Prinz Harry muss sich für einen Trip nach Kasachstan rechtfertigen

Er hat sein Partyleben hinter sich gelassen, übernimmt immer mehr Verantwortung und hat mit Cressida Bonas scheinbar auch die richtige Frau an seiner Seite – eigentlich hat Prinz Harry derzeit nur wenig Gründe, sich zu beschweren. Wäre da nicht der Skiurlaub im zentralasiatischen Kasachstan, den der royale Rotschopf vor kurzem mit seiner Freundin unternahm. Für diesen muss sich Prinz Harry nun gegen einige kritische Stimmen verteidigen.

Eigentlich hatte Prinz Harry mit seiner Freundin Cressida Bonas nur ein wenig Zeit zu zweit verbringen wollen, doch nun erregt der Kurztrip, den die beiden Turteltauben vor kurzem nach Kasachstan unternahmen, großes Aufsehen. Der Grund: Wie die „Daily Mail“ berichtet, soll die Luxusherberge, in der Prinz Harry und Cressida Bonas ihren Skiurlaub verbrachten, dem kasachischen Oligarchen Serzhan Zhumashov gehören, der enge Beziehungen zum Staatspräsidenten Nursultan Nazarbayew pflegt. Nazarbayew allerdings gehört aufgrund zahlreicher Menschenrechtsverletzungen nicht gerade zu den beliebtesten Staatsmännern im Westen.

Prinz Harry bei einem Termin in London

Prinz Harry steht im Kreuzfeuer der Kritik

Darf ein derartig hochrangiger Vertreter eines demokratischen Landes, wie Prinz Harry einer ist, im Land eines derartigen Politikers Urlaub machen? Für Allan Hogarth, dem Sprecher von „Amnesty International“ ist die Sache klar. „Es gibt kein Gesetz, dass es Prinz Harry verbietet, in Kasachstan Skifahren zu gehen, aber er sollte vielleicht auch einmal einen Gedanken an die verschwenden, die die Skipiste nicht mit ihm teilen können“, machte Hogarth seinem Unmut gegenüber der „Daily Mail“ Luft.

Prinz Harry weist die Kritik von sich

Prinz Harry selbst äußerte sich bislang noch nicht zu den Vorwürfen. Allerdings ließ er über einen Sprecher mitteilen, dass die Reise nach Kasachstan rein privat gewesen sei. Dabei wird der 29-Jährige auch von einigen Freunden unterstützt. „Der Prinz hat sich mit keinem offiziellen Regierungsmitglied getroffen, während er dort war und wurde auch von niemandem dorthin eingeladen. Es war ein privater Urlaub“, erklärte ein Insider aus dem Umfeld von Prinz Harry der „Daily Mail“.

In Zukunft sollte sich Prinz Harry seine Reiseziele vielleicht ein wenig sorgfältiger aussuchen. Schließlich gibt es auch in Österreich, der Schweiz oder sogar in Deutschland viele Skigebiete, in denen der Rotschopf die Zweisamkeit mit seiner Cressida hätte genießen können, ohne dafür in die Kritik zu geraten.

Bildquelle: © Getty Images / Chris Jackson


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Was denkst du?

  • Kiky27 am 28.03.2014 um 15:56 Uhr

    Die Kritik an Prinz Harry finde ich vollkommen berechtigt. Sowas darf er sich als britischer Prinz nicht leisten. Allerdings frage ich mich auch, wie er auf die Idee gekommen ist, ausgerechnet in Kasachstan seinen Skiurlaub zu verbringen. Das Land war mir bisher nicht wirklich als Reiseziel bekannt.

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