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Andreas Bourani – vom Dachboden-Sänger zum Nummer-1-Künstler

Das erste Mal, dass Andreas Bouranis Überraschungshit „Nur in meinem Kopf“ im Radio lief, ist noch nicht allzu lange her. Das passende Debütalbum „Staub & Fantasie“ machte seine Position im deutschen Musikbusiness ganz klar: Andreas Bourani gehört nach oben! Nachdem er jahrelang nur auf kleinen Bühnen gespielt hat, erhielt er nach langen Mühen 2010 endlich den ersehnten Plattenvertrag. Universal Music eröffnete ihm die Möglichkeit im Vorprogramm anderer bekannter Sänger wie Philipp Poisel oder Unheilig zu spielen. Selbst mit US-Star Taylor Swift ging Andreas Bourani auf Tour. Dann wurde es allerdings erst einmal still um den Newcomer der Extraklasse.

In dieser Zeit hat Andreas Bourani an seinem neuen Album „Hey“ geschrieben. Der Titel spiegelt Bouranis Einstellung zu seinen Texten, seinem Wesen wider: klar und direkt. Der Sänger will seine Zuhörer an seiner Persönlichkeit teilhaben lassen. Daher hat er sich wochenlang ins Studio zurückgezogen und Strophen getextet. Andreas Bourani schreibt seine Titel nämlich selbst. Er steckt sein Herzblut, seine Gedanken, seine Gefühle in seine Songs. Wahrscheinlich ist auch genau das der Zauber, der beim Publikum, bei seinen Fans ankommt. Es wirkt ehrlich. Andreas wirkt ehrlich. Er ist authentisch und nicht verstellt. Sein Erfolgskonzept? Andreas Bourani hat es mit „Hey“ geschafft, durch Nachvollziehbarkeit zu berühren, vor allem durch die Kunst, nicht nur die schönen Momente des Lebens zu besingen. Die schlechten Momente werden bei ihm nicht vergessen. Dazu kommt seine unverwechselbare Stimme, die uns mit dem Ohrwurm „Nur in meinem Kopf“ schon begeistert hat. Er schreibt Popmusik auf einem hohen Qualitätsniveau. Er wählt bewusst Themen wie die Oberflächlichkeit des Großstadtlebens, den inneren Frieden. Besonders spannend findet er das verrückte Schauspiel namens Liebe. Daher plädiert der Musiker dafür, sich ab und zu zu hinterfragen, wo man eigentlich steht, wo er steht. Es geht darum, die Ruhe in sich zu finden. Andreas Bourani hat seine Ruhe gefunden.

Andreas Bourani hat auf Klassik keine Lust

Andreas Bourani ist unglaublich musikalisch und schafft mit seiner Stimme vier Oktaven spielend,- nicht nur seinem großem Talent, auch seiner Ausbildung sei Dank. Der Singer-Songwriter mit ägyptischen Wurzeln ist am 2. November 1983 in Augsburg geboren, wo er auch aufwuchs. Am musischen Zweig des Gymnasiums bei St. Stephan ist er das erste Mal mit Musik in Kontakt gekommen. Andreas entschied sich dafür, das Klavierspielen zu lernen. Der Klang des Instruments gefällt ihm einfach gut. Und dass es so vielseitig ist, machte es ebenso interessant für ihn. Später besuchte er dann eine private Musikschule, an der er – wie es scheint sehr erfolgreich – Gesangsunterricht bekam. Nebenbei sang Andreas Bourani am Stadttheater. Das waren seine ersten Bühnenauftritte. Aus dem Fremdkörper „Bühne“ wurde schnell sein natürlicher Lebensraum. Dort fühlt er sich wohl. Auch auf dem Dachboden seiner Eltern veranstaltete er kleine Konzerte und Theateraufführungen für ein ehrliches Publikum: die Nachbarskinder. Die Phase des lieben, vorzeigbaren Privatschülers hielt nicht lange an. Er wollte kein Typ der ruhigen Töne mehr sein. Andreas Bourani wollte cool sein wie ein Rockstar, ein richtiger Musiker eben. Dazu gehörte zwangsläufig auch der Abbruch der Schule. Er hatte keinen Bock mehr auf Klassik. Seine Eltern waren erwartungsgemäß nicht sonderlich erfreut. Aber dafür spielte er dann in einer Band, immerhin.

