Eurovision Song Contest: Das erste Halbfinale ist entschieden

Mit dem ersten Halbfinale begann am gestrigen Dienstagabend der diesjährige „Eurovision Song Contest“. 16 Interpreten stritten sich um den Einzug ins ersehnte große Finale am Samstag, lediglich 10 durften am Ende jubeln. Während sich Dauergast Ralph Siegel mit der Sängerin Valentina Monetta aus San Marino über eine weitere Finalteilnahme beim „Eurovision Song Contest“ freuen durfte, wurde es in Kopenhagen auch politisch.

Die ersten Entscheidungen beim „Eurovision Song Contest“ sind bereits gefallen: Nach dem ersten Halbfinale am Dienstagabend müssen die Teilnehmer aus Lettland, Estland, Moldawien, Albanien, Belgien und Portugal ihre Hoffnungen auf den Sieg beim wohl wichtigsten Gesangswettbewerb Europas schon wieder begraben. Derweil konnte sich der deutsche Erfolgsproduzent Ralph Siegel, der Nicole 1982 zum ersten deutschen Sieg beim „Eurovision Song Contest“ geführt hatte, über seinen 19. Finaleinzug freuen. Mit dem von Ralph Siegel komponierten Song „Maybe“ gelang der für San Marino an den Start gehenden Valentina Monetta der Sprung in die große Show am Samstag.

Eurovision Song Contest: Maria Yaremchuk aus der Ukraine

Eurovison Song Contest: Maria Yaremchuk aus der Ukraine bekam Beifall

Während Valentina Monetta beim „Eurovision Song Contest“ wohl nur Außenseiterchancen hat, konnte der armenische Sänger Aram Mp3, der bei den britischen Buchmachern von „Ladbrokes“ vorne liegt, seine Favoritenrolle untermauern. Mit seiner Ballade „Not Alone“ eröffnete der 30-Jährige das Halbfinale und zog locker ins Finale ein. Für Aufsehen sorgten zudem auch die isländische Spaßband Pollapönk, die mit ihrem Lied „No Prejudice“ und einer bunten Bühnenshow das dänische Saalpublikum auf ihrer Seite hatten und auch den „Eurovision Song Contest“ am Samstag bereichern werden.

Eurovision Song Contest: Der russische Beitrag erntet Pfiffe

Auf die Unterstützung der dänischen Gastgeber können die erst 17-jährigen Tolmatschowa-Schwestern, die Russland beim „Eurovision Song Contest“ vertreten, hingegen wohl nicht zählen. Nach der Bekanntgabe ihres Weiterkommens ernteten die Zwillinge in Kopenhagen ein gellendes Pfeifkonzert des Publikums, das wohl nicht in der gesanglichen Darbietung, sondern in der derzeitigen politischen Krise in der Ukraine ihren Ursprung hat. Die ukrainische Kandidatin Maria Yaremchuk konnte sich dagegen über tosenden Applaus freuen und erreichte ebenfalls sicher das Finale. Neben der Ukraine, Russland, Island, San Marino und Armenien hatten schließlich auch Schweden, die Niederlande, Ungarn, Aserbaidschan und Montenegro Grund zur Freude. Sie alle erreichten mit ihren Beiträgen das Finale. Das zweite Halbfinale, das über die weiteren Teilnehmer am „Eurovision Song Contest“ entscheiden wird, findet am morgigen Donnerstag statt. Die deutschen Teilnehmer Elaiza sind bereits für das Finale qualifiziert.

Dank des Weiterkommens von Ralph Siegel ist Deutschland am Samstag beim „Eurovision Song Contest“ gleich zwei Mal vertreten. Es wird also spannend, ob „ESC“-Altmeister Ralph Siegel den deutschen Beitrag diesmal übertrumpfen kann.

Bildquelle: © Getty Images / Ragnar Singsaas


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Was denkst du?

  • stachelbeere13 am 07.05.2014 um 15:51 Uhr

    Da waren gestern ein paar gute Lieder dabei. Vor allem die Niederlande hat mir gut gefallen. Ich befürchte so langsam, dass es für Elaiza schwer werden wird, den Eurovision Song Contest zu gewinnen. 🙁

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