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Streaming-Hit

Erfolgreicher als „Squid Game“: Neue Netflix-Serie bricht trotz Kritik Rekorde

Die Netflix-Zuschauer*innen mögen es offenbar blutig. Denn nachdem letztes Jahr bereits „Squid Game“ den Rekord von „Bridgerton“ toppte, ist es nun die Horror-Serie „Dahmer“, die den erfolgreichsten Start auf der Streaming-Plattform hinlegte. Und das, obwohl die True-Crime-Serie rund um den grausamen Serienkiller zunächst auf sehr große Kritik traf.

196,2 Millionen Stunden wurde „Monster: Die Geschichte von Jeffrey Dahmer“ in der ersten Woche gestreamed. Damit bricht die Serie den bisherigen Rekord von „Squid Game“. Mittlerweile ist die Serie etwa drei Wochen auf der Streaming-Plattform und bricht weitere Rekorde. Sie hat bereits die zweitmeisten Streaming-Stunden innerhalb der ersten 28 Tage und damit die zweite Staffel von „Bridgerton“ vom zweiten Platz gestoßen. Die erfolgreichste englischsprachige Serie bzw. Staffel ist hingegen die vierte Staffel von „Stranger Things“. Sie wurde im ersten Monat ganze 1,35 Milliarden geschaut. „Dahmer“ kam in den ersten drei Wochen auf rund 700 Millionen Stunden. Dass der „Stranger Things“-Rekord in der letzten Woche noch geknackt wird, ist also eher unwahrscheinlich.

Schon den Trailer zu „Dahmer“ dürften viele verstörend finden:

Dahmer - Monster: Die Geschichte von Jeffrey Dahmer - Trailer deutsch

Wieso wird Dahmer so kritisiert?

Der allgemeine Erfolg der Serie ist hingegen nur bedingt verwundert, auch wenn sie im Vorfeld und auch während der Ausstrahlung stark kritisiert wurde. Serien und Filme über bekannte Verbrecher*innen kommen auf Netflix fast immer gut an. Beispiele sind etwa der „Ted Bundy“-Film mit Zach Efron oder die Miniserie „Die Schlange“ über den Serienkiller Charles Sobraj. Die Kritik an diesen „True Crime“-Formaten ist ebenfalls fast immer dieselbe: Sie romantisieren und vermenschlichen die Mörder, während die Opfer nur unbedeutende Nebenfiguren sind. Im Fall Dahmer ist die Kritik besonders groß, weil fast alle Opfer homosexuell und/oder Schwarz waren. Viele vermuten hinter den Taten daher ein Hassverbrechen. Dahmer selbst bestritt dies zu Lebzeiten und sagte, er habe seine Opfer danach ausgewählt, dass sie attraktiv und leicht in die Falle zu locken waren. Viele Hinterbliebenen der Opfer kritisieren die Serie jedoch für ihre Darstellung und dafür, dass durch die Produktion die traumatischen Ereignisse wiederbelebt werden.

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Bildquelle: iStock/wutwhanfoto

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