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Tim Bendzko

„Mir fehlen die Worte“: Dieser Satz ertönt nicht nur von Tim Bendzko selbst, wenn sein Song im Radio läuft, sondern er kommt einem sofort in den Kopf, wenn man einen Blick auf seinen Werdegang wirft. Dass aus dem Berliner einmal einer der erfolgreichsten deutschen Sänger werden würde, daran haben wohl nicht viele geglaubt. Tim Bendzko selbst wusste aber immer, dass ihn sein Weg irgendwann auf die Bühnen der Welt führen wird. Er sollte Recht behalten, doch erst sah alles ganz anders aus.

Kinder haben große Träume, doch meist werden diese lediglich mit einem müden Lächeln beachtet. Woher soll ein Kind schon wissen, was es einmal werden will? Vielleicht stellten sich diese Frage auch die Eltern von Tim Bendzko, doch sie sollten schnell erfahren, dass es ihrem Sohn sehr ernst mit seinen Plänen ist. Das Thema Musik schwirrte schon in den ersten Jahren seines Lebens im Kopf des sympathischen Berliners herum, sodass für ihn immer fest stand, dass er damit einmal sein Geld verdienen möchte. Doch alles zu seiner Zeit! Tim Bendzko hat es nicht darauf angelegt, von jetzt auf gleich ein großer Star zu werden, sondern wusste schon immer, dass erst der richtige Moment kommen muss, bis sein Publikum bereit für seine Texte ist. Da traf es sich gut, dass Tim Bendzko neben dem Gesang auch noch ein weiteres Talent hat, das ihm eine große Karriere hätte bescheren können.

Tim Bendzko auf dem Weg in den Fußballolymp

Fast hätten die zumeist weiblichen Fans von Tim Bendzko auf die Töne, die seine Goldkehle produziert, verzichten müssen, denn sein erster Karriereweg führte den 1985 geborenen Lockenkopf nicht an das Mikrophon, sondern auf den Fußballplatz. Mit gerade einmal 11 Jahren spielte der „Unter die Haut“-Sänger beim 1. FC Union Berlin und hatte die große Chance, als Profifußballer durchzustarten. Dass diese Vorstellung zur Realität werden könnte, war alles andere als abwegig, denn Tim Bendzko hatte nicht nur Talent für das Spiel mit dem Ball, sondern auch den nötigen Ehrgeiz, dieses Ziel auch zu verfolgen. So besuchte er das Sportgymnasium, trainierte hart für ein Leben als Fußballprofi und hatte viele Unterstützer hinter sich, die den Namen Tim Bendzko schon auf Fußball-Trikots gesehen haben. All jene dürften sehr enttäuscht gewesen sein, als 2009 ein einschneidendes Ereignis das Leben des späteren Studenten der evangelischen Theologie und nichtchristlichen Religion auf den Kopf stellte.

Tim Bendzko entdeckt die Bühne für sich

Trotz seiner Begeisterung für den Fußball, schlug das Herz von Tim Bendzko schon immer ein paar Töne höher, wenn es um die Musik ging. Bis die Welt aber in den Genuss seiner tiefgründigen Songs kommen konnte, sollte es noch etwas dauern. Obwohl der Sneaker-Fan wusste, dass er irgendwann einmal als Sänger durchstarten würde, zog Tim Bendzko sein Interesse für Religionen zunächst einmal für fünf Semester in den Hörsaal. Später war er dann als Auktionator tätig. Zwei Wege, die eigentlich nicht zusammen passen, doch rückblickend war dieser Werdegang genau der richtige für ihn. „Ich habe nach dem Abi evangelische Theologie und nichtchristliche Religionen studiert und als Auto-Auktionator gejobbt, und ich denke, es tut mir und meinen Liedern gut, dass ich einige Jahre lang am normalen Leben teilgenommen habe“, erklärte der Mädchenschwarm einmal in einem Interview mit „karrierefuehrer.de“. Für den Sprung ins Musikgeschäft hat er sich viel Zeit gelassen, doch 2009 schlug seine große Stunde. Tim Bendzko wurde auf einen Talentwettbewerb der Söhne Mannheims aufmerksam und schickte seine Bewerbung ab. Sein Talent traf auf Anklang und so durfte der damals 24-Jährige als Support-Act der Söhne Mannheims auf der Berliner Waldbühne spielen – ein Ort, der für den Sänger auch später von großer Bedeutung sein würde. Der Gewinn dieses Wettbewerbes und der darauf folgende Auftritt vor 20.000 Menschen war die Gelegenheit für Tim Bendzko, herauszufinden, ob das Leben auf der Bühne wirklich seine Berufung ist oder, ob er sich bislang schlichtweg zu sehr an diese Vorstellung geklammert hat. Dieser Tag war entscheidend für die weitere Karriere des „Wenn Worte meine Sprache wären“-Interpreten! Für Tim Bendzko war ab diesem Zeitpunkt klar, dass die Musik sein Leben auch beruflich beeinflussen soll, und so dauerte es nicht lange, bis er den Plattenvertrag mit Sony unterschrieb.

