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Helene Fischer – Vom Schlager in die weite Welt des Showbusiness

Ob als Sängerin vor ausverkauften Konzerthallen, als Nachwuchsschauspielerin oder als Moderatorin ihrer eigenen Show oder diverser Preisverleihungen – Helene Fischer vermag es wie kaum eine andere, ihre Fans zu begeistern. Dabei gelingt es der hübschen Blondine immer wieder, das früher als reichlich antiquiert verschriene Schlagergenre in die Mitte der Gesellschaft zu rücken, ohne sich selbst dabei zu verbiegen. Der Erfolg gibt Helene Fischer jedenfalls Recht.

Mit ihren Fernsehauftritten fesselt sie Millionen, ihre Platten verkaufen sich zu Hunderttausenden und zu Hause in der Vitrine stapeln sich die Preise und Auszeichnungen. Keine Frage, wohl keine andere deutschsprachige Sängerin ist derzeit so erfolgreich wie Helene Fischer. Dabei lesen sich die Anfänge ihrer Biographie bei weitem nicht so spektakulär, wie man es von einer solchen Größe des Showgeschäfts eigentlich erwarten würde. Vielmehr stammt Helene Fischer aus eher einfachen Verhältnissen.

Helene Fischer wurde nicht in Deutschland geboren

Auch wenn Helene Fischer vor allem für ihre gefühlvollen deutschen Texte bekannt ist: Ihre ersten Schritte machte die Frontfrau des deutschen Schlagers fernab ihrer heutigen Heimat. Ursprünglich stammt die Blondine nämlich aus einer Familie mit russlanddeutschem Hintergrund. Daher wurde Helene Fischer am 5. August 1984 auch nicht in Deutschland, sondern im sibirischen Krasnojarsk geboren. An die Zeit in der russischen Provinz wird sich die Musikerin aber wohl kaum noch erinnern können. Schließlich siedelten ihre Eltern gemeinsam mit ihr und ihrer älteren Schwester bereits vier Jahre nach Helenes Geburt in die rheinland-pfälzische Kleinstadt Wöllstein in der Nähe von Worms um. Dort verbrachte Helene Fischer nicht nur ihre Kindheit und Jugend, sondern gab bereits in der Schule im Rahmen von Theater- und Musicalaufführungen auch erste Kostproben ihres Könnens.

Helene Fischer erobert die Musicalbühne

Der Wunsch, mit der Musik ihren Lebensunterhalt zu verdienen, beseelte Helene Fischer bereits während ihrer Schulzeit. Daher besuchte die hübsche Blondine auch direkt im Anschluss an ihren Realschulabschluss die Stage & Musical School in Frankfurt am Main und ließ sich dort zur Musicaldarstellerin ausbilden. Dabei verband das Allround-Talent ihre beiden herausragenden Eigenschaften – ihre herausragende Stimme und ihre natürlich-erfrischende Art des Schauspiels. Die während ihrer Ausbildung erworbenen Fähigkeiten helfen Helene Fischer jedenfalls noch heute bei ihren komplexen und auch körperlich anstrengenden Bühnenshows.

Helene Fischer geht den ersten Karriereschritt

Die für eine Künstlerin recht anonyme Aufgabe auf der Musicalbühne reichte Helene Fischer irgendwann aber nicht mehr aus. Bereits mit Anfang 20 war die sympathische Sängerin bereit für den nächsten Karriereschritt. Den entscheidenden Sprung in die richtige Richtung verdankt die Blondine allerdings nicht nur sich selbst: Ihre Mutter verschickte einige Probeaufnahmen an bekannte Macher aus dem Musikgeschäft und fand bei Manager Uwe Kanthak und dem Erfolgsproduzenten Jean Frankfurter, der zuvor mit anderen Schlagergrößen wie Nicole, Bata Ilic oder Costa Cordalis zusammengearbeitet hatte, offene Ohren. Im Handumdrehen erhielt Helene Fischer ihren ersten Plattenvertrag und brachte 2006 ihr erstes Studioalbum „Von hier bis unendlich“ heraus – mit dem die Vollblutmusikerin ihren beispiellosen Marsch an die Spitze des Showgeschäfts unaufhaltsam begann.

