Gregor Meyle: Der Songpoet legt mit neuem Musikmaterial nach

Gregor Meyle meldet sich mit seinem vierten Studioalbum zurück. „New York – Stintinto“ heißt die Platte, mit der der deutsche Songpoet gewohnt tiefgründige Texte und gefühlvolle Töne anschlägt. Der Name des Albums weißt auf die zwei Orte hin, die Gregor Meyle musikalisch am meisten prägen. Zwei Städte, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, entfachen in seinem Künsterlerherz neue Songs, die durch viel Gefühl, Tiefgang und Sehnsucht beeindrucken.

Gregor Meyle ist vielen spätestens seit seiner Teilnahme an der VOX-Sendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ bekannt. An der Seite von Xavier Naidoo, Sarah Connor, Roger Cicero, Sandra Nasić, Andreas Gabalier und Sasha durfte Gregor Meyle in jeder Folge ein Lied eines anderen Teilnehmers covern und es auf seine ganz eigene Weise interpretieren. Doch schon vor dieser Show mit hochkarätiger Starbesetzung machte sich der 35-Jährige einen Namen: In Stefan Raabs Castingshow „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ („Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte und gerne auch bei RTL auftreten darf“) wurde der sympathische Brillenträger entdeckt und belegte 2008 den zweiten Platz.

Gregor Meyle auf seinem neuen Albumcover

Gregor Meyle präsentiert sein neues Album New York – Stintino

Mit seiner kräftigen und gefühlvollen Stimme und seinen selbstgeschriebenen Songs kam er bei den Zuschauern gut an. Auch wenn er nach dem Abstimmungs-Televoting die Siegerkrone Stefanie Heinzmann überlassen musste, ließ er sich davon nicht abhalten, seinen Traum von einer Musikkarriere weiterzuverfolgen. Meyles erstes Album „So soll es sein“ folgte kurz nach dem Finale von „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ und konnte bereits beachtliche Erfolge erzielen. Die beiden Studioalben „Meylenweit“ und „Meile für Meyle“ folgten und erschienen über seine eigene Plattenfirma „Meylemusic“. Sein Ende Mai 2014 veröffentlichtes Album „New York – Stintino“ ist mit den beiden Live-Alben „Live – Laut und leise“ und „Meile für Meyle – Live“ sein insgesamt sechstes Album und man kann zu Recht behaupten, dass Gregor Meyle seinen eigenen Stil inzwischen gefunden hat.

„New York – Stintino“: Eine musikalische Weltreise mit Gregor Meyle

Auch wenn Gregor Meyle ein deutscher Künstler ist, dessen Wurzeln im baden-würtembergischen Backnang liegen und die Tatsache, dass es deutsche Songs sind, die sich auf seinem neuen Album finden lassen, sind es doch die fremden Orte, die Gregor Meyle zu seinem neuen Album inspirierten. Sowohl die Weltstadt New York als auch das sizilianische Stintino dienten Gregor Meyle als Rückzugsorte, um seiner musikalischen Kreativität freien Lauf zu lassen. Der 35-Jährige ordnet sich damit in die Reihe seiner großen Vorbilder Paul McCartney, Bruce Springsteen und Eric Clapton ein und nahm sein neuestes Werk in den legendären Avatar Studios auf. Ein großer Teil von „New York – Stintino“ wurde dort innerhalb von nur einem Tag eingespielt. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten beflügelte Gregor Meyle zu persönlichen Höchstleistungen. Das beschauliche Stintino eröffnete dem „Sing meinen Song“-Teilnehmer im Gegensatz zum „Big Apple“ eine völlig andere Welt: Hier herrschen Ruhe und Gelassenheit und das mediterrane Klima regte den Künstler zum fleißigen Songschreiben an. „Ich möchte gerne jeden mitnehmen auf meine Reise zwischen zwei Welten, zwischen den lebendigen und nie stillstehenden Vibes der Metropole New York und einem Ort der Ruhe und Gemütlichkeit, der einen so wichtigen Ausgleich zum Musiker-Alltag darstellt. Jeder in New York sitzt in der U-Bahn, trägt einen Kopfhörer auf den Ohren und träumt von einem Ort wie Stintino. Ich hab das Glück und darf dort regelmäßig meine Songs schreiben. Ich habe den schönsten Arbeitsplatz der Welt“, schwärmt Gregor Meyle auf seiner Website voller Freude.

„New York – Stintino“ erscheint im nachdenklichen Gewand

Auf dem Album „New York – Stintino“ finden sich zehn brandneue Songs von Gregor Meyle, die zugleich auf emotionale und ergreifende Weise Einblicke in die ganz persönlichen Erfahrungen des 35-Jährigen geben. Seine Songwriterqualitäten beeindrucken und die Tiefe seiner Texte lassen wohl kaum jemanden unberührt. Begleitet wird Gregor Meyle auf seinem Album vor allem von Klavier- und Gitarrenklängen, die seine kraftvolle Stimme unterstreichen. Mit dem Album-Opener „Hier spricht dein Herz“, das auch als erste Single-Auskopplung aus „New York – Stintino“ erschien, appelliert Meyle an die Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit des Zuhörers. Der Moment ist das, was zählt, und gilt als Hauptmessage des gesamten Werkes.
In einem ähnlichen Stil folgen die anderen Lieder, die sich meist als Schmusesongs entpuppen. Vor allem „Liebst du mich“ und „Such keinen anderen“ sind gefühlvolle Balladen, die den Zuhörer fesseln. Einzig der Song „Heute Nacht“, den Gregor Meyle zusammen mit der brasilianischen Sängerin Raissa Fayet aufgenommen hat, sticht aus dem LP stilistisch hervor. Das deutsch-portugiesische Duett fährt mit sommerlichen, südlichen Klängen auf und erinnert an eine laue Sommernacht. „Schau mich nicht so an“ ist dagegen eine poppige Midtempo-Nummer, bei der sich Gregor Meyle ein wenig von seinen sanften Schmusetönen löst und einen Song zum Mitwippen geschaffen hat. Ebenfalls ein Ohrenschmaus von „New York – Stintino“ bildet der im typisch ruhigen, sanften „Gregor Meyle“-Stil gehaltene Song „Das Beste kommt noch“. Hier lässt sich der Künstler von einem ganzen Orchester begleiten, das dem Song zu einer großen Dramatik verhilft. Einen schönen Song und ein schönes Album hat Gregor Meyle damit geschaffen – kaum zu glauben, dass das Beste erst noch kommen soll. Mit „New York – Stintino“ überzeugt Gregor Meyle jedenfalls auf ganzer Linie.

Gregor Meyle ist der Mann für die ruhigen, sanften Töne – Balladen mit gefühlvollen Texten sind sein Steckenpferd. In der Welt der großen Gefühle und Emotionen ist er zu Hause, das merkt man schon beim ersten Klang seiner neuen Platte „New York – Stintino“. Eingefleischte Gregor Meyle-Fans dürfen sich über eine weitere Platte mit tiefsinnigen Texten freuen. Aber auch alle anderen werden kaum ungerührt von seinem neuen Album bleiben.


Bildquelle: Meylemusic/Sebastian Sach

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