Woody Allen mag Dreharbeiten nicht

Sehr eigenartig für einen Regisseur. Oscar-Preisträger Woody Allen verriet nun, dass er Filmdrehs hasst und nach Beendigung eines Drehbuches eigentlich schon die Lust an seinen Filmen verliert.

Sehr eigenartig für einen Regisseur: Oscar-Preisträger Woody Allen verriet nun, dass er Filmdrehs hasst und nach Beendigung eines Drehbuches eigentlich schon die Lust an seinen Filmen verliert.

Woody Allen winkt seinen Fans zu.

Woody Allen ist Regisseur. Auf Filmdrehs hat er aber eigentlich gar keine Lust.

Regie-Stühle und Filmklappen? Ein Alptraum für Woody Allen! Der mehrfach ausgezeichnete Regisseur kann Dreharbeiten nämlich eigentlich überhaupt nicht leiden. Und das, obwohl Woody Allen bereits seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich hinter der Kamera steht. Nachdem er das Drehbuch zu einem Film fertig gestellt hat, verliere der 76-Jährige stets das Interesse an dem Projekt. „Wenn ich das Buch fertig habe, bin ich im Grunde mit dem ganzen Projekt fertig. Am liebsten würde ich dann sofort das nächste Skript schreiben”, verriet Woody Allen gegenüber dem Magazin „Brigitte“.

Woody Allen ist genervt von frühem Aufstehen

Woody Allen wisse jedoch, dass es für ihn unmöglich sei, nach dem fertigen Skript aufzuhören. „Also verbringe ich ein Jahr damit, einen Film zu drehen, der mich eigentlich schon gar nicht mehr interessiert. Ich hasse Dreharbeiten. Das frühe Aufstehen. Und dann sind da der Kameramann und die Schauspieler, und alle wollen etwas von dir. Es ist eine einzige Katastrophe“, beschwert sich Woody Allen. Das Endergebnis führe bei dem Kult-Regisseur sowieso niemals zu Zufriedenheit. „Ich denke nach jeder Premiere: Ach, vergiss das Ding, ich mache einen neuen, der wird dann richtig gut. Und wenn der dann fertig ist, denke ich, oh, Entschuldigung, der war ein Versehen, ich mache schnell einen besseren Film“, erklärt Woody Allen.

Woody Allen hält seinen Erfolg für ungerecht

Seinen Kontostand hält der vierfache Oscar-Preisträger für pures Glück und eigentlich absolut ungerechtfertigt. „Ich hatte Glück, denn ich kann schreiben und Leute zum Lachen bringen. Sonst wäre ich wohl ein obdachloser Penner geworden“, ist Woody Allen überzeugt. „Ich wurde aus dem College geschmissen, habe keine besonderen Fähigkeiten, bin nicht gebildet. Ich hätte mich wahrscheinlich mit Gelegenheitsjobs als Kellner oder Taxifahrer durchschlagen müssen, so wie mein Vater. Aber durch meine Filme habe ich immer mehr Geld verdient, als mir eigentlich zusteht“, erklärt Woody Allen.

Bleibt abzuwarten, ob es Woody Allen tatsächlich nötig hat, sich nach der Premiere seines neuen Films „To Rome With Love“ bei sich selbst zu entschuldigen. Wir sind sicher, dass bei dem Streifen mit Alec Baldwin und Penélope Cruz keine Rechtfertigung nötig sein wird.

gettyimages / Andrew H. Walker


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