Sex and the City

Susi und ihre Mädels waren gestern in Sex and the City. Klar, dass es vorher auch ein Gläschen Prosecco gab, um in Stimmung zu kommen.

Schon seit drei Wochen haben wir die Karten. Julia, unser Fashion-Victim hatte doch tatsächlich für alle noch Karten für die Vorpremiere ergattern können. War ja klar, wer sonst? Schon am Abend vorher überlegten alle, was sie anziehen sollten. Das Kleid oder lieber das Kostüm, die roten oder die grünen Peep-Toes? Morgens dann hatten sich alle entschieden, die eine etwas früher, die andere etwas später – Julia zum Beispiel haderte Nachmittags noch mit der Schuh-Frage.

Der Abend rückte immer näher. 20.00 Uhr sollte der Film anfangen, und um 18.30 knallten schon die ersten Prosecco-Korken. Und wie Mädels halt so sind, muss man erst mal die letzte Flasche Prosecco leer machen, bevor man los marschiert. So kamen wir also erst um 20.00 im Kino an. Natürlich mussten für das richtige Feeling noch Popcorn und der ein oder andere Prosecco her. Um 20.20 Uhr dann standen wir vor dem Kino-Saal. Ein netter Herr war sogar so freundlich uns mit der Taschenlampe zu unseren Plätzen zu führen. Was für ein Service! Aber so was passiert, wenn man zu spät ist, und der Kinosaal schon voll besetzt.

Als wir alle saßen ging es auch schon los: Die typische Sex and the City-Melodie ertönt und das bis auf den letzten Platz besetzte Kino fängt an zu Gröhlen. Mir läuft erst mal ein Schauer über den Rücken, denn so ein Verbundenheitsgefühl gibt es sonst nur im Stadion, wenn der Lieblings-Verein verliert.
Zu Beginn des Films dann erst mal für alle, die die Serie nie gesehen haben – ja solche Leute soll es auch geben – ein kurzer Rückblick auf die letzten 6 Staffeln.
Was in dem Film passiert, mag ich Euch nicht verraten, denn die meisten von Euch wollen sich bestimmt überraschen lassen. Ansonsten: bei den Augenschmäusen könnt Ihr nachlesen was passiert. 
Ich kann Euch nur sagen: Bei mir flossen nach 15 Minuten schon die ersten Tränen. Aber nicht nur bei mir, auch bei Samantha. Denn die ist Carries erste Brautjungfer, und als sie diese im Brautkleid sieht, muss auch sie eine kleine Freudenträne verdrücken. Der ganze Film dauert 145 Minuten und man wünscht sich, er würde nie enden. Man ist hin und her gerissen, muss weinen, lachen und sogar fluchen. Wie kann Mr. Big auch nur so gemein sein?
Überraschend war für mich, dass Charlotte, die ja eigentlich immer brav und konservativ ist, für die meisten Lacher gesorgt hat. Ihre Kommentare und Missgeschicke sind einfach nur zum Kringeln.

Sex and the City ist einer der wenigen Filme, die ein ganzes Kino in ihren Bann ziehen und lautes Lachen, leises Weinen und heftiges Klatschen hervorrufen. Wir desired-Mädels hatten gestern das Gefühl, dass noch nie so viele Frauen sich so verbunden gefühlt haben.
Anschließend wurde natürlich auf so einen wunderschönen Film mit einem weiteren Glas Sekt angestoßen. Und diskutiert. Da möchte ich Euch Tizis Zitat nicht vorenthalten: „Ich habe noch nie einen Porno gesehen, bei dem ich so viel geweint habe.“ Außerdem sind wir alle der Meinung, dass Sex and the City unseren bisherigen Lieblings-Zusammen-Wein-Film Dirty Dancing – zumindest bei uns – vom Thron stoßen wird.

Das sagt doch alles, oder? Wir desired-Mädels werden uns auf jeden Fall bald wieder treffen und uns die kompletten Sex and the City Staffeln auf DVD anschauen. Und dann noch mal den Film im Kino… Und dann noch mal…. Und noch mal…..


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