Küssen verboten!

Was passiert, wenn ein Tierfotograf, eine überdrehte Assistentin und die falschen Haustiere aufeinandertreffen? Richtig, ein kroatischer Gangsterboss wird mächtig sauer und der Fotograf muss seine Tochter heiraten. In der mehr als turbulenten Komödie „Küssen verboten! – Honeymoon mit Hindernissen“ geht es um eine Greencard, sehr verworrene Liebschaften und ziemlich abgedrehte Flitterwochen.

You may not kiss the bride

Küssen verboten!

Bryan Lighthouse (Dave Annable) ist von Beruf Tierfotograf. Was sich zunächst aufregend anhört, hat hauptsächlich mit exzentrischen Haustierbesitzern und reichlich albernen Kostümen zu tun, die Bryan, in einen Lebensunterhalt zu übersetzen versucht. Dabei hilft ihm seine Assistentin, das angehende Model Tonya (Mena Suvari), die auf erstaunliche Art und Weise die tierischen Fotomodelle mit exotischen Tänzen besänftigt. Das hilft leider nicht viel, als Tonya versehentlich für das Aufeinandertreffen eines bissigen Hundes mit einer Katze sorgt – die unglücklicherweise der Frau des kroatischen Gangsters Vadik Nikitin (Ken Davitian) gehört. Der ist über den Unfall mehr als ungehalten und verlangt von Bryan eine ungewöhnliche Entschädigungsleistung: Er soll seine Tochter Masha (Katharine McPhee) heiraten, der zu ihrem Glück noch die amerikanische Staatsbürgerschaft fehlt. Das passt wiederum Brick, der rechten Hand des Gangsterpapas, überhaupt nicht – denn er ist heimlich in Masha verliebt. Auch Tonya findet die überraschende Verbindung ihres Chefs gar nicht komisch, denn sie hegt wiederum für Bryan mehr als nur kameradschaftliche Gefühle. Die Flitterwochen von Bryan und Masha in einem tropischen Ferienresort fallen entsprechend unruhig aus…

Küssen verboten! – Eine unromantische Komödie

Bei „Küssen verboten!“ von einer romantischen Komödie zu sprechen, ginge eigentlich an der Wahrheit vorbei: Schließlich passieren dem armen Fotografen Bryan eine ganze Reihe an ziemlich unromantischen Dingen. Für den Zuschauer allerdings ist „Küssen verboten!“ unromantisch im besten Sinne: Wenn Fotograf Bryan den Hund, der letztlich den für ihn schicksalhaften Unfall verursacht, zwischen den Beinen kraulen muss, um ihn friedlich zu stimmen, ist das schon beinahe absurde Komik und auch Tonyas Tanz, um die zu fotografierenden Haustiere zu entspannen, ist einfach zum Schreien. Wer sich also grundsätzlich mit dem Thema „romantische Komödie“ anfreunden kann, aber die Nase von weichgespülten Honigkuchen-Filmchen mit kitschigen Knutschszenen voll hat, dem wird hier geholfen! Bei „Küssen verboten! – Honeymoon mit Hindernissen“ ist der Name Programm: Im Vordergrund stehen definitiv Attacken aufs Zwerchfell – und dabei lässt der Film sich keine Pointe entgehen.

Küssen verboten! – Staraufgebot auf den zweiten Blick

„Küssen verboten! – Honeymoon mit Hindernissen“, auch hierzulande etwas bekannter unter dem Originaltitel „You may not kiss the bride“, überzeugt nicht nur mit schreiender Komik und Mut zum Absurden: „Küssen verboten!“ ist außerdem überraschend hochkarätig besetzt. Wer sich schon lange fragt, was eigentlich aus „American Beauty“ Mena Suvari geworden ist, findet hier eine Antwort, genau wie Fans von „Relic Hunter“ Tia Carrere bei diesem Streifen auf ihre Kosten kommen. Bryans Mutter, die sehnsüchtig darauf wartet, dass der Sohnemann eine Ehefrau und süße Enkel mit nach Hause bringt, wird sogar von Oscar-Preisträgerin Kathy Bates gemimt.

„Küssen verboten! – Honeymoon mit Hindernissen“ ist allerbestes Popcornkino: Mit weichgespülten romantischen Komödien nach Schema F hat der Film nur wenig zu tun, stattdessen setzt er auf jede Menge Witz und liebevolle Charaktere. Also, Popcorn und Prosecco rausgeholt und ab auf die Couch!


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