Tim Bendzko schlägt ein, wie eine Bombe

Mit dem Plattenvertrag in der Tasche und einer Band im Rücken gab es für Tim Bendzko kein Zurück mehr. Nach einer langen Phase des Ausprobierens und Zweifelns stand für ihn fest, dass die Musik das einzig Wahre ist. „Ich hatte schon Zweifel, weil mir klar war, dass eine Karriere in der Popbranche eine ziemlich schwachsinnige Idee ist. Schließlich will das jeder – aber kaum einer schafft es. Aber immer, wenn die Zweifel am größten waren, setzte sich das Gefühl einer inneren Sicherheit durch, dass das eben doch klappt“, erinnert sich der humorvolle Sänger auf „karriereführer.de“ und sollte Recht behalten. Für seinen nächsten großen Schritt in Richtung Superstar kehrte Tim Bendzko zurück zur Waldbühne und trat als Vorprogramm von Joe Cocker auf, Elton John sollte folgen. Allmählich wurden auch die späteren Fans auf den Newcomer aufmerksam und verliebten sich in den neuartigen Mix aus Pop, Soul und Jazz. Er traf mit seiner Musik den Nerv der Zeit und spätestens 2011 kam wirklich niemand mehr an Tim Bendzko vorbei. Mit „Nur noch kurz die Welt retten“ eroberte er die Charts im Sturm und war fortan Dauergast auf allen Radiokanälen. Noch im selben Jahr trat er bei Stefan Raabs „Bundesvision Songcontest“ für seine Heimatstadt Berlin an und holte den Pokal, wie es sich für einen Fußballer gehört, nach Hause. Im Sommer 20011 erschien sein erstes Album und Auszeichnungen wie der „Bambi“ gingen in seinen Besitz über. Tim Bendzko kam ohne große Vorankündigung und behauptete seinen Platz in der Musikwelt von da an ohne Kompromisse. Er hat das, was viele Künstler vergeblich suchen, nämlich das Gespür für die richtige Zeit und vertraut bei allem, was er tut, auf sein Bauchgefühl. „Wenn die Leute in meiner Band denken, ein bestimmtes Wort passe nicht in den Text, ich dieses Wort aber gut finde, dann bleibt es auch. Und bislang lag ich mit meinen Entscheidungen meistens richtig“, gibt er auf „karrierefuehrer.de“ zu und zeigt damit, dass er ganz genau weiß, was er will.

Tim Bendzko setzt seiner Karriere die Krone auf

Die meisten Künstler benötigen viele Jahre, bis sie von sich behaupten können, sie hätten alles erreicht, was sie sich je erträumt haben. Für Tim Bendzko kam dieser Moment schneller als erwartet, denn bereits vier Jahre nach seinem ersten großen Auftritt als Support für die Söhne Mannheims kehrte er ein weiteres Mal zur Waldbühne in Berlin zurück – diesmal drehte sich aber alles nur um ihn. Im August 2013 strömten über 19.000 Menschen zu der traumhaften Kulisse, um Tim Bendzko hautnah erleben zu dürfen. Was dann passierte, glich einem Traum der Superlative, denn der Berliner spielte in seiner Heimat nicht etwa ein normales Konzert, sondern veranstaltete eine riesige Party, die wohl für keinen Fan enden sollte. Vom ersten Ton an begeisterte Tim Bendzko mit seiner Energie das ganze Stadion und bescherte seinem Publikum somit einen unvergesslichen Abend. Bis dato gerne als Schmusesänger abgestempelt, machte Tim Bendzko mit diesem Konzert ein für alle Mal klar, dass er mehr zu bieten hat, als eine Stimme, die ans Herz geht. Er hat es geschafft, Tausende Menschen zum Jubeln und Feiern zu bringen und steckte damit die Kirsche auf das Sahnehäubchen seiner Karriere.

Dass Tim Bedzko die Musik einfach im Blut hat, ist bei jedem seiner Auftritte zu merken. Er schreibt seine Texte nicht für die Fans, sondern trägt die Gedanken nach außen, die ihn wirklich beschäftigen. Tim Bendzko ist authentisch, weil er das ausspricht, was er fühlt und beherrscht dabei das Spiel mit der Öffentlichkeit. Sein Privatleben ist tabu, doch hin und wieder verrät er kleine Details, die ihn nahbar machen. Nach nur wenigen Jahren im Musikgeschäft hat Tim Bendzko eine beachtliche Karriere vorzuweisen, die sicherlich noch lange kein Ende finden wird.