Guy Sebastian: Madness

Beim 60. Eurovision Song Contest landete Guy Sebastian für den Erstlingsgast Australien auf einem ansehnlichen fünften Platz. Der Song „Tonight Again“, den der australische Superstar eigens für den Gastauftritt zur Jubiläumsshow des europäischen Musikwettbewerbs schrieb, verbindet Guys soulige Stimme mit coolen Rhythmen und Beats, die zum Mittanzen einladen. Auch sein Album „Madness“ strotzt vor einem gekonnten Genremix – und kommt jetzt in Europa mit dem ESC-Song als Bonustrack heraus.

In Australien ist Guy Sebastian seit seinem Sieg in der Castingshow „Australian Idol“ ein absoluter Superstar. Als einziger Gewinner der Sendung legte er eine so erfolgreiche Karriere hin, dass auch der internationale Durchbruch zum Greifen nah ist. Einen großen Schritt in diese Richtung legte Guy Sebastian mit dem Auftritt beim Eurovision Song Contest am 23. Mai in Wien hin. Zu der Jubiläumsshow wurde Australien eingeladen, als Gastland einen Beitrag ins Rennen zu schicken, und da fiel die Wahl natürlich auf Superstar Guy Sebastian, der sein Heimatland, in dem der ESC eine richtige Institution ist, mit dem fünften Platz bestimmt mächtig stolz gemacht hat. Zwar kam das achte Studioalbum des Sängers, „Madness“, in seiner Heimat bereits im November 2014 heraus, doch nun schafft es die LP auch in die deutschen Plattenläden – mit dem ESC-Song „Tonight Again“ als Bonustrack.

Guy Sebastian: Einmal querbeet durch alle Genres!

Im exklusiven Interview mit desired hat Guy Sebastian im Vorfeld seiner Teilnahme beim Eurovision Song Contest gesagt, dass er es an der Show vor allem liebt, dass so viele unterschiedliche Länder und Künstler durch die Musik miteinander vereint werden – und auch auf seinem Album „Madness“ scheint sich der australische Sänger mit den malaysischen Wurzeln musikalisch nicht in eine Richtung drängen lassen zu wollen. Vom Eröffnungstrack „Madness“ mit seinem poppigen Intro und Refrain über das Folk- und Country-angehauchte „Imagine the Sunrise“ finden diverse Genres ihren Weg in die meist tanzbaren Songs über Themen wie Liebeskummer, Familie und Spaß, durch die sich die soulige Stimme von Guy Sebastian souverän, gefühlvoll und immer auf den Punkt zieht. Während die Ballade „The Pause“ sehr R`n`B-mäßig daherkommt, beschwört „Elephant“ durch den Reggae-Beat Sommerlaune herauf und vereint diese mit schwermütigen Metaphern. Darin besingt der Singer/Songwriter den sprichwörtlichen Elefanten im Raum, der das Ende einer Beziehung ankündigt, das sich das Paar jedoch nicht eingestehen möchte.

Guy Sebastian auf Erfolgskurs in Europa

Guy Sebastian: „Madness“ ist seit dem 22.
Mai erhältlich

Guy Sebastian: Verrücktheit oder Liebe?

Liebeskummer oder das Scheitern der Liebe an der Realität ziehen sich thematisch durch „Madness“. Ob im Opener mit Zeilen wie „Is it madness to give all you`ve got / Even though you get nothing back“ und dann später „They say it`s madness / But I call it love“ oder im souligen „Linger“, das Guy Sebastian mit dem amerikanischen Rapper Lupe Fiasco aufnahm, der zuvor schon mit Jay-Z und Kanye West gemeinsame Sache gemacht hat – allen Balladen über die Liebe sind eine Leichtigkeit und eine Interpretation gemein, die „Madness“ trotz seiner schweren Themen zu einem absoluten Gute-Laune-Album machen. Das liegt nicht zuletzt an den radiotauglichen Fun-Songs „Like a Drum“, „Come Home With Me“ und „Mama Ain`t Proud“, den ersten Singleauskopplungen der LP, sondern vor allem auch an Guy Sebastians lockerer Art, mit der er auch die höchsten Tonlagen herausschmettert und so im selben Lied mal an eine Popdiva á la Mariah Carey erinnert, um kurz darauf wie ein gefühlvoller John Legend und dann wieder wie ein gutgelaunter Bruno Mars zu klingen.

Guy Sebastian: Der (Musik-)Sommer kann kommen!

Mit „Madness“ legt Guy Sebastian nach der so positiv aufgenommenen ESC-Single „Tonight Again“ ein Album nach, dass den Vibe des fünftplatzierten Gastbeitrags aufnimmt und gekonnt weiterführt. Ob man sich die CD einlegt, während man sich fürs Garten-/Sommerfest in Schale schmeißt, sich darauf vorbereitet, gut gelaunt durch die Nacht zu tanzen und morgen morgen sein zu lassen oder in Liedern wie „The Pause“, „One of Us“ oder „Linger“ im Liebeskummer schwelgt, ohne sich dabei zu sehr runterziehen zu lassen – „Madness“ hat definitiv vieles zu bieten. Da ist zum einen die absolut großartige Stimme von Guy Sebastian, die mit den coolen Rapeinlagen von 2 Chainz („Mama Ain`t Proud“), Sage the Gemini („Light and Shade“) und Lupe Fiasco bestens harmoniert, die gekonnt eingesetzten Einflüsse aus Rock, Soul, R`n`B, Pop, Jazz, Reggae, Folk und Country, die sich stimmig durch die Songs ziehen und trotzdem ein stringentes Ganzes ergeben und natürlich vor allem die gute Laune, die Guy Sebastian nicht nur auf der großen ESC-Bühne erfolgreich rüberbringen konnte, sondern die einem auch in jedem Lied auf „Madness“ aus dem Lautsprecher entgegenschwappt.

Wir sind uns sicher, dass der Eurovision-Song-Contest-Beitrag „Tonight Again“ nicht das Letzte gewesen sein wird, das wir von Guy Sebastian hören werden. Mit seinem achten Studioalbum „Madness“ hat der Australier in seiner Heimat schon viele Erfolge verbuchen können und jetzt kommt die Platte – inklusive der ESC-Nummer-5 – auch zu uns. Geile Stimme und gute Stimmung kommen bei so ziemlich allen Songs rüber, aber für die Extraportion Gute-Laune empfehlen wir „Alive“, das absolutes Sommerhitpotenzial hat, und das süß-ruhige und Akustikgitarren-lastige „Imagine the Sunrise“, das durch die Country- und Folk-Anleihen zwischen den allesamt eingängigen Liedern auf „Madness“ noch herauszustechen vermag!

„Madness“ von Guy Sebastian erschien am 22. Mai 2015 bei Sony Music.

Bildquellen: Sony Music


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Was denkst du?

  • kelebek25 am 28.05.2015 um 11:28 Uhr

    SUPER! Ich finde den Sänger sehr gut, seine Stimme, Ausstrahlung und seine Musik 🙂

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