Robin Thicke: Studenten wollen sein Konzert verhindern

„Blurred Lines“ von Robin Thicke war wohl der Sommerhit des letzten Jahres. Fast jeder hatte den Song in den Ohren und sicher auch das eine oder andere Mal auf Lippen. Während das Lied bei den meisten für Top Stimmung sorgte, sieht eine Gruppe von Studenten etwas ganz anderes darin. Robin Thicke muss sich auf einmal gravierenden Anschuldigungen stellen.

„Blurred Lines“ von Robin Thicke soll ein Gute-Laune-Song sein? Das sehen einige Studenten der „Boston University“ in Massachusetts aber ganz anders. Wie „Contactmusic“ berichtet, soll eine humanistische Studentenorganisation jetzt sogar eine Petition gegen das Konzert des R&B-Sängers gestartet haben.

Robin Thicke zeigt sein Lächeln

Robin Thicke wollte mit seinem Song für gute Laune sorgen

Robin Thicke ist zurzeit mit seiner „Blurred Lines“-Tour unterwegs und wollte am 4. März eigentlich auch einen Zwischenstopp in Boston einlegen, um dort ein Konzert zu geben. Nun wurden allerdings einige Stimmen laut, die sich entrüstet gegen das Konzert aussprachen. „Contactmusic“ berichtet, dass die studentische Organisation „Humanists of Boston University“ eine Online Petition ins Leben rief, bei der man für eine Absage des Konzerts abstimmen kann. Der Grund dafür: Die Texte von Robin Thicke sollen sexistisch sein und Vergewaltigung beschönigen. So heißt es in der Petition: „Thickes Song ‚Blurred Lines‘ verherrlicht es, gegen ihren Willen mit Frauen zu schlafen“.

Robin Thicke: Hätte er damit rechnen können?

Wie „Contactmusic“ weiter berichtet, begründen die Studenten ihre schwerwiegenden Vorwürfe gegenüber Robin Thicke vor allem auf der Textzeile „I know you want it“. Ihrer Meinung nach beruhen derartige Äußerungen nicht auf beiderseitigem Einverständnis und sollen damit den Beginn einer Vergewaltigung beschreiben. „Während man sich das eindeutige Musikvideo anschaut, wachsen die Andeutungen von subtil zu explizit und schließlich zu anstößig“, beschweren sich die Studenten in der Petition. Ob Robin Thicke wohl jemals damit gerechnet hat, dass sein Text so aufgefasst werden könne? Mittlerweile gibt es mehr als 1.500 Stimmen, die sich an der Online Petition beteiligt haben. Laut „Contactmusic“ soll es aber doch eher unwahrscheinlich sein, dass das Konzert deswegen wirklich abgesagt werden wird.

Für Robin Thicke ist die Petition sicher ein Schock. Eine derartige Absicht in den Song einzubauen, liegt dem glücklich verheirateten 36-Jährigen wohl eher fern. Vielleicht wäre es interessant herauszufinden, wie viele Stimmen sich bei einer Petition für sein Konzert finden könnten.

Bildquelle: Michael Loccisano/Getty Images For ESPN


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