Schwere Vorwürfe

Hat der Bachelor einen Mann mit einem Schwan verprügelt?

Hat der Bachelor einen Mann mit einem Schwan verprügelt?

Seit mehreren Tagen sind hartnäckige Gerüchte um den diesjährigen Bachelor Sebastian Preuss im Umlauf. Der 29-Jährige soll gemeinsam mit einem Freund vor 10 Jahren einen Mann mit einem Schwan verprügelt haben. Nun meldet sich das damalige Opfer zu Wort und beschuldigt Sebastian Preuss der schamlosen Lüge. 

Es ist kein Geheimnis, dass der Bachelor in der Vergangenheit öfter mit der Polizei zu tun hatte. Bisher war nur bekannt, dass der Kick-Boxer mit 18 Jahren wegen Körperverletzung für ein halbes Jahr in U-Haft gesessen hatte. Behauptungen, er sei für die Schwanen-Prügelattacke verurteilt worden, dementierte der Rosenkavalier schnell. Doch das Opfer  ist sich sicher: Sebastian Preuss war der Täter! Ja, was stimmt denn nun?

Ein Schwan als verlängerter Arm

So kurios die Geschichte im ersten Augenblick klingen mag, so ernst war sie. Zwei Männer beschimpften einen Mann, der mit ostdeutschem Dialekt auf dem Schweizer Platz in München eine Cola bestellen wollte. Anschließend verprügelte einer von ihnen den Mann zunächst mit einem lebendigen Schwan, dann bewarfen sie den Mann mit vollen Flaschen und einem glühenden Grill. Die Männer sollen dafür später eine Strafe von zwei Jahren auf Bewährung bekommen haben. Moment mal, Schweizer Platz? Wir erinnern uns, dass Sebastian Preuss in der ersten Folge der Bachelor-Staffel 2020 erwähnte, dass er Platzverbot auf dem Schweizer Platz habe, warum genau verriet er nicht.

Nun spricht das Opfer

Wie die Münchener Zeitung tz berichtet, habe sich das heute 44-jährige Opfer Steven L. bei ihnen gemeldet. Er habe gehofft, dass nach mittlerweile 10 Jahren die Geschichte endlich ein Ende finden würde, doch Sebastians Lügen würden ihn nun zu einer Stellungnahme zwingen. Demnach soll Sebastian tatsächlich betrunken an seinem 18. Geburtstag auf den jungen Mann losgegangen sein und dabei nicht nur ihn, sondern auch seine heutige Ehefrau verletzt haben. Sebastian behauptet hingegen, Freunde seines Bruders seien in einen Streit verwickelt gewesen und er habe ihn lediglich schlichten wollen. Das vermeintliche Opfer habe ihn daraufhin angegriffen.

Steven L. gab allerdings an, dass Sebastian der Anführer gewesen sei und selbst dann nicht von ihm abgelassen habe, als er bereits blutend auf dem Boden lag. Sebastians Behauptung, es habe ja sowieso keine Zeugen gegeben, stimme schlichtweg nicht. Hunderte Zeugen hätten den Vorfall damals beobachtet, darunter auch Kinder, die schreiend wegliefen. Und tatsächlich weisen Täterfotos, die die tz in ihrem Artikel zeigt, eine große Ähnlichkeit mit dem Bachelor auf. Was nun allerdings stimmt oder nicht, wissen wohl nur die Beteiligten.

Ob die „Bachelor“-Kandidatinnen damit gerechnet haben? Sieh' dir hier noch einmal alle Teilnehmerinnen an:

„Der Bachelor“ 2020: Das sind die 22 Kandidatinnen

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Sebastian Preuss als Täter hin oder her — wir hoffen, dass Steven L. die Geschichte bald wieder der Vergangenheit zuordnen kann und sich nicht weiter mit den schmerzlichen Erinnerungen auseinandersetzen muss. 

Bildquelle:

TVNOW

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