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Ihre Rolle als Rachel Berry in der amerikanischen Musicalserie „Glee“ machte Lea Michele im Jahr 2009 von heute auf morgen zum Superstar. Dabei war es nicht das erste Engagement, das die hübsche Brünette mit Bravur meisterte. Bereits im jungen Alter tanzte die gebürtige New Yorkerin über die Bühnen dieser Welt und machte mit verschiedenen Musicalproduktionen von sich Reden.

Mit ihrer Darbietung als Gesangstalent Rachel Berry machte sich Lea Michele 2009 einem breiten Serienpublikum bekannt und sang sich mit dem „Les Misérables“-Klassiker „On My Own“ in die Herzen ihrer zahlreichen Fans. Während „Glee“ von den deutschen Serienfans nicht ganz so überschwänglich angenommen wurde, begeistert die Musicalserie in Amerika regelmäßig Millionen Menschen und gewann in den Jahren 2009, 2010 sowie 2011 sogar den Golden Globe Award als beste Serie ihres Genres – und das liegt nicht zuletzt an Hauptdarstellerin Lea Michele.

Lea Michele – Von der Bronx ins Blitzlichtgewitter

Am 29. August 1986 erblickte Lea Michele im New Yorker Stadtteil Bronx als Lea Michele Sarfati das Licht der Welt. Als einziges Kind einer italienischen Katholikin und eines sephardischen Juden spanischer Herkunft wurde sie sehr offen erzogen und schon früh gefördert und unterstützt. Ihren ersten großen Auftritt bestritt Lea Michele im zarten Alter von gerade einmal acht Jahren: Als Cosette bereicherte sie die Broadwayproduktion des Musicalklassikers „Les Misérables“. Von 1998 bis 2000 spielte Lea Michele das „kleine Mädchen“ im Musical „Ragtime“, das auf dem bekannten Roman von E. L. Doctorow beruht. Diese Rolle verschlug Lea Michele zunächst ins kanadische Toronto und später zurück an den Broadway. Während ihrer Zeit an der High School widmete sich das Gesangs- und Tanztalent voll und ganz der schulischen Ausbildung. In ihrem letzten Schuljahr bewarb sie sich jedoch um eine Rolle im Musical „Anatevka“ – und zwar mit Erfolg! Von 2004 bis 2006 durfte sie die Rolle der Shprintze spielen. Außerdem übernahm Lea Michele bereits mehrere Sprechrollen, darunter die der Anne Frank im gleichnamigen Theaterstück. Bereits während ihrer High School-Jahre zeigte sich die ehrgeizige Lea Michele stets engagiert und ehrgeizig, spielte Volleyball und war Mitglied im Debattierklub – doch erst einige Jahre später verschlug es die Schauspielerin in den „Glee-Club“.

Lea Michele und ihre Paraderolle

Noch bevor Lea Michele mit ihrer Paraderolle in der Hit-Serie „Glee“ zum großen Schlag ausholte, brachte ihr die Rolle der Wendla in dem Rock-Musical „Frühlings Erwachen“ nicht nur große Anerkennung beim Publikum, sondern auch mehrere Nominierungen für Auszeichnungen ein, unter anderem für den renommierten Drama Desk Award. Dennoch wandte sich Lea Michele zum großen Glück ihrer Fans im Jahr 2008 von der Theaterwelt ab, um sich in Richtung Hollywood aufzumachen. Im „Les Misérables Concert“ in der Hollywood Bowl ergatterte Lea Michele schließlich die Rolle der Éponine – deren berühmter Song „On My Own“ begleitete die Schauspielerin bis in die Serie „Glee“. In der allerersten Folge der Erfolgsserie performt Rachel genau diesen Hit aus „Les Misérables“. Unter der Leitung von „Glee“-Regisseur Ryan Murphy konnte Lea Michele schließlich ihr ganzes Talent entfalten, immerhin hat der Produzent der hübschen Brünette die Rolle sozusagen auf den Leib geschrieben. Süß, ambitioniert und wortgewandt – das ist Lea Michele wie sie leibt und lebt und wie ihre Fans sie lieben.

Lea Michele zwischen Schauspiel und Gesang

Für ihre überzeugende Darbietung als singende Theaterliebhaberin wurde Lea Michele mit Preisen regelrecht überhäuft: Als Rachel Berry gewann sie den Golden Globe, den Satellite und den Screen Actors Guild Award. Kein Wunder, dass der erfolgreiche „Glee“-Cast um Chris Colfer, Jane Lynch, Kevin McHale und Lea Michele auch ab und zu in der Realität gemeinsam auf große Gesangstour geht. Die Adaptionen von „Don’t Stop Believing“ von Journey oder „Teenage Dream“ von Katy Perry gehen mittlerweile um die ganze Welt und sind auch als Glee-CD im Handel erhältlich. Auf ihrer Tour wurden die „Glee“-Stars zudem vom Dokumentarfilmer Kevin Tancharoen begleitet, der im Jahr 2011 den Konzertfilm „Glee on Tour – Der 3D Film“ inszenierte. Im Jahr 2011 wirkte Lea Michele außerdem in zwei Spielfilmen mit: In der Romcom „Happy New Year“ übernahm sie eine kleine Nebenrolle, zudem lieh sie im Jahr 2013 ihre Stimme der Titelfigur des Zeichentrickfilms „Dorothy of Oz“. Doch außerdem hat Lea Michele auch noch andere Talente: Im Mai 2014 erschien ihr erstes Buch „Brunette Ambition“.

Lea Michele und ihr größter Rückschlag

Ihren größten Rückschlag musste Lea Michele mit dem Tod ihres „Glee“-Serienpartners und festen Freundes Cory Monteith hinnehmen, der am 13. Juli 2013 tot in seinem Hotelzimmer in Vancouver aufgefunden wurde. Während die beiden Schauspieler auf dem Bildschirm stets das fröhliche Liebespaar mimten und auch im wahren Leben von April 2010 bis September 2011 eine glückliche Beziehung führten, umgab Cory Monteith ein schlimmes Drogenproblem, das nicht nur seinem jungen Leben, sondern auch der Beziehung zu Lea Michele letztlich ein jähes Ende setzte. Der „Glee“-Star starb an den Folgen einer Überdosis. Um die schlimmen Geschehnisse zu verarbeiten, zog sich Lea Michele nach dem Tod ihres Freundes eine Zeit lang komplett aus der Öffentlichkeit zurück. Im Jahr 2014 meldete sich das Powerbündel jedoch gestärkt und voller Tatendrang mit ihrem Debütalbum „Louder“ zurück. Gemeinsam mit Cory Monteith hatte Lea Michele zahlreiche Stunden im Studio verbracht, um an ihrem ersten Longplayer zu feilen. Mit ihrem emotionalen Song „If You Say So“ zollt sie ihrem Partner Tribut für seine Unterstützung. Bis heute, da ist sich Lea Michele sicher, ist Cory ihr größter Fan.

Lea Michele gehört nicht nur zu den talentiertesten Sängerinnen Hollywoods, sondern auch zu den stärksten. Anstatt nach dem schrecklichen Tod von Cory Monteith den Mut zu verlieren, hat sich Lea Michele gesammelt und startet seitdem für sie beide im Musik- und Filmbusiness so richtig durch.