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Der Netflix-Effekt im Alltag: Bist du auch schon betroffen?

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Der Netflix-Effekt im Alltag: Bist du auch schon betroffen?

Netflix sorgte in den vergangen Wochen für neue Rekorde. Nicht nur haben Millionen von Menschen neue Serienhits gestreamt, sondern außerdem auch weltweit für steigende Suchanfragen im Internet und damit für neue Trends gesorgt. Expert*innen haben für diese Phänomen sogar schon einen Namen: der Netflix-Effekt! Bist auch du bereits davon betroffen?

Netflix hat vieles verändert. Vorbei sind die Zeiten, in denen das TV-Programm vorgibt, wann du was schauen kannst. Seit Jahren schon schauen wir Filme und Serien wann und wo wir wollen und das tage- und nächtelang, denn mit dem Streamingdienst war auch das Binge-Watching geboren. Es beeinflusst jedoch nicht nur unser Konsumverhalten in Sachen Fernsehen, sondern auch unser Such- und Kaufverhalten, wie die letzten Serien-Hits von Netflix bewiesen haben.

Das Beispiel „Damengambit“

„Damengambit“ hat nicht nur Streaming-Rekorde geknackt.

Sie ist eine der erfolgreichsten Netflix-Serien aller Zeiten: „Das Damengambit“ (im Original: „The Queen's Gambit“)! Laut Schätzungen sollen bereits innerhalb des ersten Monats über 60 Millionen Menschen die dramatische Mini-Serie über das äußerst talentierte Waisenmädchen Beth Harmon, das auf dem Weg zur erfolgreichen Schachspielerin mit Männern und starken Suchtproblemen zu kämpfen hat, gestreamt haben. Nicht nur die Serie hat einen Boom erlebt, sondern auch das Schachspiel.

Netflix-Effekt macht Schach zum Trend

Der Erfolg von „Das Damengambit“ hat dazu geführt, dass sich die Suchanfragen zu „Schach“ und „Schachregeln“ in kürzester Zeit weltweit mehr als verdoppelt haben und den Verkauf des Spielsets Damengambit um 125 Prozent steigen haben lassen, den von Schachspielen sogar um unglaubliche 1.000 Prozent. Auch der Roman „Queen's Gambit“ taucht nun 37 Jahre nach seiner Veröffentlichung auf der Bestseller-Liste der „New York Times“ auf. Expert*innen sprechen auch hier vom Netflix-Effekt. Ausgelöst durch erfolgreiche Serien, sorgt er durch ein stark ansteigendes Interesse an in Serien behandelten Themen zu höheren Verkaufszahlen und sogar einer Knappheit der gesuchten Produkte.

Peradix Schachspiel
Peradix Schachspiel

„Bridgerton“ steigert Suchanfragen

Ist die Serie ein Einzelfall? Keineswegs. Der neueste Serienhit „Bridgerton von „Grey’s Anatomy“-Schöpferin Shonda Rimes hat es seit seiner Veröffentlichung am 25. Dezember 2020 laut Netflix in insgesamt 76 Ländern auf Platz 1 der Streaming-Charts geschafft und wurde bereits über 63 Millionen Mal gesehen. Damit gehört die Serie nicht nur gemeinsam mit „Das Damengambit“ zu den fünf erfolgreichsten Netflix-Serien aller Zeiten, sondern hat ebenfalls zu einem Netflix-Effekt geführt.

Die historische Kostümserie ist inspiriert von Julia Quinns Familienromanreihe „Bridgerton“ und erzählt in einer Mischung aus Janes Austens „Stolz und Vorurteil“ und „Gossip Girl“ die Geschichte von Daphne Bridgerton, der ältesten Tochter der mächtigen Bridgerton-Familie, die ihr Debüt auf dem hartumkämpften Heiratsmarkt von Londons High Society Anfang des 19. Jahrhunderts gibt.

Laut der Online-Suchplattform Lyst sind die Suchanfragen nach Korsetts um 123 Prozent und die nach Empire-Kleidern um fast 100 Prozent in die Höhe geschossen. Auch in Sachen Accessoires hat die Serie für Inspiration gesorgt, sodass die Suchen nach Perlen- und Feder-Haarschmuck um fast 50 Prozent sowie nach langen Handschuhen um 23 Prozent gestiegen sind.

Bridgerton - Der Duke und ich
Bridgerton - Der Duke und ich

Neue Modetrends durch „Emily in Paris“

Auch die Netflix-Serie „Emily in Paris“ sorgte im Oktober 2020 dafür, dass das Interesse der Modefans an den in der Serie getragenen Produkten deutlich zunahm, wie Lyst berichtet. Laut der Plattform nahmen die Suchen nach den stylishen Fischerhüten von Kangol um unglaubliche 342 Prozent zu, die nach „Barett-Hüten“ und „Baskenmützen“ stiegen um 41 Prozent.

Die Schattenseite des Netflix-Effekts

Der Effekt der steigenden Suchanfragen hat nicht nur positive Seiten. Als im Jahr 2017 die erste Staffel der Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ bei Netflix erschien, sorgte diese innerhalb von wenigen Wochen dafür, dass die Google-Suchen nach „Suizid“ mit bis zu 1,5 Millionen Anfragen um knapp 20 Prozent anstiegen.

Du siehst, der Netflix-Effekt zeigt sich auf unterschiedlichste Art und Weise. Vielleicht hast du bei dir selbst schon gemerkt, dass du nach dem Gucken von „Bridgerton” zum Beispiel ganz neugierig nach den wunderschönen Kostümen gegoogelt hast? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

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imago images / imagebroker; Netflix / Phil Bray

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