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Steven Tyler schlägt Zensur vor

Weniger ist mehr

Steven Tyler schlägt Zensur vor

Aerosmith Sänger Steven Tyler schlägt dem Obersten Gerichtshof der USA die Zensur der Broadcast-TV-Sender vor. Er ist der Meinung, im Falle von Nacktheit und Obszönität sei weniger mehr.

Rocker Steven Tyler möchte die Fernsehlandschaft zensieren.
Steven Tyler spricht sich für eine Zensur der Fernsehlandschaft aus.

Falls der Oberste Gerichtshof bereit ist zuzuhören, hat Rocker Steven Tyler ihm etwas über Obszönität und Nachkeit im Fernsehen zu sagen. Steven Tyler erklärt: „Es steckt ein gewisser Charme, Leidenschaft und Magie in nicht gezeigter Nacktheit". Wirklich heiß sei es, wenn nur wenig gezeigt würde und man sich den Rest mittels eigener Fantasie zusammenreimen müsse. Aber auch das Benutzen diverser Kraftausdrücke spricht Steven Tyler an. Zugegeben, nachdem der Aerosmith Sänger der „American Idol“-Jury beigetreten ist, musste schon der eine oder andere Kraftausdruck des Sängers weggepiepst werden. Aber Steven Tyler ist der Meinung, dass ein gelegentlichs Schimpfwort etwas anderes ist als eine Flut von Schimpfwörtern. Ohne Regeln könnte es aber zu eben dieser Flut kommen und das würde Steven Tyler nicht begrüßen. Es gibt viele abwertende Begriffe, vor allem, was Nationalität und Geschlecht betrifft, die im Fernsehen einfach nicht genannt werden sollten, sagt Steven Tyler.

Steven Tyler fragt sich, wo die Kreativität des Fernsehens geblieben ist

Auch fragt Steven Tyler, warum das Fernsehen so eintönig geworden ist, und bringt das Beispiel: "Wenn Sie bei NBC starten und beim Zappen von Kanal zu Kanal merken, dass auf Kanal 7 (Kraftausdruck) läuft und dann weiter auf Kanal 4 zappen und es läuft (Kraftausdruck), und zurück auf Kanal 7, wo immer noch (Kraftausdruck) läuft, dann macht es keinen Spaß zu zappen". Der Oberste Gerichtshof der USA befasst sich wohl am kommenden Dienstag mit der Neugestaltung der Regulierung des Rundfunks. Im Jahr 2010 hat das Bundesberufungsgericht in New York die Federal Communications Commission beschlossen, dass in der Zeit, in der Kinder zu den Zuschauern des Fernsehprogramms gehören, Obszönitäten verboten sind. Das schließt ein Verbot der Verwendung auch nur eines einzigen Schimpfwortes im Live-TV ein und bedeutet eine Geldstrafen für den verantwortlichen Rundfunkveranstalter.

Steven Tyler hat damit wahre Worte gesprochen. Gewisse Reglungen würden der aktuellen Fernsehlandschaft sicher gut tun. Aber ob Steven Tyler mit seinem Aufruf Gehör findet, bleibt fraglich.

Bildquelle: gettyimages

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