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Robbie Williams hat sich schon als Kind vorgenommen, irgendwann einmal berühmt zu sein – ob als Massenmörder, Tänzer, Sänger oder Schauspieler – es war ihm egal. Gut, dass er sich für den Gesang entschieden hat, denn sonst hätten wir auf so einige Mitsingsongs verzichten müssen. Er lebt sich prima aus, so als ob Robbie Williams die Zeit mit den Take That-Jungs so schnell wie möglich vergessen wolle.

Denn Robbie Williams war damals der erste, der der „Hölle Boygroup“ entflohen ist – und löste damit Massenhysterien unter den weiblichen Fans aus. Er wollte sich eben nicht mehr in eine Rolle drängen lassen und so leben wie er es für richtig hielt. Ob das dann in den folgenden Jahren immer so gut war, sei jetzt hier mal dahingestellt, denn durch seine Drogen- und Alkoholsucht musste er sich so einigen Entziehungskuren unterwerfen und viel Schmutz in der Klatschpresse über sich lesen. Erfolgreich ist Robbie Williams trotzdem – jedenfalls in Europa.

Die USA, seine derzeitige Wahlheimat, will Robbie Williams nicht so ganz akzeptieren und so scheiterten alle Versuche die Billboard-Charts zu stürmen. Seitdem leidet auch ein bisschen sein Musikstil darunter. Irgendwie wirkt alles so gewollt und nicht gekonnt. Experimentieren liegt ihm eben nicht. Robbie Williams sollte sich auf das besinnen, was er zu Beginn seiner Solokarriere gepredigt hat: „Let me entertain you!“ Denn das kann er wirklich.

Inzwischen ist Robbie Williams erwachsen geworden. Die wilden Zeiten des beliebtesten britischen Junggesellen sind vorbei und er ist bodenständig geworden. Im August 2010 heiratete Robbie Williams Langzeitfreundin und Model Ayda Field und kehrte nun auch noch zur Boyband Take That zurück. Somit dürften trotz Hochzeit auch seine glühendsten Fans besänftigt sein. Abzuwarten bleibt ob Take That mit Robbie Williams im Schlepptau an die Erfolge der 90er Jahre anknüpfen kann.