Weitere News über Pharrell Williams

Der Erfolgsproduzent Pharrell Williams hat fast überall seine Finger am Regler und Unmengen von Chart-Hits sind das Ergebnis seines musikalischen Multitalents. Ob nun Britney Spears, Madonna, Justin Timberlake, Gwen Stefani oder Snoop Dogg: Sie alle wurden von „The Neptunes“, dem Producer-Duo Williams und Hugo, in die Top Ten befördert. Und auch mit seinen eigenen Hits schafft es Pharrell Williams immer wieder in die Charts.

Der Sohn eines Handwerkers entdeckte schon zu Highschool-Zeiten seine wahre Bestimmung: an Sounds tüfteln bis zum Gehtnichtmehr. In einem Workshop für hochbegabte Teenies entstand dann auch direkt sein Spitzname für die spätere Karriere: Nerd. Das ist das englische Wort für eine Mischung aus „Freak“ und „Streber“ – also so etwas wie der pummelige Junge mit der schlimmen Akne in der ersten Reihe, der Lehrerliebling und Nuklearforscher auf einmal ist. Deswegen heißt Pharrells eigene Band auch N.E.R.D. Mit seinen Bandkollegen mischt er dabei Funk mit R’n B und singt mit seiner unnachahmlichen Falsetttechnik. Also so wie Justin Timberlake es auch gerne mal tut: hoch und schrill – fast so als hätte man dem jung gebliebenen Skateboardfan gerade in die Familienjuwelen getreten.

Pharrells erfolgreichster Meilenstein als Producer waren wohl die Popnummer „Slave 4 U“ für Britney Spears sowie Nellys Party-Klassiker „Hot in herre“. Auch die hochkarätige Grammy-Jury belohnte es ihm mit dem Award für „Produzent des Jahres“. 2006 erschien sein erstes Soloalbum „In my mind“, eine Kreuzung aus HipHop und R’n B Songs, unterstützt von Kooperationen mit Jay-Z, Nelly und anderen Größen der amerikanischen Rap-Szene. Es ist schwer bei der Vielzahl von Mr. Williams Projekten den Überblick zu behalten: neben einem eigenen Streetwear-Klamottenlabel namens „Billionaire Boys Club“ gründete er 2007 ein weiteres Bandprojekt mit Kanye West, die „Supergroup Child Rebel Soldier“. Neuerdings hat er Gefallen an rockigeren Tönen gefunden und produziert die schwedische Rockband „The Hives“ – die Liebe zur Musik geht bei Pharrell über Genre-Grenzen hinweg.

Das US-Modemagazin Esquire krönt ihn 2005 zum „best dressed man in the world“, dabei hat er immer eine Trucker-Cap auf dem Kopf und tauscht seine geliebten Sneaker ganz bestimmt nicht gegen schnieke Lederschühchen. Und sein guter Kumpel Snoop Dogg lässt ihn stets in seinen Musikvideos mitspielen: jetzt wisst Ihr also wer der smarte Typ mit der Cappy ist, der überall cool in der Gegend rum steht und, der seinen Ruf als Stil-Ikone ganz bestimmt noch viele Jahre lang halten kann.