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Damit sie rechtzeitig ankommen: Das ist der Stichtag, um Geschenke zu verschicken!

Laut DHL & Co.

Damit sie rechtzeitig ankommen: Das ist der Stichtag, um Geschenke zu verschicken!

Schon im letzten Jahr stellte die Pandemie Paketzusteller vor eine große Herausforderung. Teils geschlossene Geschäfte und kein Einlass für Ungeimpfte sorgen dafür, dass viele ihre Weihnachtsgeschenke lieber online bestellen. Damit müssen Dienstleister wie DHL oder Hermes Rekordmengen ausliefern. Damit die Pakete auch rechtzeitig zu Weihnachten ankommen, gibt es einige Vorkehrungen. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten wir sie jedoch bis spätestens zum 20. Dezember bestellen.

Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass der Onlinehandel boomt. Insbesondere in der Vorweihnachtszeit vermeiden viele den Gang in den überfüllten Laden und shoppen stattdessen bequem vom Wohnzimmer aus. Auch Weihnachtsgeschenke dürften dieses Jahr vermehrt online bestellt werden. Das stellt die Lieferer erneut Herausforderungen. „Wir erwarten an den Tagen direkt vor Heiligabend neue Rekordmengen“, erklärte die DHL-Pressestelle schon im letzten Jahr gegenüber Chip. Man rechnete mit rund 11 Millionen Paketsendungen täglich. Auch dieses Jahr dürfte es nicht weniger werden.

Paketdienste suchen nach neuen Mitarbeitern

Um dem Ansturm standhalten zu können, suchen DHL und andere Lieferdienste wie UPS oder DPD überall in Deutschland nach neuen Mitarbeitern. „Heute beworben, sofort loslegen“, wirbt man etwa in einer Stellenausschreibung. Laut dem Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) werden in der Vorweihnachtszeit insgesamt 25.000 bis 30.000 neue Mitarbeiter*innen benötigt. Bis Weihnachten rechnet der BIEK mit rund 445 Millionen Paketsendungen, zu Spitzentagen dürften die Paketzusteller insgesamt rund 22 Millionen Pakete verteilen.

Doch auch mit mehr Mitarbeitenden sind die Paketmengen nur schwer zu stemmen. Deshalb haben die meisten Paketdienstleister Stichtage festgelegt, bis zu denen Weihnachtsgeschenke verschickt werden müssen, damit sie rechtzeitig ankommen. Die Standard-Rechnung von zwei Werktagen könnte nicht aufgehen, wenn die Zusteller*innen Rekordmengen ausliefern müssen oder schlechte Witterung herrscht.

Welcher Paketdienst ist eigentlich der beste für meine Sendung? Im Video machen wir den Vergleich:

Das sind die Stichtage der Paketdienstleister

Die DHL hat deshalb Montag, den 20. Dezember bis 12 Uhr als Frist festgelegt, zu der Päckchen und Pakete spätestens verschickt werden sollten, damit sie rechtzeitig zu Heiligabend am Freitag ankommen. Wer online shoppt, sollte sein Paket am besten noch am Tag davor bestellen, um sicherzugehen, dass der Onlineshop die Sendung auch rechtzeitig in die Post gibt. Und auch wer selbst ein Geschenk an jemanden verschicken möchte, den er zu Weihnachten nicht sieht, sollte dieses Datum im Kopf haben. Briefe und Postkarten können noch bis zum 22. Dezember versendet werden.

Auch Hermes und GPS nennen den 20. Dezember als Stichtag. Für internationale Sendungen liegt der bei Hermes sogar bereits 14. Dezember. Nur die DPD ist optimistischer und will auch Weihnachtsgeschenke, die bis zum 21. Dezember verschickt wurden noch rechtzeitig liefern. Diesen Stichtag nennen andere Händler*innen für Expresslieferungen, denn auch hier ist es möglich, dass diese nicht wie gewöhnlich innerhalb eines Werktags geliefert werden können.

Längere Rückgabefenster machen frühes Weihnachtsshopping möglich

Amazon hat einen eigenen Lieferdienst. Vor Weihnachten setzt der größte Onlineshop meist ebenfalls ein Datum, zu dem Geschenke spätestens bestellt werden müssen, um rechtzeitig an Weihnachten da zu sein. Für Prime Kunden könnte das noch nach dem 21. Dezember sein. Doch auch Amazon scheint für eine bessere Logistik darauf zu hoffen, dass Kunden ihre Geschenke schon früh kaufen. Der Onlineshop lässt deshalb bei allen Bestellungen eine Rückgabe bis zum 31. Januar 2021 zu. Auch andere Onlineshops haben seit der Coronakrise längere Rückgabefristen. Das erleichtert gerade jetzt vor Weihnachten das frühzeitige Kaufen von Geschenken.

Lieferengpässe erschweren Weihnachtsshopping

Wer dieses Jahr möchte, dass die eigenen Bestellungen rechtzeitig ankommen, sollte allerdings nicht nur auf die Angaben der Paketdienstleister schauen. Denn aktuell kommt es in vielen Bereichen zu Lieferengpässen. So ist es möglich, dass ein Geschenk zwar schon am 15. Dezember bestellt wird, hat der Händler jedoch eine längere Beschaffungszeit, ist es gut möglich, dass das Paket trotzdem nicht vor dem 20. Dezember verschickt wird.

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