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Andrew Garfield sieht die Größe der Rolle
Andrew Garfield sieht die Größe der RolleAndrew Garfield spürte zunächst eine große Last auf seinen Schultern, als ihm die Rolle des Spider- Man angeboten wurde. Mit der richtigen Einstellung konnte er sich selbst von dieser Last befreien.
Andrew Garfield war ein Mobbingopfer
Andrew Garfield war ein MobbingopferAndrew Garfield hatte es während seiner Schulzeit nicht leicht. Der Darsteller des neuen Spiderman-Films war immer dünn und schwach und fiel daher üblen Mobbing-Attacken zum Opfer.
Andrew Garfield: Spiderman-Kostüm birgt Tücken
Andrew Garfield: Spiderman-Kostüm birgt TückenAls neuer „Spiderman“ musste Andrew Garfield feststellen, dass seine „Arbeitskleidung“ einige Schwierigkeiten mit sich bringt. Beim Gang zur Toilette war das hautenge Spinnenoutfit eine absolute Qual.

Andrew Garfield hat sich in den letzten Jahren vom talentierten Newcomer zu einem beliebten und erfolgreichen Jungschauspieler gemausert. Nicht nur mit seinen Performances in „The Social Network“ und „The Amazing Spider-Man“ hat der in Großbritannien aufgewachsene Schauspieler bewiesen, dass er sich auch für die ganz große Kinoleinwand eignet. Dabei möchte Andrew Garfield, der sich seinen Weg vom britischen Theater übers Fernsehen bis zu den Kinoblockbustern erspielt hat, jedoch stets bescheiden und dem Hollywood-Trubel eher fern bleiben: „Natürlich ist da etwas sehr Verlockendes an Filmen, was sehr verführerisch sein kann, wenn man sie aus den falschen Gründen macht – für Geld oder für den Ruhm. Ich hoffe, dass ich das niemals tun werde. Ich fühle mich in L.A. nicht zu Hause, ich fühle mich wie im Urlaub. Es ist nett, gelegentlich mit den Füßen einzutauchen, aber ich schätze, es ist vermutlich ziemlich ungesund, dort zu viel Zeit auf einmal zu verbringen“, verkündete der aus der Mittelklasse stammende Schauspieler beispielsweise mal gegenüber „The Independent“. Dass ihn das bei seinen Fans nur noch besser ankommen lässt, muss wohl nicht mehr groß erklärt werden…

Andrew Garfield: Vom britischen Theater auf die internationale Kinoleinwand

Andrew Russell Garfield kommt am 20. August 1983 in Los Angeles als Sohn einer Britin und eines US-Amerikaners mit britischen Vorfahren zur Welt, zieht jedoch bereits mit drei Jahren mit seiner Familie nach Epsom in Surrey, England, wo er von nun an aufwächst. Hier wird der damals noch jugendliche Andrew Garfield vom Schauspielfieber gepackt, woraufhin er seine ersten Schauspielerfahrungen am Theater sammelt. Bereits in den ersten Jahren nach seinem Abschluss an der „Central School of Speech and Drama“ in London kann Andrew Garfield dann Theatererfolge feiern, seine ersten Fernsehauftritte ergattern sowie Theaterpreise als bester Newcomer einfahren. Auch weiterhin meint das Schicksal es scheinbar gut mit dem smarten Jungschauspieler und so darf er für zwei seiner ersten Kinofilme „Von Löwen und Lämmern“ und „Das Kabinett des Doktor Parnassus“ zuerst mit einem seiner persönlichen Helden, Robert Redford, und dann mit Schauspielgröße Heath Ledger zusammenarbeiten. Sein erster wirklicher Erfolg aber ist der Film „Boy A“, in dem der gebürtige Amerikaner einen jungen Mann mimt, der versucht, ein neues Leben anzufangen, nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde. Die überzeugende Performance bringt Andrew Garfield 2008 seinen ersten Award ein – den British Academy Television Award für den besten Schauspieler. Es folgen weitere Fernsehauftritte und Kinofilme.

Andrew Garfield schafft den internationalen Durchbruch

Einem größeren und gar internationalen Publikum wird Andrew Garfield jedoch wohl erst bekannt, als er an der Seite seines Freundes Jesse Eisenberg die Rolle des Eduardo Saverin in „The Social Network“ übernimmt. Der talentierte Schauspieler überzeugt als Co-Begründer von Facebook in solchem Maße, dass er für die Rolle in dem Kassenschlager gleich 25 Nominierungen erhält, von denen er unter anderem den Preis für den „Breakthrough Actor“ des Hollywood Film Festivals gewinnt. Während Andrew Garfield nun seit einigen Jahren hauptsächlich im Kino und Fernsehen zu sehen gewesen war, kehrt der vielseitige Akteur kurz nach diesem Kinoerfolg dann wieder gewissermaßen zu seinen Anfängen im Theater zurück – dieses Mal jedoch darf er am berühmten Broadway in New York City performen. Mit der Rolle des Biff Loman in einem Remake von Arthur Millers gefeiertem Theaterstück „Death of a Salesman“ kann der inzwischen 29-Jährige sein Können auf der US-amerikanischen Bühne beweisen. Gemeinsam mit Philip Seymour Hoffman, der die Rolle von Biffs Vater William „Willy“ Loman übernimmt, porträtiert Andrew Garfield so eine der bekanntesten dysfunktionalen Vater-Sohn-Beziehungen des Theaters und erhält für diese überzeugende Leistung seine erste Tony-Award-Nominierung.

