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Wer Sofia Vergara kennt, verbindet sie vermutlich vor allem mit dreierlei Dingen: ihrer umwerfenden Figur, ihrem spanischen Akzent und ihrer Rolle als sexy Gloria Delgado-Pritchett in der erfolgreichen Mockumentary „Modern Family“. Doch die schöne Kolumbianerin ist weit mehr als das..

Bevor Sofia Vergara in den USA und im Rest der Welt durch „Modern Family“ bekannt wurde, war die kurvige Schönheit in Lateinamerika inklusive ihrem Heimatland Kolumbien bereits ein Star. Ihren ersten Auftritt hatte sie mit 17 Jahren in einem Werbespot für Pepsi, welcher in weiten Teilen Lateinamerikas zu sehen war. Als Laufstegmodel sowie Co-Moderatorin bei zwei Shows des „Univision Network“ wurde die sexy Latina endgültig zum Star. Durch die Reisesendung „Fuera de Serie“ kam Sofia Vergara außerdem erstmals mit dem US-amerikanischen Fernsehen in Verbindung. Dabei war es vor allem für ihre Eltern wohl zunächst alles andere als abzusehen, dass die in Barranquilla geborene Aktrice einmal in der Unterhaltungsbranche landen würde. Sofias Vater nämlich war ein streng katholischer Viehbauer, ermöglichte ihr aber den Besuch einer bilingualen Privatschule. Er war es auch, der der mit fünf Geschwistern aufgewachsenen Sofia von einer künstlerischen Karriere mehr als abriet, wie die 1,70m große Comedienne bei den SAG Awards 2013 scherzhaft erzählte: „Mein Vater sagte mir, wenn ich irgendetwas Künstlerisches machen würde, sähe ich aus wie eine Prostituierte.“ Dass Sofia Vergara sich von diesen drastischen Worten ihres Vaters nicht abhalten ließ und trotzdem eine Karriere in Film und Fernsehen anstrebte, dafür können ihre Fans ihr heute dankbar sein.

„Modern Family“ bringt Sofia Vergara weltweite Bekanntheit

Nachdem sie von einem Fotografen am Strand entdeckt worden war, sich daraufhin entschieden hatte, ihr angefangenes Zahnmedizinstudium abzubrechen und die potentielle Karriere als Model und Fernsehdarstellerin zu verfolgen, fand Sofia Vergara schnell Bekanntheit im lateinamerikanischen Fernsehen. Auch ihre ersten Erfolge in den USA konnte sie 2002 und 2003 mit den Filmen „Jede Menge Ärger“ und „Chasing Papi“ feiern. Trotzdem blieb Sofia ihren lateinamerikanischen Wurzeln weiterhin verbunden. So übernahm die damals 35-Jährige im Jahr 2007 eine Rolle in der lateinamerikanischen Ausgabe von „Desperate Housewives“ und spielte 2008 einige Episoden lang in der mexikanischen Telenovela „Fuego en la sangre“ mit. 2009 aber kam dann auch in den USA der endgültige Durchbruch für Sofia Vergara, als sie die Rolle der aus Kolumbien stammenden Gloria Delgado-Pritchett in der sich schnell zu einem großen Erfolg entwickelnden Mockumentary „Modern Family“ übernehmen durfte. Die Serie machte die Darstellerin nicht nur einem weltweiten Publikum bekannt, sondern brachte ihr auch große Beliebtheit, viele Nominierungen und regelmäßige Awardgewinne mit ihrem Cast ein. Darüber hinaus scheint es manchmal, als sei Sofia Vergara die Rolle der anfangs oberflächlich wirkenden, sich jedoch durchaus als feinfühlig und intelligent erweisenden, jüngeren Frau des wohlhabenden Unternehmers Jay Pritchett, der eine mal bessere, mal schlechtere Beziehung zu seinen erwachsenen Kindern und deren Familien hat, wie auf den Leib geschneidert.

Auch Sofia Vergara war nicht immer mit ihrem Körper zufrieden

Auch wenn Sofia Vergara heute für ihren atemberaubenden Körper und ihre heißen Kurven berühmt ist und darum wohl von nicht gerade wenigen Frauen beneidet wird, so war auch die am 10. Juli 1972 geborene Schauspielerin mit ihrer Figur nicht immer zufrieden. Als Kind schämte sich die damals sehr dünne Sofia beispielsweise so sehr für ihr Aussehen, dass sie zwei Jeans übereinander trug, um ein wenig fülliger zu erscheinen. Mit 13 Jahren bekam die Frühentwicklerin dann einen solch großen Busen, dass sie sich diesen unbedingt verkleinern lassen wollte. Ihre Mutter versuchte damals, die Tochter davon zu überzeugen, dass sie sich mit ihrer Oberweite schon noch abfinden würde, und tatsächlich ist Sofia Vergara heute sowohl mit ihrer Figur insgesamt als auch mit ihren Brüsten im Besonderen sehr zufrieden. Auch wenn es schwer sei, sich zu kleiden, weil sie in allem „wie eine Stripperin“ aussehe, gab die unterhaltsame Latina in einem Interview mit dem „Self Magazine“ zu: „Ich bin dankbar, sie zu haben und ganz ehrlich, sie haben mir in meiner Karriere viel geholfen. Und ich habe mich immer sexy gefühlt.“

Sofia Vergara ist eine Kämpfernatur

Was hingegen wohl kaum jemand über Sofia Vergara weiß, ist, dass die immer fröhliche Mimin in ihrem Leben auch schon so einiges Unschönes erlebt hat. Als sie 26 Jahre alt war, wurde ihr älterer Bruder bei einer versuchten Entführung getötet, im Jahr 2000 folgte für sie ein weiterer Schicksalsschlag: Die Schauspielerin bekam die Diagnose Schilddrüsenkrebs. Doch Sofia Vergara ließ sich nicht unterkriegen, weder von privaten noch von gesundheitlichen Tiefschlägen. Sie kämpfte und gewann – mittlerweile ist die kolumbianische Schönheit geheilt, muss lediglich Tabletten einnehmen, um eine Schilddrüsenunterfunktion zu verhindern. Auch in der Liebe gab Sofia Vergara trotz Höhen und Tiefen die Hoffnung nie auf. Mit 19 Jahren heiratete sie Joe Gonzalez und obwohl die Ehe nur zwei Jahre hielt, schenkte sie der jungen Sofia ihren geliebten Sohn Manolo. 2012 verlobte sich die naturblonde Kolumbianerin dann mit ihrem damaligen Freund Nick Loeb. Zur Hochzeit der beiden kam es jedoch nie, stattdessen wurde Mitte 2014 bekannt, dass sich das Paar im gegenseitigen Einvernehmen getrennt habe. Noch im selben Jahr bandelte Sofia dafür aber mit Schauspielkollege Joe Manganiello an, mit dem sie sich nach nur sechs Monaten Beziehung sogar verlobt haben soll.

Egal, wohin das Leben sie noch führen wird, eines ist sicher: Sofia Vergara wird immer ihren Weg gehen. Schon seit Jahren liegen das latein- und US-amerikanische Publikum der schönen Schauspielerin zu Füßen, mittlerweile ist sie auch in Deutschland ein echter Star. Dank ihres Humors und ihres Talents wird sie uns wohl noch für einige Zeit erhalten bleiben, zumal ihr auch ihr noch immer fantastisches Aussehen dabei behilflich sein dürfte.