So soll es sein

Konzert Gregor Meyle

Gregor Meyle

Stefan Raab steht ja nun schon seit längerer Zeit für die etwas bessere Casting-Show. Stefanie Heinzmann hat gerade die letzte Staffel gewonnen. Als glorreicher Zweiter hat Gregor Meyle das Feld verlassen. Gestern stand dann sein CD Release in meinem Terminkalender. Eine kleine exklusive Veranstaltung in der Kölner Südstadt. Das Album heißt „So soll es sein“ und als ich im „Alten Pfandhaus“ eintreffe, empfängt Gregor mich direkt selbst an der Kasse und beobachtet wie ich meine Karte empfange. Er ist kleiner als ich gedacht habe, aber seine Ausstrahlung springt trotzdem sofort auf mich über. Ich traue mich kaum, ihn anzugucken und schaue ihn kurz verschüchtert an, um mich dann mit meinem Kollegen und meinem Kölsch an die frische Luft zu begeben. Auf dem Weg nach draußen kommt mir Stefan Raab entgegen. Ich denke mir noch „Den kennste doch!“ und will zum Gruß ansetzen, als ich realisiere, dass er mich nicht kennen wird…

Wenig später finde ich mich in einem kleinen Saal wieder. Die Bühne unten in der Mitte, drum herum drei Sitzreihen. Das ist kuschelig. Gregor sitzt auf einem Barhocker und muss leider der Hälfte seiner Audience den Rücken zudrehen. Zu dieser Hälfte gehöre auch ich zum Teil. Ich bekomme aber wenigstens das Profil, was ich persönlich überhaupt nicht schlimm finde. Als Gregor anfängt zu singen, habe ich sowieso das Gefühl, er spielt nur noch für mich… Ehrlicherweise habe ich mir sein Album bisher erst ein Mal anhören können, seine Auftritte bei Herrn Raab habe ich eher unregelmäßig verfolgt. Aber wenn dann war ich immer begeistert. Und so bin ich es auch jetzt. Seine Stimme ist sanft, das wissen wir alle. Aber die Texte sind so poetisch, dass ich mehr als einmal feuchte Augen habe und die Kombination aus dem Mann, der Stimme und dem Inhalt verschafft mir eine permanente Gänsehaut! Vor allem sein „Kleines Lied“ trifft mich mitten ins Herz: „… du wünschtest Dir den Held, der Dich stets beschützt und behütet, bewacht und für dich kämpft“, „…hätte nie gedacht, dass Du mich willst, den Ritter ohne Schwert, ohne Königreich, ohne Krone“. Ja, danke, reicht. Sein Name ist Gregor und wir werden heiraten!

Die Standing Ovations am Ende des Konzertes sind fast schon ein Muss und man sieht Gregor an, dass er nicht so richtig weiß, wohin mit dem ganzen Beifall. Als er im Hinterzimmer verschwindet, schreie ich zusammen mit allen, inklusive Stefan Raab, der mir die ganze Zeit gegenüber saß, nach einer „Zugabe!“ und Gregor kommt natürlich nochmal raus und singt noch etwas für uns. Ein schöner Abend geht zu Ende und Gregor hat einen neuen Fan – mich!

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