Andrew Garfield darf mit Spider-Man seinen Kindheitshelden verkörpern

Dass Andrew Garfield 2011 dann in die Rolle des Spider-Man schlüpfen darf, erscheint fast ein bisschen wie Schicksal, denn mit dem Superhelden oder viel eher seinem Alter Ego Peter Parker hatte sich der sympathische Schauspieler schon identifiziert, als er noch ein hagerer Teenager war, der wie seine Filmfigur in der Schule gehänselt wurde. Es verwundert daher nicht, dass der 1,79 m große Mime das Rollenangebot annimmt, auch, wenn er sich der Herausforderung, die diese Aufgabe bedeutet, direkt bewusst ist: „Ich sehe es als eine massive Herausforderung in vielerlei Hinsicht. Es authentisch zu machen. Den Charakter zum Leben und Atmen zu bringen, auf eine neue Art. Das Publikum hat bereits eine Beziehung mit vielen Verkörperungen des Charakters. Die habe ich ebenfalls. Ich werde wahrscheinlich der Typ im Kino sein, der sich selbst Beschimpfungen zuschreit. Aber ich muss loslassen. Es gibt kein Zurück. Das würde ich auch nicht wollen“, äußerte sich Andrew Garfield so vor dem Dreh des ersten Teils von „The Amazing Spider-Man“ gegenüber „Details“. Jedoch ist es nicht nur ihr schmächtiges Äußeres, das Andrew Garfield und Peter Parker verbindet und was es dem Schauspieler ermöglicht, sich in seine Rolle einzufinden. Denn auch charakterlich sind die beiden sich in einigen Punkten ähnlich, so bezeichnet sich Andrew Garfield selbst als „sehr neurotisch und befangen“ sowie als jemanden, der zu viel nachdenkt. Peter Parker beziehungsweise sein Alias Spider-Man deutet der Darsteller ebenfalls als neurotisch sowie als jemanden, der einfach nicht abschalten kann. Ob Andrew Garfield eine gute Besetzung für die erneute Verfilmung ist, bleibt bei den Anhängern des Superhelden-Comics nichtsdestotrotz nach wie vor umstritten.

Andrew Garfield: Über das Privatleben wird nicht geredet

Wenn er aufgrund seines Berufes regelmäßig Interviews geben muss, dann redet Andrew Garfield grundsätzlich auch nur darüber: den Job. Zu seinen Filmen und Theaterstücken gibt er gerne Auskunft, über sein Privatleben jedoch wird man den britisch-amerikanischen Schauspieler kaum einmal ein Wort verlieren hören. Das schließt natürlich vor allem seine privaten Beziehungen ein, wie zum Beispiel die, die er seit 2011 mit Schauspielkollegin Emma Stone führt und über die seine Fans nur zu gerne mehr erfahren würden. Generell wäre es Andrew Garfield wohl lieber, wenn er die anspruchsvollen Rollen spielen sowie mit den Großen des Filmbusiness zusammenarbeiten könnte, ohne jemals wirklich berühmt zu werden. So erzählte er „Details“ vor dem Erscheinen von „The Amazing Spider-Man“: „Ich habe sofort realisiert, wie viel harte Arbeit und was für ein Minenfeld es werden würde, in Bezug auf all den Mist, den es mit sich bringt. Zeug, mit dem ich lieber nichts zu tun hätte. Ich meine Sichtbarkeit und erkannt zu werden, wenn man die Straße entlang läuft. Ich halte an einer naiven und ignoranten Hoffnung fest, dass es nicht passieren wird“. Sieht so aus, als wäre dieses Schauspieltalent tatsächlich keineswegs an dem Ruhm und Trubel eines Hollywoodstars interessiert.

Dass er vermutlich längst nicht mehr unerkannt in der Öffentlichkeit herumlaufen kann, dürfte Andrew Garfield nicht so sehr gefallen. Dafür hat der Darsteller mit dem einfühlsamen Gesicht schon jetzt bewiesen, dass er das Zeug hat, in Hollywood keine Eintagsfliege zu bleiben. Mit seinem Talent und Ehrgeiz kann er es in Zukunft noch weit bringen. Dass ihm auch die Sympathie der Fans sicher ist, dafür sorgt Andrew Garfield dann schon mit seiner Bescheidenheit und seinem strebsamen Wesen, das nicht vor Herausforderungen scheut, sondern sie – im Gegenteil – sucht..