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Jessica Tomalaam 19.02.2018

Am 22. Februar kommt das packende Drama „Die Verlegerin“ mit einer hochkarätigen Star-Besetzung (Meryl Streep und Tom Hanks) in die Kinos. Der Film handelt von einem der großen journalistischen Highlights des 20. Jahrhunderts: Die Affäre um die Pentagon Papers in der Ära von US-Präsident Richard Nixon und die Enthüllung der Washington Post, an deren Verlagsspitze damals erstmal eine Frau stand. Ich durfte mir den Film vorab ansehen und hatte einige Gänsehautmomente.

Die Story:

1971 steht mit Katharine „Kay“ Graham (Meryl Streep) eine Frau an der Spitze des Verlags, der die renommierte „Washington Post“ herausbringt. Als erste weibliche Zeitungsverlegerin der USA hat Kay ohnehin keinen leichten Stand, außerdem steht die Zeitung kurz vor dem Börsengang – brisant wird es, als Chefredakteur Ben Bradlee (Tom Hanks) über einen gigantischen Vertuschungsskandal im Weißen Haus berichten will, in den allein vier US-Präsidenten verwickelt sind. Die Veröffentlichung der geheimen „Pentagon-Papiere” zählt neben der Watergate-Affäre zu den größten Politskandalen der USA. In einem nervenzerreißenden Kampf für die Pressefreiheit riskieren Kay und Ben ihre Karrieren und die Zukunft der Zeitung – ihr mächtigster Gegner ist dabei niemand geringerer als die US-Regierung. Dieser dramatische Tatsachenbericht über den ersten „Leak“ der Pressegeschichte, an dessen Veröffentlichung Verlegerin Kay Graham maßgeblich beteiligt war, wurde jetzt von Steven Spielberg erstmals für die große Leinwand aufgearbeitet.

Das denke ich über den Film:

Der Erscheinungstermin für „Die Verlegerin“ hätte wahrscheinlich nicht passender liegen können. Gerade erst ist der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel aus seiner 367-tägigen Haft in der Türkei entlassen worden. Ein Kampf für die Pressefreiheit, der großes Aufsehen erregt hatte und der Welt immer wieder ins Gedächtnis gerufen hatte, wie viele Journalisten weltweit mit Restriktionen konfrontiert werden und noch viel zu oft sogar ihr Leben für ihren Beruf lassen müssen. Die Aufmerksamkeit ist also riesig, aber wird der Film die Menschen auch ins Kino locken?

Kat Graham und ihr Chefredakteur stehen vor schwierigen Entscheidungen:

Der Trailer verspricht Spannung pur, denn Meryl Streep und Tom Hanks kämpfen im neuen Film um ihr Recht, einer Story nachzugehen und sie zu veröffentlichen, auch wenn sie das vor einige Schwierigkeiten stellt. Ich bin ein großer Fan von Tom Hanks und Meryl Streep. Die beiden in einem Film – ich hatte gehofft, dass das gut wird. Und zum Glück: Die beiden Schauspieler harmonieren sehr gut zusammen, wie der exklusive Clip zeigt.

Und auch wenn Meryl Streep als Kat Graham anfangs noch sehr zurückhaltend und auch voller Selbstzweifel ist, lässt sie sich von dem Eifer und der Begeisterung ihres Chefredakteurs anstecken und trifft schließlich eine Entscheidung, die die Pressefreiheit in den USA verändert hat. Und dabei zeigt sie, dass sie sich als einzige Frau in einem männerdominierten Umfeld durchsetzen kann, und zwar mit einem Paukenschlag. Ein bisschen so, wie im wahren Leben? Schließlich ist Meryl Streep dafür bekannt, dass sie nichts schweigend hinnimmt. Egal, ob im Schlagabtausch mit US-Präsident Donald Trump oder als Kämpferin für die Frauenrechte in Hollywood. Außerdem ist die 68-Jährige so wandelbar, wie nur wenige Schauspielerinnen. Einige ihrer besten Filme haben wir in der Bildergalerie für dich zusammengestellt:

Meryl Streep: Filme einer Kämpferin

Kinotipp für Journalisten und Spannungsliebhaber

Der Film hat viele Gänsehautmomente, wobei ich nicht weiß, ob man diese vielleicht nur als Journalist als so krass erlebt oder auch als normaler Kinobesucher. Denn wer in der Medienbranche arbeitet, kennt dieses Kribbeln, dass sich im Körper breitmacht, wenn man an einer Story dran ist. Und auch wenn mein journalistischer Alltag nichts mit der politischen Story des Films zu tun hat, so erfüllt mich in vielen Szenen ein euphorisches Gefühl. Als ob ich Teil des Ganzen wäre. Ich will am liebsten in die Leinwand springen und gleich mitkämpfen.

Besonders gefallen hat mir eine Szene, die kurz vor der Veröffentlichung der Story gezeigt wird. Der Zuschauer sieht, wie die Zeitung gesetzt wird, wie die Druckerpressen loslegen, wie die Enthüllung der gesamten Pentagon Papers zu einem riesigen Politikum wird. Ich fühle mich so, als wäre ich live dabei und warte mit Spannung darauf, die erste Ausgabe in der Hand zu halten. Diese sich stetig aufbauende Spannung hat mir in vielen Szenen sehr gut gefallen, aber nicht in allen. Denn insgesamt betrachtet hatte der Film für mich zu viele pathetische Momente. Ich hätte mir zwischendurch ein Durchatmen gewünscht, einen kleinen Moment der Ruhe, in dem ich das gesehene und das gehörte verarbeiten kann, bevor der nächste Spannungsmoment auf mich wartet.

Ab dem 22. Februar läuft „Die Verlegerin“ in den Kinos und ich bin sehr darauf gespannt, wie der Film bei dir ankommt! Also schreib mir gerne deine Meinung, sobald du es ins Kino geschafft hast.

Bildquelle:

Universal


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