ Diaz) , Selenis Leyva (Gloria Mendoza) und Lea DeLaria (Carrie „Big Boo“ Black) natürlich gestylt und in ihren schönsten Kleidern. Die amerikanische Serie, die auf dem Buch „Orange Is the New Black: My Year in a Women’s Prison“ von Piper Kerman beruht, hat sich nicht nur zur Aufgabe gemacht, das Publikum zu unterhalten, sondern auch einige grundsätzlichen Themen anzusprechen, die Frauen in der heutigen Zeit betreffen können.

Orange Is the New Black

Der Cast von Orange Is the New Black bei der Europa-Premiere der vierten Staffel in der Kulturbrauerei in Berlin.

Der „OITNB“-Cast wirft wichtige Fragen auf: Ist es tatsächlich nötig, jeden Tag Make-up zu tragen und sich herauszuputzen? Und für wen machen wir das eigentlich? Für uns, für die Männer, für andere Frauen? Und wie gehen Menschen damit um, die sich nicht auf ein Geschlecht oder eine sexuelle Orientierung ausrichten? Und wie reagiert die Umwelt darauf? Schauspielerin Laverne Cox – in der Serie spielt sie Sophia, die früher mal ein Mann war und jetzt damit kämpfen muss, dass ihr kleiner Sohn sie auch als zweite Mama akzeptiert – war 2014 als erste Transgender-Frau für ihre Gastrolle bei „OITNB“ für einen Emmy nominiert. Hauptdarstellerin Taylor Schilling (Piper Chapman) hat in der Serie zunächst Schwierigkeiten mit ihrem neuen Dasein als hübsche, blonde Gefängnisinsassin, die von einigen lesbischen Mitgefangenen ständig mit den Blicken ausgezogen wird, klarzukommen.

Wir finden es super, dass „Orange Is the New Black“ so vielen unterschiedlichen Frauentypen die Möglichkeit gibt, hervorzutreten und zu zeigen, wie unterschiedlich und facettenreich wir Frauen eigentlich sind. Mal sehen, was die vierte Staffel, die ihr ab dem 17. Juni auf Netflix verfolgen könnt, so zu bieten hat.

Bildquelle: Getty Images/Sean Gallup


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