Seit wann gibt’s sie?

23. Dezember 1967, Turin

Was macht sie?

Ehemaliges Model und Musikerin:

„Quelqu’un m’a dit“ (2002)
„No Promises” (2007)
„Comme si de rien n`était“ (2008)

Was gibt’s zu erzählen?

Bevor sie zur schönen First-Lady Frankreichs wurde, konnte Carla Bruni bereits Erfolge in ihrem Leben verbuchen, von denen die meisten von uns nur träumen. Als Tochter und Erbin eines reichen Industriellen aus Italien besuchte Carla die besten Privatschulen und hatte im Prinzip schon als Kind ausgesorgt. Mit 19 schmiss sie ihr Kunststudium auf Rat der Freundin ihres Bruders hin, um eine Modelkarriere zu starten. Schon bald zierte sie weltweit die Cover der eingängigen Modemagazine und war das Gesicht mehrerer Werbekampagnen: GUESS?, L`Oreal, Christian Dior und BNP – sie alle wollten Carla Bruni haben. Valentino, Yves Saint Laurent und John Galliano ließen sie für sich über die Catwalks der Welt laufen und so wurde Carla bald, mit einem Jahreseinkommen von 7,5 Millionen Dollar, zu einem der bestbezahlten Models der 1990er Jahre. „Man soll die Party verlassen, wenn es am schönsten ist“, hat sich Carla wahrscheinlich gedacht, als sie sich im Jahre 1998 aus der Branche zurückzog.

Nach Beendigung ihrer erfolgreichen Modelkarriere, setzte sich Carla aber nicht einfach zur Ruhe, sondern stieg ins Musikgeschäft ein. 2002 veröffentlichte sie das französischsprachige Album „Quelqu’un m’a dit“. Die meisten Songs für das Album hat sie selbst geschrieben, komponiert und eingesungen. Das Album wurde insbesondere in Frankreich und der Schweiz ein großer Erfolg. Anfang 2007 folgte mit „No Promises” ihr zweites Album, auf dem sie Klassiker der englischsprachigen Lyrik vertonte, darunter Gedichte von W. H. Auden, William Butler Yeats, Emily Dickinson und Dorothy Park.

In ihrem Privatleben wurde Carla als wahrer Schreck prominent verheirateter Frauen bekannt. Ihre berühmteste Affäre war wohl die mit dem damals 55-jährigen Mick Jagger. „Ich weiß nicht, was dieser ganze Wirbel soll. Es gibt da etwa 7000 Frauen”, erklärte sie damals vergnügt der Klatschpresse. Die Liste ihrer Liebhaber war lang: Sie soll auch Eric Clapton, Kevin Costner und Donald Trump in ihr Bett gelassen haben.

Ende 2007 gelang Carla dann der Superfang: Sie schnappte sich den umstrittenen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Ganz flott wurde geheiratet und Carla zur „First-Lady“ Frankreichs. Im Sommer 2008 brachte sie dann ihr drittes Album „Comme si de rien n`était“ heraus. Wer aber annimmt, von jetzt an wird es stiller um die schöne Carla, der hat sich getäuscht. Erst jüngst machte sie Schlagzeilen von sich, als sie im Präsidenten-Palast für ein spanisches Männermagazin nackt posierte. Da kann man sich auf mehr freuen!