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Die „Lego-Oma" engagiert sich international für mehr Barrierefreiheit

Wow-Frau der Woche

Die „Lego-Oma" engagiert sich international für mehr Barrierefreiheit

Jede Woche stellen wir euch gemeinsam mit der Aktion Mensch eine Frau vor, die uns besonders beeindruckt und inspiriert hat. Diese Woche ist es Rita. Sie nennt sich selbst die „Lego-Oma", denn sie baut fleißig bunte Legorampen für Rollstuhlfahrer*innen, damit diese sich barrierefrei an öffentlichen Orten bewegen können.

Engagement ist bunt – das zeigt sich mittlerweile in vielen Städten ganz praktisch.
Denn in Köln, Hanau und Co. werden aus Legosteinen farbenfrohe Rampen gebaut, die Menschen im Rollstuhl die Teilhabe am öffentlichen Leben erleichtern - und so einen großen Beitrag zu mehr Barrierefreiheit leisten.

Engagement kennt keine Grenzen

Rita Ebel ist 63 Jahre alt und lebt in Hanau. In einem Magazin las sie über ein Legorampen-Projekt in Bielefeld und dachte sich: „Sowas brauchen wir in Hanau auch!“ Mittlerweile hat die „Lego-Oma“, wie sie sich selber nennt, bereits 39 Rampen gebaut und an öffentliche Orte in Deutschland und Österreich übergeben. Eine ging sogar nach Paris. Ihr Markenzeichen: Bunte Motive auf den Rampen, die sie gemeinsam mit ihrer Familie und Freund*innen in mehrstündiger Arbeit anfertigt. Jede davon ist ein Unikat und zu hundert Prozent handgemacht. „Ich finde es einfach toll, dass eine so einfache und unproblematische Idee so viele Menschen anspricht und durch so viele Generationen geht. Und das ganze ohne erhobenen Zeigefinger. Ich glaube, das ist es, was die Legorampen so interessant macht.“ Und das Interesse für ihre Legorampen geht bereits weit über die Grenzen Deutschlands hinaus: „Ich habe inzwischen mehr als 360 Bauanleitungen quer durch die ganze Welt geschickt, von Dubai bis in die USA. Unsere Anleitungen gibt es auch schon in sieben Sprachen“, erzählt sie. Weitere Übersetzungen sind in der Planung.

Übrigens: Auf der Seite der Aktion Mensch findest du noch weitere Geschichten über inspirierende Menschen, die sich für Inklusion stark machen. 

„Es wird noch nicht genug getan"

Für Rita ist klar: Engagement und Ehrenamt gehören zu einer inklusiven Gesellschaft dazu. Sie engagiert sich auch außerhalb ihres Legorampen-Projekts für mehr Gemeinschaft. „Mit meinem ehrenamtlichen Engagement versuche ich rüberzubringen, dass man mit einfachen Dingen das Leben eines anderen Menschen besser machen kann. Beim Thema Inklusion und Barrierefreiheit gibt es noch sehr viel zu tun, viele Menschen sprechen darüber, aber es wird immer noch nicht genug getan“, so Rita.

Ebenso wir Rita engagiert sich auch Caroline mit dem Bau von Rampen. Hier kannst du ihre Geschichte lesen.

Nicht nur Rita und Caroline inspirieren uns mit ihren starken Worten. In unserer Themenreihe EmpowHER findest du weitere Interviews mit beeindruckenden Frauen, die ihre Geschichten mit uns geteilt haben.

EmpowHER: Unsere Themenreihe zu inspirierenden Frauen

EmpowHER: Unsere Themenreihe zu inspirierenden Frauen
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Bildquelle:

Aktion Mensch/Ayse Tasci

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