Rihanna geht auf die Barrikaden

Rihanna wurde richtig sauer, als ein niederländisches Magazin sie als „nigger bitch“ bezeichnete. Via Twitter feuerte sie zurück, bis sich die Chefredakteurin entschuldigte.

Richtig sauer: Rihanna

Rihanna ist richtig sauer.

Da hat das holländische Magazin „Jackie“ sich einen ganz schönen Fauxpas geleistet: In der letzten Ausgabe bezeichnete einer der Autoren R’n’B-Star Rihanna als „nigger bitch“. Kein Wunder, dass die Sängerin empört und schockiert auf die Barrikaden ging. Via Twitter feuerte sie zurück: „Ich hoffe, Ihr versteht Englisch, denn Euer Magazin ist armselig. Meiner Meinung nach seid Ihr respektlos und einfach nur verzweifelt. Anscheinend habt Ihr keine echten, zivilisierten Informationen, die Ihr drucken könnt.“ Rihanna wurde mit jedem Tweet wütender: „Um jemanden zu erniedrigen, habt Ihr da zwei Wörter zusammengesetzt, die absolut keinen Sinn ergeben. N**ga B**ch?! Bei allem Respekt, im Namen meiner Rasse, hier sind meine zwei Worte für Euch: F**K YOU!!!“

Rihanna: Entschuldigung bei Facebook

Ziemlich zerknirscht kroch daraufhin Eva Hoeke, die Chefredakteurin des Magazins, zu Kreuze und entschuldigte sich via Facebook bei Rihanna. „Der Autor des Textes wollte nichts Böses. Der Titel des Artikels sollte ein Scherz sein. Natürlich war es ein äußerst schlechter Scherz, den ich als Chefredakteurin irgendwie übersehen haben muss“, heißt es aus der „Jackie“-Chefetage. „Ich hoffe, Ihr alle glaubt mir, dass keinerlei rassistisches Motiv hinter dieser unglücklichen Wortwahl steckt. Es war naiv zu denken, dass es sich dabei um eine akzeptierte Art von Slang handelt. Wir haben das absolut nicht böse gemeint.“ Rihanna zeigte sich bisher wenig beeindruckt von dieser Rechtfertigung. Verständlich, wie wir finden.

Für Rihanna war es übrigens das zweite Mal innerhalb einer Woche, dass sie auf rassistische Weise beleidigt wurde. In Portugal hatte sie ein Passant am Sonntag aufs Übelste beschimpft. Spricht nicht gerade für unser angeblich so liberales Europa, das sich selbst so gerne als weltoffen und tolerant bezeichnet …

Bildquelle: bullspress

Hat dir der Artikel gefallen?
0
0

Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?