Oscars 2011: Wer macht das Rennen?
Oscars 2011: Die 83. Verleihung des Academy Awards findet am 27. Februar statt

Die 83. Verleihung des Academy Awards
steht bevor: Wer wird die meisten Oscars
bekommen?

In wenigen Tagen ist es soweit: Am 27. Februar 2011 werden im Kodak Theatre in Los Angeles zum 83. Mal die Academy Awards, die „Oscars“, verliehen. Susi wirft einen Blick auf die Nominierten und wagt eine erste Prognose.

Macht Euch keine Hoffnungen – bei den Oscars werden wir nichts zu lachen haben! Das steht zumindest zu erwarten, wenn man sich die Statistik der letzten Jahre anschaut. Die großen Abräumer waren stets herzzerreißende Dramen, atemlose Thriller, ach-so-anspruchsvolle Historienschinken oder sonst wie effektvolle 3D-Blockbuster. Komödien? Die tauchen pro forma zwar brav unter den Nominierungen auf, schauen aber letztendlich meistens durch die Röhre. Unter den Ausgezeichneten für die beste Hauptrolle war seit 1997 kein einziger Komödiendarsteller! Deshalb bin ich umso gespannter, ob das in diesem Jahr doch einmal anders wird. Allerdings: Die Chancen stehen mal wieder schlecht.

Colin Firth: Nominiert für den Oscar als bester Hauptdarsteller

Favorit für den Oscar in der Kategorie
“Beste männliche Hauptrolle”: Colin Firth
mit seiner Rolle in “The King`s Speech”

Denn wenn man den Prognosen glaubt, stehen die Sieger in den Kategorien „Beste männliche Hauptrolle“ und „Beste weibliche Hauptrolle“ schon längst fest – natürlich nur inoffiziell. Colin Firth als stotternder König George VI. („The King’s Speech“) gilt als erfolgversprechender Anwärter, ebenso Natalie Portman, die als sterbender Schwan in „Black Swan“ das Publikum überzeugte. „The King’s Speech“ führt übrigens die Hitliste der größten Oscar-Hoffnungsträger an: Mit Nominierungen in sage und schreibe zwölf Kategorien tritt das Historiendrama von Tim Hooper an! Ziemlich rekordverdächtig. Es folgen das Western-Remake „The True Grit“ mit immerhin zehn Nominierungen sowie „Inception“ und „The Social Network“ mit jeweils acht Nominierungen. Ich sag’s ja – lauter hervorragende, aber eben bierernste Filme.

James Franco und Natalie Portman: Moderatoren der Oscars 2011

James Franco und Natalie Portman sind für einen Oscar nominiert.

Trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass nicht zur Abwechslung mal ein komischer Film die Oscars abräumt. Wie wäre es zum Beispiel mit der Komödie „The Kids Are All Right“ mit Julienne Moore und Mark Ruffalo? Dass mit den Nominierungen noch lange nichts entschieden ist, hat schließlich das Beispiel „Avatar“ im letzten Jahr eindrucksvoll bewiesen. Alle waren davon überzeugt, dass das 3D-Spektakel von James Cameron der Abräumer des Abends sein würde. Nominiert in neun Kategorien gab man sich siegessicher – der Oscar als „Bester Film“ hätte durchaus drin sein können. Hätte. Gereicht hat es am Ende nur für drei Oscars in Nebenkategorien.

Umso gespannter bin ich in diesem Jahr. Werden sich die Prophezeiungen der Experten erfüllen oder kommt doch einmal wieder alles ganz anders? Wer bekommt die meisten Oscars? „The King’s Speech“, „True Grit“, „Inception“? Oder doch das Drama um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg – „The Social Network“? Letzteres galt schließlich lange Zeit als Favorit. Wer trägt die begehrteste Trophäe nach Hause – die für den besten Film? Fragen über Fragen, die sich nächste Woche in der Nacht von Sonntag auf Montag (27./28. Januar 2011) endlich klären werden. Ich werde durchhalten, und wenn ich mir dafür Streichhölzer zwischen die Augen klemmen muss…

Bildquelle: gettyimages


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