Echo 2013: Skandal um Frei.Wild!

Damit haben die Veranstalter der Echo-Verleihung wohl nicht gerechnet: Nachdem sie die umstrittene Band Frei.Wild nominiert haben, sagen immer mehr Künstler ihre Teilnahme an dem Musikevent ab.

Die Südtiroler Band Frei.Wild steht in dem Ruf, über ihre Musik rechtsradikales Gedankengut zu verbreiten– etwas, das den Veranstaltern des „Echo“ keine Sorgen zu machen scheint.

Mia. engagieren sich gegen Rechts

Mia. wollen nicht zum Echo

Denn Frei.Wild wurde 2013 erstmals in der Kategorie „Rock/ Alternativ National“ für den Echo nominiert – was die restlichen in der gleichen Kategorie vertretenen Künstler wie Kraftklub, Mia. und Die Ärzte nun dazu veranlasst hat, der Veranstaltung fernbleiben zu wollen. Kraftklub zogen ihre Nominierung als erste zurück, danach folgten Mia., die sich schon seit den Anfängen ihrer Karriere gegen Rechts engagieren. „Wir haben uns heute sehr, aber leider auch nur sehr kurz über unsere Echo-Nominierung gefreut, da unter den aktuell Nominierten mit Frei.Wild eine Band genannt wird, deren Weltbild wir zum Kotzen finden“, verkündete Mia. via Facebook.

Echo 2013: Aufschrei gegen Rechts

Und auch einer der erfolgreichsten deutschen Bands überhaupt scheint nichts an dem Echo zu liegen: Die Ärzte, die mit „Schrei nach Liebe“ die Hymne gegen nationalsozialistische Gesinnung schlechthin geschaffen haben, lehnten den Preis nun ebenfalls ab. „Hey Leute, beim ‚wichtigsten Deutschen Musikpreis’ ist mal wieder eine politisch fragwürdige Band nominiert. Da uns der Echo sowieso nie interessiert hat und unsere politische Einstellung hinreichend bekannt sein sollte, liegt der Rest in den Händen der sicherlich weisen Juroren. Liebe Grüße, eure Lieblingsband“, hieß es auf der Homepage der Band. Mit Spannung wird nun auf die Reaktion der in der Kategorie verbliebenen Bands Unheilig und Die Toten Hosen – sowie auf die Reaktion von Frei.Wild selbst – gewartet.

Wir finden es super, dass Mia., Die Ärzte und Kraftklub sich so konsequent gegen Rechts einsetzen, und sind gespannt, ob das die Echo-Veranstalter eventuell zum Umdenken bewegt!

Bildquelle: Getty Images / Sean Gallup

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Echo


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