Greys Anatomy: Die Stars protestieren gegen Rassismus

Erfolg in den Medien zu haben, bringt den großen Vorteil mit sich, mit seiner Stimme Öffentlichkeit schaffen zu können. Das hat auch „Greys Anatomy“-Darsteller Jesse Williams erkannt und macht sich in Ferguson nun im Kampf gegen Rassismus stark. Auch andere Stars erheben mit dem „Greys Anatomy“-Liebling ihre Stimmen …

Was am 9. August in den USA geschah, trieb vielen Amerikanern die Tränen in den Augen, andere hingegen bebten vor Wut. In jedem Fall sorgte der Tod des Jugendlichen Michael Brown aber für eine Welle des Entsetzens: Ein Polizist erschoss den 18-Jährigen aus bisher noch nicht gänzlich geklärten Ursachen. Aus Sicht einiger Beobachter ist der Verdacht jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass der Gesetzeshüter aus rassistischen Beweggründen gehandelt haben könnte, denn Michael Brown war Afroamerikaner. Seitdem gingen Tausende Menschen für den verstorbenen Jugendlichen auf die Straßen der Kleinstadt Ferguson und auch der Cast von „Greys Anatomy“ sieht bei den Protesten nicht tatenlos zu: Als Serienliebling von „Greys Anatomy“ ging Jesse Williams am vergangenen Wochenende ins Zentrum des Geschehens.

„Greys Anatomy“ schafft Öffentlichkeit für Missstände

„Greys Anatomy“ kämpft für Gerechtigkeit und Frieden

Nicht nur hierzulande ist „Greys Anatomy“ ein riesiger Erfolg, auch in den USA kennt jedes Kind die Darsteller der Arztserie. Jesse Williams spielt darin Dr. Jackson Avery und ist damit ein Teil das Hauptcasts von „Greys Anatomy“. Seinen Bekanntheitsgrad nutzte der 33-Jährige nun in Ferguson, um gemeinsam mit Hunderten Protestanten auf die Straße zu gehen, denn der betroffene Polizist wird wohl mit keiner Anklage rechnen müssen. Doch auch eine weitere „Greys Anatomy“-Größe macht sich für weniger Gewalt und mehr Frieden zwischen den Menschen stark.

Greys Anatomy macht es vor

Die „Greys Anatomy“-Macherin Shondra Rhimes ging zwar nicht selbst auf die Straße, schaffte aber über Twitter Öffentlichkeit für den dramatischen Vorfall. „Dunkelheit kann Dunkelheit nicht vertreiben; nur Licht kann das. Hass kann Hass nicht vertreiben; nur Liebe kann das“, zitierte die Schöpferin von „Greys Anatomy“ Martin Luther King und rief damit dazu auf, Frieden herrschen zu lassen. Ihrem Appell schloss sich auch Popstar Pharell Williams an: „Mein Herz ist gebrochen wegen der Meldung, dass es keine Anklage in Ferguson gibt. Lasst uns alle für Frieden beten.“

Der Tod von Michael Brown hat dazu geführt, dass sich weite Teile der Bevölkerung Amerikas verbünden und für mehr Frieden und ein Gerichtsverfahren gegen den Polizisten protestieren. Dass sich auch die Stars von „Greys Anatomy“ zu diesem Vorfall äußern, zeigt viel Courage! Von uns gibt es für ein derartiges soziales Engagement einen Daumen nach oben für „Greys Anatomy“. Es ist zu hoffen, dass die Versuche, für eine bessere Welt einzustehen, bald Erfolge nach sich ziehen.

Bildquelle: Getty Images/Mike Windle


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Was denkst du?

  • Mirabellchen21 am 27.11.2014 um 12:53 Uhr

    Ich finde es richtig gut, wenn sich Stars von Serien wie Greys Anatomy für den guten Zweck stark machen. Wäre cool, wenn alle Darsteller von Greys Anatomy eine Aktion starten würden, denn es gibt so viele Fans, sodass die Schauspieler bestimmt etwas ausrichten könnten!

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