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Sei es für ihre Natürlichkeit, ihre witzigen und charmanten Rollen oder für ihre rauchige Stimme – Emma Stone ist einfach überall beliebt. Dass die lebensfrohe Schauspielerin kein Kind von Traurigkeit ist, machte sich bereits in ihrer Kindheit bemerkbar: Ihre Eltern überzeugte sie mit einer PowerPoint-Präsentation, ihr in die Traumschmiede Hollywood zu folgen.

Emma Stone zieht mit 15 nach Hollywood

Emily Jean „Emma“ Stone kam am 6. November 1988 in Arizona auf die Welt. Mit Vorfahren aus Schweden entstammt sie einer multikulturellen Familie. Auch der Familienname „Stone“ wurde ursprünglich aus dem Schwedischen von der Einwanderungsbehörde auf Ellis Island anglisiert, als ihr Großvater nach Amerika auswanderte. Im zarten Alter von 11 Jahren gab die Naturblondine im „Valley Youth Theatre“ mit einer Rolle im Theaterstück „The Wind in the Willows“ ihr Bühnendebüt. Eine prägende Erfahrung die sie überzeugte, während der Schulzeit in sechzehn weiteren Theaterproduktionen mitzuspielen, darunter „Die Prinzessin auf der Erbse“ und „Alice im Wunderland“. Nebenbei wirkte Emma Stone in der Improvisationstruppe des Theaters mit. Schon als Jugendliche wusste Emma Stone genau, dass sie Schauspielerin werden wollte, und brach die High-School nach nur einem Semester ab. Um ihre Eltern von ihrem großen Traum zu überzeugen, bastelte Emma Stone an einer PowerPoint-Präsentation namens „Project Hollywood“. Passend zum Thema ließ sie im Hintergrund den Madonna-Hit „Hollywood“ laufen. Scheinbar genügte die Präsentation, um ihre Eltern zu überzeugen, denn mit nur 15 Jahren zog Emma Stone kurzerhand mit ihrer Mutter in ein Appartment in Los Angeles.

Emma Stone landet ihre erste große Rolle

Dank ihrer rauchigen Stimme stach Emma Stone bei den vielen Vorsprechen, an denen sie seit ihrem Umzug teilnahm, hervor. Außerdem färbte sich die Blondine die Haare braun, in der Hoffnung, dadurch ernste Rollen zu ergattern. Ihre ersten größeren Erfolg landete die Schauspielerin schon im Jahr ihres Umzugs nach L.A., als sie sich 2004 in der Castingshow „In Search of the New Partridge Family“ gegen sieben junge Mädchen durchsetzte. Beurteilt wurden Gesang, Schauspielerei und Ähnlichkeit zur echten „Laurie“. Mit ihrer Performance zu „We Belong“ von Pat Benatar überzeugte Emma Stone Jury und Publikum. Zwar wurde die darauffolgende TV-Serie nach der ersten Folge abgesetzt, diente der jungen Emma aber dennoch als Sprungbrett ins Showgeschäft.

Emma Stone wird mit „Superbad“ berühmt

Nach der Castingshow bekam Emma Stone mehrere kleine Auftritte in unterschiedlichen TV-Serien und landete im Jahr 2007 ihre erste feste Rolle in der FOX-Serie „Drive“. Etwa um diese Zeit sprach Emma Stone für eine Rolle in der Science-Fiction-Serie „Heroes“ vor, welche ihr aber Kollegin Hayden Panettiere vor der Nase wegschnappte. Schließlich ergatterte Emma Stone die Rolle in der von Seth Rogen geschriebenen und produzierten Teeniekomödie „Superbad“ und spielte an der Seite von Jonah Hill und Michael Cera. Der Film wurde ein voller Erfolg und begeisterte sowohl Publikum als auch Kritiker. Den endgültigen Durchbruch schaffte Emma Stone dank ihrer Performance in der Komödie „Einfach zu haben“, für die die Schauspielerin für einen Golden Globe als „beste Schauspielerin“ nominiert wurde. Seitdem kann die Schauspielerin eine Reihe von Rollen in berühmten Filmen wie „Crazy, Stupid, Love“, „The Help“ oder die weibliche Hauptrolle „Gwen Stacy“ in „The Amazing Spiderman“ vorweisen.

Emma Stone nutzt ihre Stimme zu ihrem Vorteil

Grund für ihre einzigartige raue Stimme ist angeblich eine Kolik, an der Emma Stone als Baby litt. Wegen der Schmerzen habe die kleine Emma ständig geschrien und dadurch ihre Stimmbänder beschädigt. Eine Krankheit, die irgendwann dazu führen sollte, dass Tausende weibliche Teenager sie um ihre Stimme beneideten! Dank ihrer Einzigartigkeit ergatterte Emma Stone einige Jobs als Synchronsprecherin. So lieh sieh im Jahr 2010 im Trickfilm „Marmaduke“ der Figur „Mazie“ ihre Stimme, während sie auch im Videospiel „Sleeping Dogs“ eine Synchronsprechrolle bekam. Außerdem sprach Emma Stone im 3D-Computeranimationsfilm „Die Croods“ die Rolle der Steinzeitdame „Eep“.

Emma Stone hält ihr Privatleben privat

Über ihr Privatleben spricht Emma Stone in der Öffentlichkeit nur selten. Genau wie ihr Lebenspartner, „Spider-Man“-Co-StarAndrew Garfield, der mit der Presse ausschließlich über berufliche Dinge spricht. Dementsprechend wenig weiß man über die Beziehung der beiden, die trotzdem als eines der Traumpaare Hollywoods bezeichnnet werden – vielleicht gerade wegen dieser Zurückhaltung? Die scheint nämlich das Geheimrezept für die Liebe des Schauspielerpaares zu sein! Für Andrew Garfield soll die erste Begegnung mit Emma Stone beim Casting zu „The Amazing Spider-Man“ Liebe auf den ersten Blick gewesen sein – während ihn all seine anderen Schauspielkolleginen während der Probearbeiten langweilten, brachte Emma Stone plötzlich frischen Wind an Set. Es dauerte nicht lange, und die Schauspieler begannen sich zu daten. Seitdem sind Emma Stone und Andrew Garfield unzertrennlich, kauften sich im Jahr 2014 sogar ein gemeinsames Haus in Los Angeles. Viel mehr weiß man nicht über das Paar – doch schon seit Jahren kursieren Gerüchte, dass bei Emma Stone und Andrew Garfield irgendwann die Hochzeitsglocken läuten – oder schon geläutet haben?

Mit ihrer sympathischen Art und ihrem einzigartigen Humor hat es Emma Stone binnen kürzester Zeit in die A-Liga Hollywoods geschafft. Die Schauspielerin schafft es einfach immer wieder, Menschen für sich und ihre Ideen zu gewinnen – wie als sie ihre Eltern mit einer PowerPoint-Präsentation davon überzeugte, für ihren Traumjob nach Los Angeles zu ziehen.