Helene Fischer und ihre Beziehung zum Fernsehen

Die Erfolgsgeschichte von Helene Fischer ist allerdings auch mit dem Fernsehen verknüpft. Das zeigt sich allein schon daran, dass die deutsche Vorzeigesängerin bereits vor der Veröffentlichung ihres ersten Albums zum ersten Mal im TV auftrat. In Florian Silbereisens „Hochzeitsfest der Volksmusik“ gab die hübsche Blondine ihr Fernsehdebüt und zeigte gleich, dass sie neben einer überragenden Stimme und dem passenden Songmaterial noch zwei weitere wichtige Bausteine besitzt, die sie in den folgenden Jahren auf den Gipfel des Showgeschäfts katapultieren sollten – ein nahezu perfektes Aussehen und der gewisse Schuss Starappeal. Allerdings möchte Helene Fischer beileibe kein glitzerndes Abziehbild sein. „Klar möchte ich in meinem Beruf so perfekt wie möglich sein. Trotzdem bin ich kein Kunstobjekt, sondern ein Mensch“, stellte die junge Sängerin im Oktober 2013 in einem Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ klar. Dennoch scheint Helene Fischer mit ihren zahlreichen Talenten und einer angeborenen Natürlichkeit wie geschaffen für die Mattscheibe. Daher fand sich mit dem MDR schnell ein Sender, der die damalige Nachwuchsmusikerin pushte und ihr mit dem Musikformat „Die Helene Fischer Show“, die seit 2011 jährlich am 1. Weihnachtstag ein Millionenpublikum vor den Fernseher lockt, eine eigene Sendung widmete. Bei einer derartigen Präsenz im Fernsehen ist es kein Wunder, das auch die großen Filmproduktionsfirmen bereits auf die Sängerin aufmerksam wurden und ihr regelmäßig verschiedene Projekte vorschlagen. Vor die Filmkamera wagte sich die Russlanddeutsche allerdings erst ein einziges Mal: Für die ZDF-Kultreihe „Das Traumschiff“ fuhr Helene Fischer mit der MS Deutschland nach Puerto Rico und mimte dabei die Reiseleiterin Franziska Stein. Mutiger zeigt sich die Schlagerqueen hingegen am Mikrofon. So übernahm die beliebte Blondine 2013 die Moderation der Preisverleihungen des „Echos“ und des „Bambis“ – wobei auch sie vor Patzern nicht gefeit ist. So sorgte der Musikstar am Ende der „Bambi“-Verleihung, nachdem sie die Zuschauer bis dahin mit viel Charme durch den Abend geführt hatte, mit dem schlagzeilenträchtigen Versprecher „Danke, das war der ECHO 2013!“ für einige Lacher. So richtig übel nahm Helene Fischer den Fauxpas aber niemand.

Helene Fischer konzentriert sich auf die Musik

Die Basisarbeit ihrer Karriere leistet Helene Fischer allerdings noch immer mit ihren eingängigen Songs. So kann die Rheinland-Pfälzerin mittlerweile auf eine beispiellose Karriere zurückblicken. Nicht umsonst haben sämtliche sechs Studioalben, die die Sängerin bislang auf den Markt brachte, traumhafte Verkaufszahlen vorzuweisen, die deutlich im sechsstelligen Bereich liegen. Spätestens mit ihren beiden letzten Platten „Für einen Tag“ und „Farbenspiel“, die 2011 bzw. 2013 erschienen, hat sich Helene Fischer zudem ein Abonnement auf die Spitzenplatzierungen in den deutschen Albumcharts erworben. Beide Tonträger schafften es nach ihrem Erscheinen mühelos auf die Pole Position. Ohnehin halten sich ihre Alben häufig über Jahre in den oberen Gefilden der Charts und brachten der Musikerin bereits unzählige Goldene und Platin-Schallplatten ein. Auch mit ihren aufwändigen Konzerten füllt Helene Fischer nur noch die größten Hallen und Arenen, die Deutschland, Österreich und die Schweiz zu bieten haben. Mit diesem einzigartigen Erfolg ist Helene Fischer längst zur Marke geworden und konnte durch ihre Popularität auch anderen Nachwuchstalenten aus dem Schlagergenre den Weg ebnen. So wäre es ohne die Vorarbeit der Sängerin wohl kaum möglich gewesen, dass mit Beatrice Egli 2013 eine bekennende Schlagerprinzessin ein Mainstream-Format wie „DSDS“ gewann.

Helene Fischer hat ihren Traummann gefunden

Mit ihrer natürlichen Art und ihrem guten Aussehen, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich Helene Fischer auch zum Traum vieler Männer mauserte. Nicht umsonst wählte die Mehrheit der „Playboy“-Leser die Schlagerikone in einer Umfrage 2014 zur „idealen Frau“. Dabei hat Helene Fischer ihr privates Glück bereits vor Jahren gefunden – und wieder schien dabei das Schicksal eine große Rolle zu spielen: So verliebte sich die Sängerin 2008 ausgerechnet in den Mann, bei dem sie drei Jahre zuvor ihr TV-Debüt gefeiert hatte – Florian Silbereisen. Seitdem führen die beiden Größen der Schlager- und Volksmusikbranche eine vollkommen skandalfreie Beziehung, die sie vehement vor der Öffentlichkeit schützen wollen. So blocken sowohl Helene Fischer als auch Florian Silbereisen Fragen nach ihrem Beziehungsalltag in regelmäßigen Abständen freundlich, aber bestimmt ab.

Helene Fischer hat sich in wenigen Jahren an die Spitze der deutschen Musikszene gesetzt und dabei eine beispiellose Karriere hingelegt. Ein Ende des Hypes ist jedenfalls nicht abzusehen. Man darf gespannt sein, welche Aufgaben sich die talentierte Sängerin für die nächsten Jahre vorgenommen hat.