Andreas Bourani hat eine Mission

Heute grinst Bourani über seinen Entschluss die Schule hinzuschmeißen. Singen, das konnte und wollte er. Da gab es nichts anderes mehr. Beim Fußball hatte er immer zwei linke Füße, aber das Singen war seine Mission. Seine Leidenschaft. Erst versuchte er sich auf Englisch, später dann auf Deutsch. Nena, Herbert Grönemeyer und Udo Lindenberg sind seine Idole. Aber auch zu Bono und Chris Martin schaut der Augsburger auf. Zehn Jahre lang ist Andreas Bourani gescheitert. Immer wieder ist er an die falschen Leute geraten. Sogar eine Platte hat er aufgenommen, damals. Die Platte wurde nie veröffentlicht. Er scheiterte durch viele Indikatoren. Aber er war auf seiner Mission. Er schrieb weiter Songs.

Andreas Bourani wird von Menschen inspiriert

Nachdem Andreas Bourani kurz in München gelebt hatte, zog er 2008 nach Berlin: Für den Singer-Songwriter bedeutet dies viele neue Gesichter, aber vor allem auch viele neue Ideen. Ihn inspirieren Menschen. Klar wäre er lieber im Grünen, aber Berlin wimmelt vor unterschiedlichen Menschen. Hier schrieb er auch wieder Songs. Wieder mit den falschen Leuten zur falschen Zeit. Es kamen und gingen wieder Produzenten und falsche Manager. Seine Zweifel an seinem Können, seines möglichen Erfolgs in ferner Zukunft, verdrängte er einfach mit weiteren Texten. Er wollte daran glauben können, das Hochgefühl von passender Textzeilen und mitreißendem Beat erschaffen zu können. Das hat er, seine fünfte Singleauskopplung „Auf uns“ stieg unmittelbar auf Platz eins der deutschen Single-Charts ein. Nicht nur die „Aktion Mensch“ partizipierte von dem mitreißendem Sommerhit, auch die Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien machte den Song endgültig zum Dauerbrenner im Radio. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der ARD wählten den Song als Titellied für die Fußballspiele der Weltmeisterschaft. Mit „Auf uns“ feiert Andreas Bourani das Leben, die Gemeinschaft und die Freude, ein Teil von allem zu sein. Er hätte den Glauben an eine Karriere nicht einfach aufgeben können. Die Musik und das Schreiben, das hat ihm Kraft gegeben. Musik war immer ein Zuhause für ihn.


Andreas Bourani ist und bleibt ein Träumer

Andreas Bourani hat sich über die Jahre von vielem Ballast gelöst, er blickt nicht mehr zurück. Er will nichts mehr besitzen, was ihn einengt. Stattdessen ist er ein Freidenker, ein Andersdenker vielleicht. Auf jeden Fall aber ein Träumer. Trotz des großen Erfolgs und der Karriere, die gerade erst ins Rollen kommt, ist Bourani nicht abgehoben. Er kennt seine Wurzeln, sein Selbst und hat das Bewusstsein für die Schönheit des Lebens entdeckt. Das hält er sich fest. Andreas Bourani ist kein Mensch, der aufgibt. Mit seinem zweiten Album zeigt er uns, wie versöhnt er mit sich selbst ist. Er will, dass die Besucher seiner Live-Konzerte die Energie spüren. Jeder sollte an sich glauben, sein Ding durchziehen. Auch wenn das ein langer Prozess ist. Das weiß auch Andreas Bourani.


Andreas Bourani hat nicht nur die musikalischen Voraussetzungen, sondern auch die nötige Beständigkeit, sich dauerhaft im Musikbusiness zu etablieren. Durch die anfänglichen Steine, die ihm in den Weg gelegt wurden, ist er noch stärker geworden. Er ist ein „Stehaufmännchen“, jemand, der es schafft seine positive Energie nie zu vergessen. Er saugt alles in sich auf, was ihn stark macht. Seine authentische Art und Weise, seine Gedanken in Lieder zu verwandeln machen ihn einzigartig. Der Erfolg gibt ihm Recht! Andreas Bourani klingt melancholisch, energetisch und euphorisch zugleich. Er ist ein Künstler mit viel Potential. Ein Mensch mit zahlreichen Facetten und einer tollen Einstellung zum Leben. Vielleicht färbt diese ja auf den einen oder anderen Zuhörer ab.

Bildquelle: Gettyimages/Andreas Rentz