Beyoncé
Jessica Tomalaam 13.02.2017

Bei der diesjährigen Verleihung der 59. Grammy Awards in Los Angeles dominierte die Frauenwelt: Während die schwangere Beyoncé einen überragenden Auftritt hinlegte, räumte Kollegin Adele gleich fünf Grammys ab. Obwohl Beyoncé in neun Kategorien nominiert war, bekam sie die Auszeichnung nur einmal für das beste zeitgenössische Album zugesprochen. Gerührt war sie trotzdem: Und zwar von den Worten von Adele.

Frauen müssen zusammenhalten, oder? Das dachte sich wohl auch Sängerin Adele, die bei der Verleihung der Grammy Awards gleich mehrmals auf die Bühne musste, nicht nur für ihre Showeinlage, sondern auch, um ihre fünf Grammys entgegenzunehmen. Als sie den Grammy für das beste Album in Empfang nehmen sollte, sorgte sie für einen kleinen Schockmoment: Sie könne den Preis nicht annehmen, sagte die 28-jährige Britin. „Die Künstlerin meines Lebens ist Beyoncé und ihr Album ‘Lemonade’ war monumental, durchdacht und einfach schön. Alle Künstler hier verehren dich.“ Mama Beyoncé, die mit sichtlicher Babykugel (schließlich erwartet sie ja auch Zwillinge), Ehemann Jay-Z, Tochter Blue Ivy und ihrer Schwester Solange zusammensaß, war sichtlich gerührt von Adeles Worten.

Adele brach Tribute-Darbietung für George Michael ab

Adele war aber noch nicht fertig mit ihrer Lobeshymne: „Du bist unser Licht. Das Gefühl, das du meinen schwarzen Freunden gibst, stärkt ihr Selbstbewusstsein. Du sorgst dafür, dass sie sich für ihre Rechte einsetzen.” Zuletzt schloss sie ihre Rede mit den Worten: „Ich liebe dich. Das habe ich und werde ich für immer.“ Emotional gestimmt war Adele an diesem Abend eh: Sie hatte auch ihre erste Tribute-Darbietung von „Fastlove“ für den verstorbenen George Michael unterbrochen, weil sie nicht zufrieden war. Am Ende sah man deutlich Tränen bei Adele, das Publikum würdigte sie allerdings mit Standing Ovations. Neben der Sängerin wurde auch David Bowie posthum geehrt und gewann den Grammy in allen fünf Kategorien, in denen er nominiert war, darunter den Grammy für den besten Rocksong, die beste Rockperformance und das beste Alternative-Musik-Album.

Adele

Bei ihrer Tribute-Performance für den verstorbenen Sänger George Michael musste Popstar Adele zweimal ansetzen.

Queen B bezauberte mit ihrer süßen Familie

Beyoncé verzauberte das Publikum mit einer tollen Performance zu ihren Songs „Lovedraught“ und „Sand Castles“. Ihr Anblick glich dem einer Göttin, mit ihrem goldenen Glitzerkleid, dem überdimensionalen Haarreif und der wilden Haarmähne. Hologramm-Aufnahmen zeigten die schwangere Queen B außerdem halbnackt mit ihrem kugelrunden Bauch. Noch süßer war aber ihre Familie, Tochter Blue Ivy trug einen pinken Hosenanzug, der sehr an die Outfits des ebenfalls im vergangenen Jahr verstorbenen Sängers Prince erinnerte.

Jay-Z

Blue Ivy stohl ihrem Vater Jay-Z bei der Grammy-Verleihung ganz klar die Show.

Nur versteckte politische Kommentare

Anders als bei den Verleihungen der Preise für die Filmbranche, hielten sich die Stars bei der Grammy Verleihung allerdings mit politischen Statements zurück. Ganz so zurückhaltend war es dann aber doch nicht: Die legendäre New Yorker Hip-Hop-Band „A Tribe Called Quest“ und Rap-Legende Busta Rhymes setzen bei ihrem Auftritt auf Frauen, die Hijabs trugen, rissen in Anspielung auf den Mauerbau an der Grenze zu Mexiko eine Fake-Mauer ein und bezeichneten Donald Trump als „President Agent Orange“, eine Anspielung auf das Vernichtungsgas, das die USA im Vietnamkrieg eingesetzt hatten.

Die Grammys 2017: Ein Einblick

Bildquellen: Getty Images for NARAS/Christopher Polk (3)

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