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Ladykracher mit Anke Engelke
Ladykracher mit Anke EngelkeHeute Abend geht Ladykracher mit Anke Engelke wieder an den Start. Die Comedyreihe wird um 22:50 Uhr auf Sat 1 ausgestrahlt.

Anke Engelke – vom Kinderstar zum Ladykracher

Comedian, Moderatorin, Synchronsprecherin, Sängerin – Anke Engelke zählt zu Deutschlands größten Allroundtalents. Wusstest Du aber auch, dass Anke Engelke schon mit zwölf Jahren ihre erste eigene Sendung moderierte, in Kanada geboren wurde, vier Jahre mit Benjamin von Stuckrad-Barre liiert war und dass Anke Engelke den Eurovision Song Contest bereits zweimal rettete?

Anke Engelke: Wie alles begann

Anke Christina Engelke kommt am 21. Dezember 1965 in Montreal, Kanada, zur Welt. Hier wächst sie mit ihrer Schwester Susanne dreisprachig – Französisch, Englisch, Deutsch – auf. Ihr Vater arbeitet als Lufthansa-Manager und ihre Mutter als Fremdsprachenkorrespondentin. Erst im Alter von fünf Jahren zieht Anke Engelke mit ihrer Familie nach Köln. Anke Engelke besucht hier später das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und wird Mitglied im Schulchor. Mit diesem tritt sie sogar mit Stars wie Heino oder Udo Jürgens auch im Fernsehen auf. Nach einem Duett mit Jürgens wird Anke Engelke 1977 von Radio Luxemburg entdeckt. Mit gerade mal zwölf Jahren bekommt Anke Engelke das Angebot, die Kindersendung „Moment mal“ zu moderieren.

Anke Engelke: Von der Radiomoderatorin zum Comedian

Anke Engelke moderiert mit ihrer quirligen Stimme zwei Jahre lang die Kindersendung im Radio. Dann wird auch das Fernsehen auf das braunhaarige Mädchen mit den Rehaugen aufmerksam: Von 1979 bis 1986 führt Anke Engelke beim ZDF durch das Ferienprogramm. Zwischenzeitlich besinnt sich Anke Engelke auf ihre musikalischen Wurzeln und bringt gemeinsam mit Alexis Weissenberg im Jahr 1981 die Single „Wiegenlied für Erwachsene“ heraus. Ihr Studium an der Kölner Uni – Anglistik, Romanistik und Pädagogik – bricht Anke Engelke nach der Zwischenprüfung ab, weil ihr der SWF3 eine Ausbildung zur Redakteurin anbietet. Parallel zu ihrer Ausbildung moderiert Engelke bis 1998 verschiedene Radiosendungen. Ab 1993 entdeckt Anke Engelke ihr humoristisches Talent und beginnt, beim SWF3-Comedy Ensemble Gagtory mitzumischen. Drei Jahre später, 1996, gelingt Anke Engelke auch der große Durchbruch im Fernsehen: Als Nachrichtensprecherin der legendären SAT.1-Comedy-Sendung „Die Wochenshow“. Hier bringt Anke Engelke neben Ingolf Lück und Bastian Pastewka mit ihrer witzigen Mimik, Wandlungsfähigkeit und ihrem einmaligen Humor die Zuschauer wöchentlich zum Lachen. Ihre Darstellung als „Ricky“ von Tic Tac Toe ist legendär. Anke Engelke ist endlich in ihrem Genre angekommen. Dieser Meinung sind nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Fernsehproduzenten und Kritiker. Mit der Sketch-Show „Ladykracher“ bekommt Anke Engelke 2002 ihre erste eigene Comedy-Show. Seitdem räumt Anke Engelke einen Comedy-Preis nach dem anderen ab, erhält 2003 den Adolf-Grimme-Preis für ihre Darbietung in der Filmreihe „Blind Date – Taxi nach Schweinau“, moderiert 2004 ihre eigene Late Night Show „Anke Late Night“ und feiert im selben Jahr mit ihrer Rolle in „Der WiXXer“ ihr Kinodebüt. Mittlerweile hat Anke Engelke in unzähligen Kinofilmen mitgespielt, zahlreichen Zeichentrickfiguren – darunter auch Marge Simpson – ihre Stimme verliehen und hochkarätige Veranstaltungen moderiert.

Anke Engelke: Wie sie die Ehre des Eurovision Song Contest rettete

Anke Engelke begann 1977 ihre Karriere als Moderatorin. Auf diese Wurzeln greift die beliebte Komikerin auch heute häufig zurück. So moderiert Anke Engelke 2001 den „Deutschen Fernsehpreis“, 2003 und 2004 eröffnet sie die Berliner Filmfestspiele. Der Höhepunkt ihrer Gastgeberkarriere stellt jedoch die Moderation des Eurovision Song Contests 2011 in Düsseldorf da. Mit ihrem Talent und ihrer sympathischen Art stellt Anke Engelke ihre Co-Moderatoren, Judith Rakers und Stefan Raab, in den Schatten und beweist der Welt, dass die Deutschen Humor haben.

Danke, Anke!

Ein Jahr später nutzt Anke Engelke bei dem Eurovision Song Contest 2011 in Baku als einzige von 42 Jurysprechern und -sprecherinnen die Aufmerksamkeit des 100-Millionen-Publikums, um die Menschenrechtslage und die autoritäre Führung in Aserbaidschan zu kritisieren. „Heute Nacht konnte ja niemand für sein eigenes Land abstimmen. Aber es ist gut, abzustimmen, und es ist gut, eine Wahl zu haben. Viel Glück auf eurer Reise, Aserbaidschan. Europa schaut auf euch“, mahnt Anke Engelke diplomatisch. Für ihre kritischen Worte erhielt Anke Engelke weltweit Zustimmung. „Anke Engelke hat mit ihren klaren, klugen und charmanten Worten die Ehre des ESC gerettet“, lobt der ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber.

Anke Engelke und die Männer

Beruflich läuft es für Anke Engelke mit ihrer sympathische Art und ihrem einmaligen Humor seit 30 Jahren einwandfrei. Mit Männern hingegen tut sich Anke Engelke lange Zeit schwer. Nachdem sie sich von ihrem damaligen Ehemann, dem Keyboarder Andreas Grimm, mit dem sie auch 1996 eine Tochter bekommt, getrennt hatte, ist Anke Engelke im Jahr 2000 für einige Monate mit dem Fernsehmoderator Nils Ruf zusammen. Diese Monate bezeichnet Anke Engelke rückblickend als „verlorene Zeit“ und als „eine Art Selbstbestrafung“. Anschließend ist Anke Engelke vier Jahre mit Benjamin von Stuckrad-Barre liiert. Diesmal ist es der Popliterat, der öffentlich 2003 über Anke Engelke herzieht. „Alle Feuilleton-Deppen fallen auf die rein und denken: Mensch, die ist sexy und klug. Sie macht mit allen die Spiele, und alle gehen darauf ein und schreiben dann nett über sie“, klagt Stuckrad-Barre. Inzwischen hat Anke Engelke jedoch ihr Glück mit dem Musiker Claus Fischer gefunden. Mit ihm hat sie zwei Söhne. Anke Engelke tritt zwar noch unter dem Namen Anke Engelke auf, doch eigentlich heißt sie schon seit längerem Anke Fischer.