Seit wann gibt’s ihn?
31.08.1949
(Philadelphia, Pennsylvania)

Was macht er?
Schauspieler

Der einsame Job (1975)
Ein Mann für gewisse Stunden (1980)
Ein Offizier und Gentleman (1982)
Gnadenlos (1986)
Pretty Woman (1990)
Der erste Ritter (1995)
Die Braut, die sich nicht traut (1999)
Untreu (2002)
Darf ich bitten? (2004)
Das Lächeln der Sterne (2008)

Was gibt’s zu erzählen?
Richard Gere – spätestens seit Pretty Woman ist er ein Traummann, wie er im Buche steht. Kaum jemand weiß aber, dass in dem Womanizer nicht nur schauspielerisches, sondern auch musikalisches Talent schlummert. Außerdem ist der Schauspieler ein überzeugter Buddhist und Friedensaktivist – kein Wunder also, dass er Frauenherzen höher schlagen lässt.

Richard Gere wurde in Philadelphia geboren und wuchs als eines von fünf Kindern auf einer Farm bei Syracuse (New York) auf. Der Entertainer entdeckte schon früh sein musikalisches Talent und lernte nicht nur Klavier, Gitarre und Trompete spielen, sondern komponierte darüber hinaus auch selbst für das Studententheater. Trotzdem fing er 1967 an, Philosophie zu studieren, brach das Studium aber 1969 schon ab. Er wollte wohl doch lieber seine künstlerische Ader weiter ausbauen.

Und das tat er auch. Seit 1969 arbeitet Richard Gere als Schauspieler. Bevor er nach Hollywood kam, trat er aber am Theater auf und erhielt Rollen in verschiedenen Broadway-Stücken. Seine erste Filmrolle bekam der charmante Frauenschwarm aber erst 1975 in Der einsame Job. Seitdem ist er nicht mehr aus der Filmbranche wegzudenken und dreht jedes Jahr mindestens einen Kinofilm. Sein ultimativer Filmhit ist und bleibt aber Pretty Woman, in dem Gere nicht nur Julia Roberts’ Herz, sondern auch das sämtlicher weiblicher Fans zum Schmelzen bringt.

Bereits damals waren sein Markenzeichen die silbergrauen Haare, zu denen der Hollywood Star von Anfang an stand. Das scheint ihm nicht geschadet zu haben – im Gegenteil. Neben George Clooney ist er der einzige Mann, der je auf dem Cover der Vogue zu sehen war – zusammen mit seiner Ex-Frau Cindy Crawford. Mit seinem Look konnte er aber nicht nur das Model überzeugen, mit dem er von 1991 bis 1995 verheiratet war, sondern auch seine aktuelle Liebste Carey Lowell. Mit der Schauspielerin hat er einen gemeinsamen Sohn und ist seit 2002 außerdem mit ihr verheiratet.

Aber Richard Gere ist viel tiefgründiger, als man es von einem Hollywood Schauspieler vielleicht erwarten würde. Seit Anfang der 90-er Jahre ist er bekennender Buddhist und zählt auch zu den Freunden des Dalai Lamas. In diesem Zusammenhang setzt sich der Star auch für die Unabhängigkeit Tibets ein und kämpft für den Weltfrieden. 1987 gründete er das Tibet-Haus in New York. Als er bei der Oscar-Verleihung 1993 die chinesische Tibet-Politik kritisierte, wurde er von China prompt zur „persona non grata“ erklärt. Sein Aufenthalt ist also in China seitdem unerwünscht. Trotzdem setzte Gere sich weiterhin für Tibet ein und bekam 2006 für seine Arbeit im Vorstand von „Heilung des Entzweiten“ und der Internationalen Tibet-Initiative einen Preis vom „Interfaith Center New York“ verliehen.

Richard Gere ist demnach nicht nur sympathisch und attraktiv, sondern auch künstlerisch talentiert und politisch engagiert. Kein Wunder also, dass er sich schon seit vielen Jahren erfolgreich in der Promi-Riege halten kann!