Weitere News über Gwen Stefani

Seit wann gibt’s sie?
03.10.1969

Was macht sie?
Sängerin

Alben mit No Doubt:
Tragic Kingdom (1995)
Return Of Saturn (2000)
Rock Steady (2001)
The Singles (1992-2003)
Everything In Time (B-Sides, Rarities, Remixes) (2004)
Push and Shove (2012)

Solo-Alben
Love. Angel. Music. Baby. (2004)
The Sweet Escape (2006)

Was gibt’s zu erzählen?
Gwen Stefani ist wahrlich eine der schillerndsten und außergewöhnlichsten Frauen des Popbusiness. Obwohl – sie vertreibt auch unter dem Namen LAMB ihre eigene Modelinie. Also ist sie eigentlich auch Designerin. Naja, aber trotzdem: Mittlerweile muss man vom Popbusiness sprechen, denn irgendwie hat sie ihre Wurzeln aus dem Punk-, Ska- und New Wave-Bereich – der handgemachten Musik also – völlig hinter sich gelassen. Ihre Karriere beschränkt sich nun darauf mit asiatischen Puppen-Mädels durchs Video zu tanzen und eine riesige Show à la Madonna abzuziehen. Gut, zugegeben, ihre Solo-Songs sind schon nicht schlecht und sie ist bestimmt weitaus cleverer als die meisten der Popprinzessinnen, aber für diejenigen, die Madame Super-Blond noch aus ihren No Doubt –Zeiten kennen, erscheint es fast wie eine Kompletterneuerung.

Gwen Renée Stefani, wie sie mit vollem Namen heißt, ist in Kalifornien aufgewachsen und mit gerade einmal 17 Jahren übernahm sie die Rolle der Frontfrau der Band No Doubt. 1988 nahm sich nämlich der eigentliche Sänger John Spence tragischerweise das Leben. Da ihr Bruder Eric Stefani – mittlerweile Zeichner bei den „Simpsons“ – aber einer der Mitbegründer der Band war, war es für sie ein leichtes die Rolle der Frontfrau zu übernehmen. Und nicht nur deshalb: unterstützend hinzu kamen noch ihr tolles Aussehen, ihre wahnsinnige Ausstrahlung und die absolut einzigartige Stimme.

Bis 1994 musste sie ausschließlich Ska-Songs singen, doch 1996 kam der stilistische Wechsel hin zum Pop und New Wave und brachte den riesigen Erfolg. Die Single Don’t Speak“, in der Stefani die Trennung vom No Doubt-Bassist Tony Ashwill Kanal verarbeitete, wurde ihr erster Hit. Der Song schlug ein wie eine Bombe und verkaufte sich weltweit 15 Millionen Mal. Doch irgendwie wurde das Video zu „Don’t Speak“ Wirklichkeit und Gwen kümmerte sich immer mehr um ihre Solo-Karriere. Erst waren es nur Ausflüge und sie arbeitete mit Moby und brachte eine Single gemeinsam mit Eve raus. Da „Let Me Blow Ya Mind“ absolut erfolgreich war, erhielten die zwei 2002 einen Grammy. Jetzt sollte es nicht mehr lang dauern und Gwen brachte ihr erstes Solo-Album auf den Markt.

Love. Angel. Music. Baby war natürlich wieder ein riesiger Erfolg und es wurden sechs Singles ausgekoppelt. Ein zweites Album folgte. Wiederum super-erfolgreich. Doch nicht nur ihre Solo-Karriere läuft weiter. No Doubt gibt es immer noch. Die Band hat sich nie getrennt.

Aber bei der ganzen Karrieremacherei hat die Sängerin auch noch ein Privatleben. 2002 heiratete sie Gavin Rossdale, den Frontman der Rockband Bush. Im Jahr 2006 kam ihr erster Sohn, Kingston James McGregor zur Welt. Im August 2008 wurde Gewn Stefani dann zum zweiten Mal Mutter: Zuma Nesta Rock heißt ihr zweiter Sohn.