Shitstorm?:

Warum sich jetzt alle über „The Masked Singer“ aufregen

Warum sich jetzt alle über „The Masked Singer“ aufregen

Bei „The Masked Singer" treten zehn Promis maskiert gegeneinander an. Ganz Deutschland rätselt, wer unter den Masken steckt. Doch so langsam macht sich Frust beim Publikum breit. Twitter-User posten bitterböse Kommentare. Geht das Konzept der Sendung nicht auf?

Diese Sendung scheint gerade Gesprächsthema überall zu sein: Bei „The Masked Singer“ auf ProSieben kämpfen zehn „Prominente“ bis zur Unkenntlichkeit verkleidet wöchentlich ums Weiterkommen. Sie singen - ob sie es können oder nicht - und eine Jury, die eigentlich komplett unnötig ist, gibt ihren Senf dazu ab. Gemeinsam mit dem Publikum dürfen sie fleißig Rätselraten spielen und mutmaßen, wer unter den Masken steckt.

Wer steckt unter den Masken?

Klingt erstmal nach einem lustigen Ratespiel (was zwar keiner braucht, aber das trifft ja auf 99 Prozent der Sendungen im deutschen Fernsehen zu). Doch spätestens seit der zweiten Folge häufen sich im Netz die bösen Kommentare. Bemängelt werden zwei Dinge: Penetrant viel Werbung, die ProSieben den Zuschauern im Laufe der Sendung zumutet und die Tatsache, dass die vermeintlichen „Stars“ unter den Masken im allerbesten Fall Z-Promis sind, deren beste Zeiten schon lange vorbei sind. Und die dem Publikum völlig unbekannt sind! Viele fragen sich: Wie soll man jemanden erraten, den man gar nicht kennt?

Susan Sideropoulos ist der Schmetterling.

Nach der Enthüllung des Oktopus in der ersten Sendung (Lucy Diakovska) folgte diesmal der Schmetterling. Unter der Maske steckte Ex-GZSZ-Schauspielerin Susan Sideropoulos, die scheinbar vielen Zuschauern überhaupt nichts sagt.

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Auf Twitter schreiben Nutzer nach der Enthüllung:

Und die viele Werbung, die ProSieben in die Sendung quetscht, bleibt auch vom Publikum nicht ungesühnt. Auf Twitter machen die Zuschauer ihrem Ärger über die vielen Werbepausen Luft:

Doch trotz aller bösen Kommentare im Netz: „The Masked Singer" bleibt ein Quotenhit für den Sender! Die zweite Folge lief sogar noch erfolgreicher als die Premiere. 1,65 Millionen Zuschauer in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bescherten ProSieben am Donnerstagabend laut Presseportal einen riesigen Marktanteil von 24,6 Prozent.

Es scheint also so zu sein wie bei den meisten Trash-Formaten im Fernsehen. Alle finden es angeblich scheiße, alle regen sich darüber auf - aber trotzdem schauen alle zu! Den Sender wird es freuen. Und die abgehalfterten Promis haben vielleicht Glück und können - ganz in alter Dschungelcamp-Manier - ihren zweiten Frühling im Showbusiness erleben, wenn sie es geschickt anstellen.

Bildquelle:

ProSieben / Willi Weber

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